Mini Cooper F56: Top Leasing-Angebote
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Der gereifte Klassiker: Warum der Mini F56 der beste „moderne“ Mini ist
Wenn Automobilhistoriker auf die Ära von Mini unter BMW-Regie zurückblicken, wird der F56 (gebaut von 2014 bis 2024) als der Wendepunkt markiert werden. Sein Vorgänger (R56) war charismatisch, aber technisch oft eine Katastrophe (Steuerketten!). Der F56 machte Schluss damit. Er wurde größer, breiter und bekam erstmals reine BMW-Technik unter die Haube. Auch wenn Puristen anfangs über die gewachsenen Maße und den „Fischmaul“-Kühlergrill schimpften: Der F56 ist qualitativ das beste Auto, das je den Namen Mini trug.
Das Konzept: „Maxi“ statt Mini?
Ja, der F56 ist kein Kleinwagen im klassischen Sinne mehr. Er teilt sich die UKL-Plattform mit dem BMW 1er und X1.
- Der Innenraum: Das war der größte Sprung. Statt klapprigem Hartplastik und einem Tacho in der Mitte, auf den niemand schauen konnte (der „Pizzateller“), zog Ergonomie ein. Der Tacho wanderte endlich hinter das Lenkrad, die Materialien wurden weicher, die Schalter satter. Man fühlt sich wie in einem kleinen BMW.
- Das Platzangebot: Vorne sitzt man selbst mit 1,90 Metern Körpergröße fürstlich. Hinten bleibt es beim 3-Türer eine Strafbank für Erwachsene. Der Kofferraum (211 Liter) reicht für den Wocheneinkauf eines Singles, aber nicht für den Urlaub.
Die Motoren: Das Ende der Sorgen
Das wichtigste Argument für den F56 ist das, was unter der Haube steckt. BMW verabschiedete sich von den Kooperations-Motoren mit Peugeot und setzte eigene Triebwerke ein.
- Cooper (Der Geheimtipp): Der 1,5-Liter-Dreizylinder (136 PS) ist für viele der „echte“ Mini-Motor. Er klingt kernig, hängt gut am Gas und ist völlig ausreichend motorisiert.
- Cooper S / JCW (Die Sportler): Hier arbeitet der 2,0-Liter-Vierzylinder (B48). Ein bärenstarker Motor, der auch in großen BMWs wie dem 3er oder 5er steckt. Im leichten Mini hat er leichtes Spiel und gilt als extrem standfest.
- Cooper SE (Der Elektro-Pionier): Ab 2020 gab es den F56 auch elektrisch. Er nutzt den Motor des BMW i3s. Er macht höllisch Spaß an der Ampel, aber der kleine Akku (real ca. 150-180 km Reichweite) macht ihn zum reinen Stadtauto.
Die Facelifts: Worauf Sie achten müssen
Der F56 wurde ungewöhnlich lange gebaut und zweimal deutlich überarbeitet.
- LCI 1 (2018): Erkennbar an den Union-Jack-Rückleuchten (ein Design-Meilenstein) und dem neuen, flachen Markenlogo. Technisch wichtig: Die Wandlerautomatik wurde bei den kleineren Modellen durch ein Doppelkupplungsgetriebe (DKG) ersetzt.
- LCI 2 (2021): Die Front wurde aggressiver (der schwarze Rahmen um den Grill reicht bis ganz nach unten), die Nebelscheinwerfer verschwanden aus der Stoßstange. Innen zog das digitale Kombiinstrument (serienmäßig ab gewissen Ausstattungen) und ein neues Lenkrad ein.
Fahrverhalten: Erwachsenes Go-Kart
Der F56 liegt satter auf der Straße als seine nervösen Vorgänger. Er hoppelt weniger und ist auf der Autobahn deutlich leiser. Hat er das „Go-Kart-Feeling“ verloren? Ein bisschen. Die Lenkung wirkt etwas synthetischer, aber im Vergleich zur Konkurrenz (Audi A1 oder VW Polo) ist er immer noch ein Kurvenräuber par excellence. Wer den „Green Mode“ ignoriert und in den „Sport“-Modus schaltet, bekommt immer noch das Grinsen ins Gesicht – inklusive (bei älteren Cooper S Modellen vor den strengen OPF-Regeln) herrlichem Auspuff-Knallen.
Fazit: Der „Safe Bet“
Wer heute einen Mini sucht, sollte zum F56 greifen. Der Vorgänger (R56) ist ein technisches Risikospiel, der Nachfolger (F66/J01) ist noch teuer und setzt fast nur noch auf Touchscreens. Der F56 ist der „Sweetspot“: Er bietet moderne Technik (CarPlay, LED-Licht), BMW-Zuverlässigkeit und das klassische Design mit echten Kippschaltern. Ein gepflegter Cooper S aus den Jahren 2018-2020 ist wohl eines der wertstabilsten Autos, die man aktuell kaufen kann.