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Tipps für die sichere Fahrt im Winter

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Der Winter ist für Naturliebhaber und Kinder ein Traum, bei Autofahrern ist er nicht ganz so beliebt. Man hat nämlich bei der Fahrzeugbeherrschung nicht immer die volle Kontrolle, was in anderen Bereichen wiederum kein Problem ist. Zum Beispiel können Eltern mit iPhone Spy ihren Kindern über die Schultern schauen und in Ernstfällen eingreifen. Doch obwohl die kalte Jahreszeit zum Fahren nicht ideal ist, kommt man Jahr für Jahr nicht um sie herum. Was kann man also tun, um als Autofahrer sicher durch den Winter zu kommen?

Winterreifen sind die Grundvoraussetzung

Wenn es schneit oder glatt ist, dann sind Winterreifen der erste Schritt. In Deutschland gibt es jedoch keine generelle Winterreifenpflicht, sondern nur die situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass auf allen Rädern welche montiert sein müssen, wenn die Straßenverhältnisse winterlich sind. Damit ist Schneeglätte, Glatteis, Eis- oder Reifglätte, Schneematsch und eine Schneefahrbahn gemeint. Ein Datum gibt es ebenfalls nicht, lediglich die Faustformel von „O bis O“ (Oktober bis Ostern). Eine Relevanz hat sie aber nicht.

Die Grundausstattung sollte stimmen

Eine freie Sicht ist für eine unfallfreie Fahrt entscheidend. Deshalb sollte die Ausrüstung für die Wintermonate zumindest aus einem Eiskratzer, einem Schneebesen und aus einem Enteiser (Türschloss) bestehen.

Untertourig und angepasst fahren

Das Fahrverhalten zwischen trockener und schneebedeckter Fahrbahn erfordert große Unterschiede. Zum Beispiel ist die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, je nach Untergrund zwischen 50 und 70 Prozent. Hier sollte man sich aber nicht auf irgendwelche Zahlen, sondern auf das eigene Gefühl verlassen. Neben der Geschwindigkeit spielt der Abstand zu den anderen Fahrzeugen eine wichtige Rolle. Dieser ist von Haus aus zu vergrößern und großzügig einzukalkulieren. Man muss einfach das Fahrverhalten den Straßenverhältnissen anpassen.

Damit die Reifen mehr Grip haben, ist untertouriges Fahren zu empfehlen. Dadurch drehen die Räder weniger durch und es entsteht eine bessere Straßenhaftung. Erreicht wird dieses Ziel durch früheres Hochschalten.

ESP einschalten und nicht ruckartig lenken

Verfügt das Auto über das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, dann sollte es eingeschaltet werden. Es minimiert die Gefahr des Schleuderns, blind darauf verlassen ist aber keine gute Idee. Es hilft zwar spürbar, irgendwann erreicht aber auch diese Hilfe ihre Grenze. Deshalb auch damit immer die Fahrweise anpassen.

Um eine Kurve zu kriegen, muss man lenken. Das ist logisch, jedoch ist es im Winter eine Gefahrenquelle. Ruckartige Lenkmanöver können nämlich dazu führen, dass der Pkw ins Schleudern oder ins Rutschen gerät. Deshalb unbedingt ruhig und besonnen mit dem Lenkrad umgehen.

Immer die Ruhe bewahren

Wenn der Wagen trotz Vorsichtsmaßnahmen rutscht, dann ist Ruhe sehr wichtig. Bei Hektik werden nämlich oft die falschen Schritte gemacht, die für noch mehr Probleme sorgen. Richtig: Das Gaspedal loslassen, die Kupplung treten, in die zu fahrende Richtung lenken und vorsichtig bremsen. Manchmal hilft auch sanftes Gegenlenken.

Ein Fahrsicherheitstraining absolvieren

Unsicheres Fahren ist ein weiterer Faktor, der die Fahrt in Winter unangenehm macht. Entweder ist man von Haus aus nicht sicher unterwegs, oder es gab ein negatives Ereignis (wie einen Unfall im letzten Winter). Um zumindest mehr Sicherheit zu erreichen, ist das Absolvieren eines Fahrsicherheitstrainings eine perfekte Möglichkeit. Dort werden die Straßenverhältnisse simuliert und man lernt richtig zu reagieren.

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