MG S5: Top Leasing-Angebote

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Der Quantensprung im Kompakt-Segment: Wie der MG S5 die Lücke zwischen ZS und MG4 schließt

Wenn ein Autohersteller seinen Bestseller in Rente schickt, ist das Risiko immer groß. Der MG ZS EV war der Türöffner für die Marke in Europa – günstig, pragmatisch, aber technisch eben ein umgebauter Verbrenner. Mit dem neuen Modell, das vielerorts als MG S5 (oder ES5) gehandelt wird, korrigieren die Chinesen diesen „Geburtsfehler“. Sie stellen ihren kompakten SUV endlich auf die moderne Plattform, die auch den MG4 zum Erfolg gemacht hat. Das Ergebnis könnte für VW ID.4 oder Hyundai Kona gefährlich werden.

Die Plattform: Endlich „Native Electric“

Das wichtigste Detail des S5 steckt unter dem Blech. Er nutzt die MSP-Plattform (Modular Scalable Platform).

  • Der Unterschied zum Vorgänger: Der alte ZS EV war hochbeinig und schmal, weil er sich das Chassis mit einem Benziner teilen musste. Der S5 ist von Grund auf als Elektroauto konzipiert.
  • Die Vorteile: Durch den extrem flachen „Skateboard“-Akku im Unterboden sinkt der Schwerpunkt, der Radstand wächst, und der Innenraum wird geräumiger, obwohl das Auto außen kaum wächst. Zudem wechselt das Fahrzeug (höchstwahrscheinlich) den Antrieb von vorne nach hinten. Heckantrieb in dieser Klasse verspricht deutlich mehr Fahrspaß und Traktion beim Anfahren.

Das Design: Familienähnlichkeit mit dem Cyberster

Optisch rückt der S5 nah an seine modernen Brüder heran.

  • Die Front: Die „X-Face“-Frontpartie ohne Kühlergrill erinnert stark an den MG4 und den Roadster Cyberster. Es gibt geteilte Scheinwerfer (Tagfahrlicht oben, Hauptscheinwerfer unten in der Schürze), was dem Wagen einen aggressiveren Blick verleiht als dem eher braven Vorgänger.
  • Die Proportionen: Er steht satter und breiter auf der Straße. Mit einer Länge von ca. 4,47 Metern positioniert er sich perfekt zwischen dem kompakten MG4 und dem größeren Marvel R.

Akku und Technik: LFP als Preisbrecher

MG setzt im S5 konsequent auf LFP-Batterien (Lithium-Eisen-Phosphat).

  • Warum LFP? Diese Akkus sind zwar etwas schwerer, aber extrem langlebig, sicher (geringere Brandgefahr) und vor allem günstiger in der Herstellung. Zudem können sie bedenkenlos regelmäßig auf 100 % geladen werden.
  • Die Kapazität: Erwartet werden Batteriegrößen zwischen 49 und 62 kWh.
  • Die Reichweite: Damit dürften im WLTP-Zyklus Reichweiten zwischen 350 und über 500 Kilometern möglich sein. Das ist für ein Familien-SUV im Alltag mehr als ausreichend.

Innenraum: Aufgeräumt, aber nicht karg

Im Cockpit folgt der S5 dem aktuellen Trend: Knöpfe raus, Bildschirme rein. Ein großes, schwebendes Zentraldisplay übernimmt die Steuerung. Anders als im teureren Marvel R wirkt das Design aber luftiger. Wichtig für Familien: Durch den langen Radstand der neuen Plattform dürfte die Beinfreiheit im Fond (die Achillesferse vieler Verbrenner-Umbauten) deutlich wachsen.

Fazit: Der eigentliche „Volks-Wagen“?

Der MG S5 (bzw. der neue ZS EV Nachfolger) ist strategisch das wichtigste Auto für SAIC in Europa. Er kombiniert die beliebte SUV-Form mit der überlegenen Technik des MG4 (Heckantrieb, schnelle Ladezeiten, gute Software). Wenn MG die aggressive Preispolitik beibehält, könnte dieses Auto genau dort einschlagen, wo VW mit dem ID.4 oder Kia mit dem Niro EV um Kunden kämpfen. Er ist nicht mehr der „billige Kompromiss“, sondern ein technologisch konkurrenzfähiges Produkt, das den etablierten Herstellern das Leben schwer machen wird.