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Schluss mit Ladefrust, KI zeigt freie Ladesäulen und Preise in Echtzeit

Ladesäule
Ladesäule: YRKA PICTURED, Unsplash

Wer mit dem Elektroauto unterwegs ist, kennt die Situation. Eine Ladesäule ist belegt. Die nächste wirkt frei, funktioniert aber nicht. Dazu kommen Preise, die sich kaum vergleichen lassen. Genau hier setzt eine neue Lösung an.

Das Unternehmen Scheidt & Bachmann hat gemeinsam mit Slalom Germany eine KI-Anwendung entwickelt. Sie trägt den Namen SIQMA FlowMax.AI und soll das Laden deutlich einfacher machen. Ziel ist es, Ladepunkte besser auszulasten und Fahrern mehr Orientierung zu geben.

KI zeigt, wann Ladepunkte frei werden

Die neue Software analysiert Daten in Echtzeit. Sie erkennt, wie stark ein Standort ausgelastet ist. Außerdem berechnet sie, wann eine Ladesäule voraussichtlich wieder frei wird.

Das System bezieht dabei mehrere Faktoren ein. Dazu gehören Uhrzeit, Wochentag, Standort und sogar das Wetter. Aus diesen Daten erstellt die KI eine Prognose. Fahrer sehen so schneller, ob sich ein Ladepunkt lohnt.

Besonders interessant ist die kurze Reaktionszeit. Schon wenige Minuten nach Beginn eines Ladevorgangs kann die Software abschätzen, wann der Platz wieder verfügbar ist.

Preise werden endlich sichtbar

Neben der Verfügbarkeit spielt auch der Preis eine wichtige Rolle. Genau hier sorgt die Lösung für mehr Transparenz. Ein zusätzlicher Bildschirm zeigt aktuelle Tarife direkt an der Ladesäule an.

Fahrer müssen Preise also nicht mehr über Apps vergleichen. Sie erkennen sofort, was der Ladevorgang kostet. Das macht Entscheidungen einfacher und spart Zeit.

Warum das Laden jetzt besser wird

Viele Probleme beim Laden entstehen nicht nur durch zu wenige Säulen. Oft fehlt es an klaren Informationen. Genau hier setzt die neue Technologie an.

Die KI verbessert die Nutzung bestehender Infrastruktur. Gleichzeitig hilft sie Fahrern, Ladepunkte gezielter anzusteuern. Dadurch sinken Wartezeiten und Frust im Alltag.

Tesla zeigt, wie es besser geht

Ein Blick auf Tesla zeigt, dass es auch einfacher geht. Das Supercharger-Netz gilt als besonders zuverlässig und bietet bereits heute viele Funktionen, die andere Anbieter erst entwickeln.

Fahrer sehen direkt im Fahrzeug, wie stark ein Standort ausgelastet ist und wie viele Ladepunkte frei sind. Dadurch lassen sich Wartezeiten besser einschätzen.

Ganz ohne Probleme funktioniert aber auch dieses System nicht. Gerade bei hoher Auslastung kann es zu Wartezeiten kommen. Genau hier setzt die neue KI-Lösung an und will diese Transparenz künftig für alle Ladesäulen verfügbar machen.


Themen des Beitrags:
ElektrowendeLadestationen

Über den Autor

Christian Lahl

Christian Lahl ist Redakteur und Autor bei Sparneuwagen.de. Sein Schwerpunkt liegt auf Leasingangeboten, Fahrzeugdeals und aktuellen Entwicklungen der Automobilbranche. Dabei legt er besonderen Wert darauf, Angebote transparent einzuordnen und die wichtigsten Konditionen verständlich zusammenzufassen.

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