MG3: Top Leasing-Angebote
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Angriff auf den Hybrid-König: Warum der MG3 Hybrid+ Toyota und Renault nervös macht
Während Hersteller wie Ford den Fiesta beerdigen und VW über die Preise des kommenden ID.2 grübelt, macht MG genau das, was die chinesische Marke am besten kann: eine Marktlücke besetzen und aggressiv bepreisen. Der neue MG3 ist nicht einfach nur ein günstiger Kleinwagen. Er ist eine unverhohlene Kampfansage an den Toyota Yaris Hybrid und den Renault Clio E-Tech – mit Leistungsdaten, die auf dem Papier fast schon absurd wirken.
Der Antrieb: GTI-Leistung zum Sparpreis
Das Herzstück des neuen MG3 ist der „Hybrid+“-Antrieb. Und hier kleckern die Ingenieure nicht, sie klotzen.
- Die Leistung: Ein 1,5-Liter-Benziner und ein kräftiger Elektromotor erzeugen zusammen eine Systemleistung von 143 kW (194 PS). Zum Vergleich: Ein Toyota Yaris Hybrid dümpelt bei 116 oder 130 PS. Der MG3 beschleunigt in 8,0 Sekunden auf 100 km/h. Das sind Werte, die früher einem Polo GTI vorbehalten waren.
- Die Batterie: Mit 1,83 kWh Kapazität verbaut MG einen für Vollhybride ungewöhnlich großen Akku. Das erlaubt längere rein elektrische Passagen im Stadtverkehr (bis zu 80 km/h kurzzeitig möglich) und drückt den Verbrauch.
- Das Getriebe: Statt eines oft jaulenden stufenlosen Getriebes (CVT), wie es Toyota nutzt, setzt MG auf eine 3-Gang-Automatik. Das sorgt für ein natürlicheres Fahrgefühl und senkt die Drehzahl bei höheren Geschwindigkeiten.
Design und Innenraum: Modern, aber pragmatisch
Optisch reiht sich der MG3 nahtlos in die aktuelle Designsprache ein: Die spitze Nase und der große Kühlergrill erinnern stark an den Roadster Cyberster oder den MG4. Er sieht sportlich und aggressiv aus. Im Innenraum merkt man jedoch, wo der günstige Preis herkommt:
- Materialien: Hartplastik dominiert. Das ist in dieser Klasse (und zu diesem Preis) verzeihlich, aber man sollte keinen Premium-Anspruch haben.
- Digitalisierung: Serienmäßig gibt es zwei Bildschirme (ein 7-Zoll-Instrumentencluster und ein 10,25-Zoll-Infotainment). Die Grafik ist ordentlich, die Bedienung logisch, auch wenn die Software manchmal etwas träge reagiert. Echte Tasten für die Klimaanlage gibt es kaum noch, dafür eine Reihe „Klaviertasten“ für Schnellzugriffe unter dem Display.
Fahrverhalten: Komfortabel statt kurvengierig
Trotz der fast 200 PS ist der MG3 kein echter „Hot Hatch“ für die Rennstrecke. Das Fahrwerk ist eher auf Komfort abgestimmt. Es schluckt Bodenwellen in der Stadt souverän, in schnell gefahrenen Kurven neigt sich die Karosserie aber spürbar. Die Lenkung ist leichtgängig – perfekt zum Einparken, aber mit wenig Rückmeldung bei hohem Tempo. Der Fokus liegt ganz klar auf dem entspannten, kraftvollen Vorankommen im Alltag, nicht auf Bestzeiten am Nürburgring.
Die Kritikpunkte: Assistenten und Verbrauch
Wo Licht ist, ist auch Schatten.
- Die Assistenzsysteme: Wie bei vielen aktuellen chinesischen Autos (und besonders beim MG4) gelten die Assistenten als übervorsichtig und teilweise nervig. Der Spurhalteassistent greift oft ruppig ein, und die gesetzlich vorgeschriebene Geschwindigkeitswarnung bimmelt penetrant (lässt sich aber ausschalten).
- Verbrauch: Auf dem Papier stehen 4,4 Liter (WLTP). Wer die 194 PS aber regelmäßig abruft, wird eher bei 5,5 bis 6 Litern landen. Das ist immer noch gut, aber die Sparsamkeit eines Toyota Yaris erreicht der MG nicht ganz.
Fazit: Der Preis-Leistungs-Sieger
Der neue MG3 Hybrid+ ist ein „No-Brainer“ für alle, die einen modernen, kräftigen Kleinwagen suchen, aber nicht die hohen Preise der etablierten Konkurrenz zahlen wollen. Er bietet mehr Leistung als alle anderen in seiner Klasse, eine umfangreiche Ausstattung (Navi, Rückfahrkamera oft Serie) und 7 Jahre Garantie. Wer über das viele Hartplastik und die manchmal nervösen Assistenzsysteme hinwegsehen kann, bekommt hier das aktuell wohl beste Angebot im Kleinwagensegment.