Opel Frontera: Top Leasing-Angebote
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Der Preisbrecher mit dem großen Namen: Warum der neue Opel Frontera den Crossland vergessen macht
Lange Zeit war der Opel Crossland das „hässliche Entlein“ im Portfolio – praktisch, aber emotionslos und auf einer veralteten Peugeot-Plattform. Mit dem neuen Frontera (Modelljahr 2024/2025) räumt Opel auf. Der Name weckt Erinnerungen an den robusten Geländewagen der 90er, doch das Konzept ist radikal anders: Es ist ein budgetorientiertes Familien-SUV, das technisch eng mit dem neuen Citroën C3 Aircross verwandt ist und vor allem über den Preis und das Platzangebot punkten will.
Das Konzept: Smart Car statt Offroad
Wer Allrad und Untersetzung erwartet, wird enttäuscht. Der neue Frontera steht auf der „Smart Car“-Plattform von Stellantis. Das ist eine vereinfachte Architektur, die ursprünglich für Schwellenländer entwickelt wurde, um Elektroautos günstig anbieten zu können.
- Die Positionierung: Er ersetzt den Crossland und schließt die Lücke zwischen dem stylischen, aber engen Mokka und dem teureren Grandland.
- Die Optik: Opel hat dem Wagen ein kantiges, robustes Design mit dem markentypischen „Vizor“-Gesicht verpasst. Er wirkt deutlich erwachsener und bulliger als der schmalspurige Vorgänger Crossland.
Der Innenraum: Platzwunder mit sieben Sitzen
Das stärkste Kaufargument ist der Nutzwert. Auf 4,38 Metern Länge holt Opel das Maximum heraus.
- Kofferraum: Satte 460 Liter im Normalzustand und bis zu 1.600 Liter bei umgeklappten Rücksitzen. Das ist deutlich mehr als im Mokka oder Astra.
- Die dritte Reihe: Das Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse: Den Frontera gibt es optional als Siebensitzer. Allerdings gilt hier eine Einschränkung: Die zwei Notsitze im Kofferraum sind (aktuell) nur für die Verbrenner/Hybrid-Versionen verfügbar, da bei der Elektro-Variante der Platz im Unterboden durch die Batterie eingeschränkt sein könnte.
- Cockpit: Innen regiert der Rotstift, aber clever kaschiert. Es gibt zwei 10-Zoll-Displays (Pure Panel), aber auch viel Hartplastik. Eine pfiffige Idee: In der Basisversion („Smartphone Station“) verzichtet Opel auf das Navi-Display und bietet stattdessen eine Halterung, die das eigene Handy zur Steuerzentrale macht – gesteuert über die Lenkradtasten.
Die Antriebe: Elektro oder Hybrid
Opel bietet den Frontera nur noch elektrifiziert an. Den klassischen reinen Benziner oder Diesel gibt es nicht mehr.
- Frontera Electric:
- Basis: 83 kW (113 PS) mit einer 44-kWh-LFP-Batterie.
- Reichweite: Ca. 305 km (WLTP).
- Long Range: Später folgt eine Version mit ca. 400 km Reichweite.
- Laden: 100 kW DC-Schnellladen (ca. 26 Min. von 20 auf 80 %). Das ist solide, aber keine Spitzenklasse.
- Fahrgefühl: Er ist komfortabel gefedert (Dank an Citroën-Gene mit speziellen hydraulischen Anschlägen in den Dämpfern), aber kein Rennwagen. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 135 km/h begrenzt.
- Frontera Hybrid (48V):
- Hier arbeitet ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo.
- Leistung: Wahlweise 100 PS oder 136 PS.
- Technik: Ein kleiner 28-PS-Elektromotor sitzt im 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Das erlaubt kurzes rein elektrisches Rangieren und spart Sprit. Anders als beim Vorgänger (der eine ruppige Wandlerautomatik hatte) schaltet dieses Getriebe deutlich moderner.
Preis-Leistung: Der Dacia-Jäger
Hier wird es spannend. Opel positioniert den Frontera extrem aggressiv.
- Der Hybrid startet bei ca. 24.000 Euro.
- Der Elektrische geht bei ca. 29.000 Euro los. Damit unterbietet er etablierte Konkurrenten wie den VW T-Roc oder den Hyundai Kona massiv und wildert im Revier des Dacia Duster.
Fazit: Ehrliches Auto für Familien
Der neue Opel Frontera ist kein Lifestyle-Spielzeug für Besserverdiener, sondern ein pragmatischer „Volks-Wagen“. Er bietet viel Platz, moderne (wenn auch einfache) Technik und einen fairen Preis. Wer auf geschäumte Kunststoffe im Innenraum verzichten kann und primär einen geräumigen Transporter für Kinder und Kegel sucht, findet hier eines der aktuell besten Preis-Leistungs-Verhältnisse auf dem deutschen Markt. Der Name „Frontera“ ist zwar Marketing-Etikettenschwindel (da kein Geländewagen), aber das Auto selbst ist ein ehrliches Angebot.