Mercedes-Benz W247: Top Leasing-Angebote
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Der heimliche Star: Warum die B-Klasse (W247) das eigentlich beste Auto der Kompaktfamilie ist
In einer Zeit, in der fast jedes neue Auto ein SUV sein muss, wirkt die B-Klasse fast schon wie ein rebellischer Akt der Vernunft. Lange Zeit haftete ihr das Image des „Rentner-Golfs“ an. Doch mit der dritten Generation (W247), die seit 2019 auf dem Markt ist und 2023 ein Facelift erhielt, hat Mercedes den praktischen Van optisch und technisch so stark aufgewertet, dass er für junge Familien eigentlich die schlauere Wahl als der gehypte GLA ist.
Das Konzept: Raumwunder auf kleiner Fläche
Die B-Klasse teilt sich die Technik (MFA2-Plattform) mit der A-Klasse, dem CLA und dem GLA. Doch sie nutzt den Verkehrsraum am effizientesten.
- Der „Hochsitz“: Die Sitzposition ist das entscheidende Kaufargument. Man sitzt 9 Zentimeter höher als in der A-Klasse. Das sorgt für den berühmten „bequemen Einstieg“ (Rückenfreundlichkeit), aber auch für eine exzellente Übersicht im Stadtverkehr, die vielen modernen SUVs mit ihren Schießscharten-Fenstern fehlt.
- Design: Mercedes nennt es „Sports Tourer“, um das Wort „Minivan“ zu vermeiden. Der W247 wirkt deutlich dynamischer und weniger kastenförmig als sein Vorgänger (W246), erkauft sich das aber durch eine etwas flachere Dachlinie.
Innenraum & Variabilität: Flexibilität gegen Aufpreis
Im Cockpit herrscht A-Klasse-Atmosphäre: Widescreen-Display, Lüftungsdüsen im Turbinen-Look und Ambientebeleuchtung. Es sieht deutlich moderner aus als im direkten Konkurrenten, dem (alten) BMW 2er Active Tourer.
- Die Rückbank: Das Highlight ist (optional) die verschiebbare Rückbank. Man kann die Sitze um 14 Zentimeter verschieben und die Lehnen steiler stellen. So wächst der Kofferraum von 455 auf bis zu 705 Liter – ohne die Sitze umzuklappen.
- Wichtiges Detail: Wer den Plug-in-Hybrid (B 250 e) wählt, verliert diese Variabilität oft, da die Batterie unter der Rückbank Platz beansprucht.
Das Facelift 2023: Abschied vom Touchpad
Ende 2023 frischte Mercedes das Modell auf.
- Bedienung: Das Touchpad auf der Mittelkonsole flog raus (wie bei allen Kompakten). Die Bedienung erfolgt nun rein über den Touchscreen oder das Lenkrad. Letzteres bekam leider auch hier die kapazitiven Touch-Flächen, die etwas fummeliger sind als echte Knöpfe.
- Antrieb: Die Benziner sind nun alle Mild-Hybride (48-Volt-System). Das sorgt für sanfteres Anfahren und Segeln auf der Autobahn, senkt aber den Verbrauch nur minimal.
Motoren: Der Diesel als Königslösung
Trotz aller Elektrifizierung passt ein Motor am besten zum Charakter dieses Reiseautos:
- B 200 d / B 220 d: Der 2,0-Liter-Diesel (OM654q) ist einer der saubersten und effizientesten Diesel der Welt. Er läuft kultiviert, zieht kräftig durch (besonders als 220 d mit 190 PS) und ermöglicht Realverbräuche von 4,5 bis 5,5 Litern. In Kombination mit dem 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ist das die „Sorglos-Kombination“.
- B 250 e (Hybrid): Für Pendler attraktiv. Er schafft ca. 60-70 km elektrisch. Allerdings verkleinert die Batterie den Kofferraum spürbar, was den Nutzen als „Raumwunder“ etwas einschränkt.
B-Klasse vs. GLA: Das interne Duell
Warum kaufen die Leute den GLA, wenn die B-Klasse praktischer ist? Es ist reine Psychologie.
- Der GLA: Sieht nach Abenteuer aus, hat Plastikbeplankung und wirkt „cooler“. Er kostet aber (ausstattungsbereinigt) oft mehr.
- Die B-Klasse: Bietet mehr Kopf- und Schulterfreiheit, den größeren Kofferraum und die bessere Rundumsicht. Wer pragmatisch denkt und nicht auf den SUV-Trend angewiesen ist, bekommt hier mehr Auto fürs Geld.
Fazit: Der letzte seiner Art
Da Audi keine Vans baut und BMW den 2er Active Tourer radikal modernisiert hat, steht die B-Klasse ziemlich allein da. Sie ist das perfekte Auto für Menschen, die Komfort über Sportlichkeit stellen und Platz auf kompakter Grundfläche suchen. Als Gebrauchtwagen ist der W247 oft günstiger zu haben als A-Klasse oder GLA, da die Nachfrage nach Vans geringer ist – ein echter Geheimtipp für junge Familien, die sich nicht vom „Senioren-Image“ abschrecken lassen.