Peugeot Traveller: Top Leasing-Angebote
Du suchst nach günstigen Peugeot Traveller Leasing-Angeboten? Wir haben die aktuell besten Deals für Peugeot Traveller für dich gesammelt – egal ob Privat- oder Gewerbekunde. Vergleiche jetzt Preise, Ausstattung und Leasingfaktoren.
Der V-Klasse-Schreck: Warum der Peugeot Traveller (wieder) eine echte Alternative zum Bulli ist
Wenn es um große Familien-Vans oder VIP-Shuttles geht, fallen meist sofort zwei Namen: VW Multivan und Mercedes V-Class. Doch wer nicht bereit ist, Apotheken-Preise zu zahlen, landet schnell beim Peugeot Traveller. Mit dem umfassenden Facelift 2024 hat Peugeot nicht nur die Optik geschärft, sondern auch eine Entscheidung korrigiert, die viele Kunden verärgert hatte: Der Diesel ist zurück.
Das Facelift: Löwen-Gesicht und digitales Herz
Optisch trägt der Traveller nun stolz das neue Markengesicht.
- Außen: Der neue Kühlergrill mit dem Wappen-Logo und die Scheinwerfer im „Drei-Krallen-Design“ lassen den Bus deutlich moderner und PKW-ähnlicher wirken. Er sieht nicht mehr wie ein Handwerker-Auto aus.
- Innen: Hier ist der größte Sprung passiert. Das alte, analoge Cockpit ist Geschichte. Nun blickt der Fahrer auf ein 10-Zoll-Digitaltacho und bedient das Infotainment über einen ebenfalls 10 Zoll großen Touchscreen. Endlich gibt es kabelloses Apple CarPlay/Android Auto und eine induktive Ladeschale. Auch das Lenkrad ist neu und (endlich!) optional beheizbar.
Die Antriebe: Die Rückkehr der Vernunft
Lange Zeit versuchte Stellantis, seine Vans nur noch rein elektrisch zu verkaufen. Das funktionierte bei städtischen Shuttles, verprellte aber Familien, die damit nach Italien in den Urlaub fahren wollten.
- Der Diesel (BlueHDi 180): Er ist wieder da. Der 2,0-Liter-Diesel mit 177 PS (130 kW) und 8-Gang-Wandlerautomatik (EAT8) ist der ideale Motor für diesen 2-Tonnen-Koloss. Er bietet Souveränität auf der Autobahn und Reichweiten, von denen E-Auto-Fahrer träumen.
- Der e-Traveller (Elektro): Auch er wurde verbessert. Der neue E-Motor leistet 136 PS (100 kW). Kunden haben weiterhin die Wahl zwischen der 50-kWh-Batterie (für Hotel-Shuttles) und der 75-kWh-Batterie. Letztere schafft dank Effizienz-Updates nun bis zu 350 km (WLTP). Realistisch sind es auf der Autobahn eher 250 km, aber das reicht für viele Etappen. Geladen wird mit soliden 100 kW.
Platz und Variabilität: Die 1,90-Meter-Regel
Der Traveller punktet dort, wo SUVs scheitern.
- Zwei Längen: Es gibt ihn meist als Standard (L2, 4,98 m) und Lang (L3, 5,33 m). Die ganz kurze Version wurde gestrichen.
- Die Höhe: Mit 1,90 Metern passt er in fast jede Tiefgarage. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen Hochdach-Transportern.
- Das Lounge-Gefühl: In der Top-Ausstattung („VIP“) lassen sich die Sitze der zweiten Reihe entgegen der Fahrtrichtung drehen. Mit einem ausklappbaren Tisch in der Mitte entsteht ein Konferenzraum auf Rädern. Bis zu 9 Sitze sind möglich, wobei dann der Kofferraum in der L2-Version winzig wird. Wer oft voll besetzt reist, muss zur Langversion (L3) greifen.
Fahrkomfort: Gleiten statt Holpern
Da der Traveller auf der EMP2-Plattform steht (die auch der Peugeot 308 nutzt), fährt er sich überraschend PKW-ähnlich. Die Hinterachse ist aufwändiger konstruiert als beim gewerblichen Bruder (Expert), was das Poltern bei Bodenwellen minimiert. Er ist leise, komfortabel und dank der elektro-hydraulischen Lenkung leicht zu manövrieren.
Fazit: Der Preis-Leistungs-Sieger
Der Peugeot Traveller ist nach dem Facelift attraktiver denn je. Er bietet 90 % des Nutzwerts und Komforts einer V-Klasse, kostet aber ausstattungsbereinigt oft zehntausende Euro weniger. Mit der Rückkehr des Dieselmotors ist er wieder voll „urlaubstauglich“. Wer Image nicht über alles stellt, findet hier den vielleicht besten Familienbus auf dem Markt.