Maserati: Top Leasing-Angebote
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Maserati: Der Dreizack erfindet sich neu
Die italienische Traditionsmarke Maserati steht wie kaum eine andere für die Verbindung von Rennsport-DNA und luxuriösem Reisen („Gran Turismo“). Das berühmte Logo, der Dreizack des Neptun, symbolisiert Kraft und Eleganz. Aktuell durchläuft die Marke aus Modena jedoch die wohl radikalste Wandlung ihrer über 100-jährigen Geschichte. Denn Maserati verwandelt sich vom Meister der lautstarken Verbrennungsmotoren zum Pionier der italienischen Luxus-Elektromobilität.
Historie und Konzept
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1914 von den Maserati-Brüdern in Bologna. Lange Zeit definierte sich die Marke über den Rennsport; Legenden wie Juan Manuel Fangio feierten im Maserati ihre größten Siege. Im Jahr 1947 begründete der A6 1500 das Segment der „Gran Turismos“ – Autos, die schnell genug für die Rennstrecke, aber komfortabel genug für die Langstrecke waren. Nach wechselhaften Jahren unter verschiedenen Eigentümern (darunter Citroën und Ferrari) gehört Maserati heute zum Stellantis-Konzern. Das verschaffte den Italienern den finanziellen Spielraum für eine komplette Erneuerung der Modellpalette. Ein zentraler Punkt der neuen Strategie ist der Abschied von Ferrari-Motoren. Stattdessen entwickelt Maserati nun wieder eigene, hochmoderne Antriebe.
Motorisierung und Antrieb
Maserati fährt heute zweigleisig. Die Modellpalette (wie Grecale oder GranTurismo) ist so konzipiert, dass sie sowohl Verbrenner als auch Elektroantriebe aufnehmen kann:
- Der Verbrenner (Nettuno): Der Stolz der Ingenieure ist der neue „Nettuno“-Motor. Dieser 3,0-Liter-V6-Biturbo nutzt eine patentierte Vorkammer-Zündung, die direkt aus der Formel 1 stammt. Damit erreichen Modelle wie der Supersportwagen MC20 oder der Grecale Trofeo extrem hohe Literleistungen (bis zu 630 PS) bei vergleichsweise hoher Effizienz.
- Die Zukunft (Folgore): Unter dem Namen „Folgore“ (italienisch für Blitz) elektrifiziert Maserati sein gesamtes Portfolio. Anders als viele Konkurrenten setzen die Italiener dabei auf kompromisslose Performance. Der neue GranTurismo Folgore nutzt beispielsweise eine 800-Volt-Architektur und drei Elektromotoren. Zusammen leisten sie bis zu 560 kW (761 PS).
Ein besonderes Augenmerk legte Maserati auf den Sound. Auch die Elektroautos sollen nicht still sein, sondern durch speziell modulierte Frequenzen der E-Motoren („Maserati Sound Signature“) emotional klingen.