Porsche Taycan: Top Leasing-Angebote
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Porsche Taycan (Facelift 2024): Der Elektro-Maßstab
Der Taycan war 2019 ein Pionier. Er bewies, dass ein E-Auto emotional sein kann. Doch die Konkurrenz schlief nicht. Anfang 2024 brachte Porsche deshalb ein massives Facelift, das fast alle Kritikpunkte der ersten Generation („J1 I“) ausmerzte. Der „neue“ Taycan ist effizienter, lädt schneller und ist aberwitzig stark.
Das Update: Laden in Rekordzeit
Das wichtigste Kaufargument für den neuen Porsche Taycan ist die Performance an der Ladesäule.
- Ladeleistung: Er zieht nun bis zu 320 kW (vorher 270 kW).
- Die Kurve: Viel wichtiger als der Spitzenwert ist, dass er hohe Ladeleistungen viel länger hält. Selbst bei niedrigen Temperaturen lädt er schneller.
- Das Ergebnis: Von 10 auf 80 Prozent vergehen im Idealfall nur noch 18 Minuten. Das ist Kaffeepause-Niveau.
- Reichweite: Dank neuer Zellchemie und effizienterem Thermomanagement sind nun WLTP-Reichweiten von bis zu 678 Kilometern möglich (beim Hecktriebler mit großer Batterie). Real sind 450-500 km Autobahn kein Stress mehr.
Fahrleistung: Jenseits von Gut und Böse
Schon der Basis-Taycan ist schnell. Aber was Porsche am oberen Ende veranstaltet, grenzt an Wahnsinn.
- Turbo GT: Das neue Topmodell (mit Weissach-Paket) leistet im Overboost über 1.100 PS. Er beschleunigt in 2,2 Sekunden auf 100 km/h. Er hält aktuell den Rundenrekord für E-Serienautos auf dem Nürburgring.
- Push-to-Pass: In den S- und Turbo-Modellen gibt es einen Knopf am Lenkrad, der für 10 Sekunden Zusatzleistung freischaltet. Ein Videospiel-Feature für die Überholspur.
Das Fahrgefühl: Kein „One-Pedal-Driving“
Porsche weigert sich beharrlich, das vom Tesla bekannte „One-Pedal-Driving“ (starkes Bremsen beim Lupfen des Gaspedals) einzuführen.
- Die Philosophie: Ein Porsche soll segeln (rollen), wenn man vom Gas geht. Gebremst wird mit dem Pedal.
- Die Rekuperation: Wenn man auf die Bremse tritt, verzögert der Porsche Taycan fast ausschließlich über die E-Motoren (bis zu 400 kW Rekuperationsleistung!). Die echten Bremsscheiben greifen erst bei einer Vollbremsung ein. Das Pedalgefühl bleibt dabei immer konstant – eine Ingenieurs-Meisterleistung.
Wertverlust: Des einen Leid, des anderen Freud
Ein Thema darf beim Taycan nicht fehlen: Der Wertverlust der ersten Generation ist massiv. Für Gebrauchtwagenkäufer ist das eine Chance, für Neuwagenkäufer ein Schmerzpunkt. Mit der verbesserten Technik des Facelifts hofft Porsche, die Restwerte zu stabilisieren, doch der Markt für Luxus-E-Autos bleibt volatil.
Fazit: Der Sportwagen unter den Stromern
Der Taycan (besonders das Facelift) ist das aktuell beste Elektroauto für Menschen, die gerne selbst fahren. Er bietet eine Lenkpräzision und ein Fahrwerk, das Tesla oder Mercedes EQE nicht erreichen. Er ist eng, tief und teuer – aber er fährt sich wie ein echter Porsche.