Mazda2

Der japanische Fahrzeughersteller Mazda verfügt mit dem Mazda2 über einen frontangetriebenen Kleinwagen in seinem Sortiment. Die erste Generation erschien 2003, die dritte und derzeit aktuellste dritte Generation kam 2015 auf den Markt. In Europa ersetzt er den Mazda Demio, außerdem reiht er sich in der Modellpalette unterhalb vom Mazda3 ein.

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Mazda2 Typ DY – die erste Generation

Im April 2003 lies der Hersteller den ersten Mazda2 von der Leine. Optisch hat er sich am Demio orientiert und sitzt auf der Plattform vom Ford Fiesta ´02. Die Fertigung erfolgte in Spanien, besser gesagt im Ford-Werk Almussafes (Valencia). Auf die Optik bezogen fällt vor allem die hohe Fahrgastzelle auf. Sie war tatsächlich ein sehr auffälliges Merkmal, denn damals war es für einen Kleinwagen relativ untypisch. Viele werden den Pkw deshalb auch als kompakten Minivan ansehen. Seine Abmessungen belaufen sich auf 3,95 Meter (Länge), 1,68 Meter (Breite) und 1,53 Meter (Höhe). Der Radstand wird mit 2,49 Meter angegeben und der Schub nach vorne wird durch einen Otto- oder Dieselmotor realisiert.

Eine Modellpflege gab es im Frühjahr 2005. Es fiel allerdings relativ dezent aus und beinhaltete eine Aufwertung der Scheinwerfer und der Schürzen. Dazu kommen Klarglasheckleuchten und kleinere Nebelscheinwerfer. Abgerundet wurde das Facelift durch neue Farben und neue Stoffe.

2007 endete die Produktion vom ersten Mazda2.

Mazda2 Typ DE – die zweite Generation

Gegen Ende 2007 (Oktober) stand in Deutschland der Nachfolger bei den Händlern. Vom Design her hat die zweite Ausgabe fast nichts mehr mit dem Vorgänger zu tun, es entfiel zum Beispiel die kastenförmige Karosseriebauform. Es ist diesmal also wirklich ein reiner Kleinwagen geworden, der nicht mehr an einen Minivan erinnert. Des Weiteren ist er mit einer Länge von 3,88 Meter etwas kürzer und um etwa 100 Kilogramm leichter geworden. Die Breite kommt auf 1,69 Meter und die Höhe auf 1,47 Meter. Der Kofferraum fasst je nach Sitzanordnung zwischen 250 und 787 Liter, der Kraftstoffverbrauch konnte ebenfalls nach unten gedrückt werden. Als Basis dient der Ford Fiesta (2008).

Der Herstellungsort vom zweiten Mazda2 war Ujina, dies befindet sich im japanischen Hiroshima. Dort wurden auch die serienmäßig sechs Airbags und ESP eingebaut. Die Sicherheit war aber von Haus aus ein wichtiges Thema, was unter anderem der Euro-NCAP-Crashtest zeigte. Er stellte dem Kleinwagen die vollen fünf Sterne aus.

Zu Beginn gab es das Mazda-Modell nur als Fünftürer, erst im Juni 2008 kam der als Dreitürer benannte Mazda2 Sport auf den Markt (Vorstellung auf dem Genfer Autosalon). Sein Neupreis lag damals bei 11.950 Euro, die Version mit fünf Türen kostete mindestens 12.650 Euro. Beide Beträge beziehen sich auf die Basisausstattung „Impuls“, die Linien „Independence“ und „Impression“ waren entsprechend teurer. Anfang 2009 gesellte sich eine neue Ausstattungsvariante namens „Dynamic“ dazu, sie punktete mit einem Sport-Optik-Paket und basierte auf „Impression“.

Bevor im Herbst 2014 die Herstellung ihr Ende fand, gab es im Spätsommer 2010 noch eine Modellpflege. Dabei wurde in erster Linie der Stoßfänger vorne neu gestaltet.

Mazda2 Typ DJ – die dritte Generation

Seit 2015 erstrahlt der Mazda2 in der dritten Generation. Sie wurde auf dem Pariser Autosalon 2014 gezeigt und erstrahlt in einer völlig neuen Optik. Mazda nennt das Konzept Kodo-Design, auffällig ist der große Kühlergrill an der Front. Auch die Motoren sind neu und bauen auf der SkyActiv-Technologie auf. Dafür blieb die Verwandtschaft zu Ford, denn auch diesmal griff man in den Ford-Baukasten. Der deutsche Handel verfügt seit dem 27. Februar 2015 über das Mazda-Modell, preislich beginnt er bei rund 12.800 Euro.

In Zahlen gemessen liegt die Länge bei 4,06 Meter, die Breite bei 1,69 Meter und die Höhe bei 1,49 Meter. Der Radstand kommt auf 2,57 Meter, das Leergewicht auf mindesten 970 Kilogramm und er erzielte im Euro-NCAP-Crashtest vier von fünf Sternen.