Lewis Hamilton ist der perfekte Fahrer für Mercedes

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Die höchst erfolgreiche Partnerschaft zwischen dem britischen fünffachen Weltmeister Lewis Hamilton und dem Formel-1-Team von Mercedes geht in die nächste Runde. Nach vier Titeln in fünf Jahren will der amtierende Weltmeister seine Serie unbedingt verlängern. Die Zusammenarbeit mit dem Daimle-Konzern und dessen Marke Mercedes hat sich in den vergangenen zwölf Jahren für beide Seiten erfolgreich entwickelt.

Ein Rennfahrerleben für Mercedes

Ende des Jahres 2006 bestätigte der damalige McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis den Briten Lewis Hamilton, neben Fernando Alonso, als zweiten Fahrer seines Teams. Ausschlaggebend für das Engagement des ersten farbigen Formel-1-Fahrers überhaupt war sein einzigartiges Talent. Dennis hatte den jungen Rennfahrer bereits über zehn Jahre gefördert und war von seinem Potential überzeugt. Seine Entscheidung sollte sich noch als goldrichtig erweisen.

Schon in seiner ersten Formel-1-Saison 2007 trumpfte der Neuling auf. Teamkollege Alonso sah durch die Finger, denn Hamilton nahm sofort Kurs auf den Titel. Es folgten Streitereien, doch Hamilton hatte nie ein persönliches Problem mit Alonso, wie Motorsport Total berichtete. Ein Ausrutscher im vorletzten Grand Prix der Saison kostete ihn den Sieg in der Weltmeisterschaft, doch bereits im nächsten Jahr war der Brite nicht mehr zu stoppen. Er wurde mit 23 Jahren erstmals Formel-1-Weltmeister. Die Jahre danach waren geprägt vom Aufstieg des jungen Sebastian Vettel, der im Renault von Red Bull Sieg um Sieg holte.

Mit dem Wechsel zum Mercedes-Werksteam traf Hamilton 2013 die richtige Entscheidung. Er löste Michael Schumacher ab und legte damit den Grundstein für seinen weiteren Aufstieg. Mercedes, der bisher die Motoren für McLaren geliefert hatte, stellte 2013 sein Team völlig neu auf. Toto Wolff und Niki Lauda übernahmen das Kommando und stellten die Basis für die jahrelange Dominanz in der Formel 1 her.

Ein englisch-deutsches Dreamteam

Lewis Hamilton erwies sich als der ideale Fahrer für das neu organisierte Team von Mercedes. Leistungsstark, hoch motiviert und immer in der Lage, über das Limit zu gehen, führte er sein Team an die Spitze des Formel-1-Zirkus. Dort thront Mercedes seit mittlerweile fünf Jahren unangefochten. Hamilton erlebte in dieser Zeit lediglich einen kleinen „Rückschlag“, als er in der Saison 2016 seinem Teamkollegen Nico Rosberg den Vortritt lassen musste. Für ihn ist nach dem Titel, vor dem Titel, sein Erfolgshunger scheint noch lange nicht gestillt.

Dabei gilt der Brite als alles andere als bieder. Lange mit dem Popstar Nicole Scherzinger liiert, hatte er in der Formel-1-Szene schnell den Ruf eines Partytigers. Doch im entscheidenden Moment ist er voll da und gewinnt selbst Rennen, bei denen er der Papierform nach wenig Chancen hat. Technische Probleme, wie Getriebeschäden am Auto, lenken ihn nicht ab. Er konzentriert sich auf das Hier und Jetzt. Die Werte, an die er glaubt, vergisst er auch nicht in schwierigen Situationen. All das macht Lewis Hamilton zum einem Vorzeigepiloten, der sich in den hochentwickelten Autos von Mercedes wohlfühlt und die deutschen Gründlichkeit im Team Mercedes perfekt ergänzt.

Ist Titel Nr. 6 möglich?

Die staunende Öffentlichkeit erlebt jedes Jahr zu Beginn einer neuen Formel-1-Saison das gleiche Spiel. Mercedes sieht sich selbst nicht in der Rolle des Favoriten und schiebt alle Weltmeister-Ambitionen weit von sich. Kaum ist das erste Rennen gefahren, ist alles wieder beim Alten. Das Favoritensterben setzt ein, noch bevor die Saison so richtig in Schwung gekommen ist. Das ist auch 2019 nicht anders. Obwohl die Medien außer sich sind vor Begeisterung über die Leistung von Hamiltons Teamkollegen Valtteri Bottas im ersten Rennen, sehen die Buchmacher die Situation ganz anders. Lewis Hamilton führt bei den Betway Sportwetten mit einer Quote von 1,85 (Stand 28.3.) das Weltmeister-Ranking ganz klar an. Sebastian Vettel, der nach dem Rennen in Australien unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet ist, liegt sogar noch vor Bottas. Der muss in den Augen der Buchmacher seine herbeigeschriebene Favoritenleistung wohl erst noch beweisen.

Diese Einschätzung überrascht nicht, denn wenn man die letzten Formel-1-Saisons analysiert, erkennt man: Lewis Hamilton ist ein Spätstarter. Jedes Jahr taucht ein neuer Favorit am Horizont auf und jedes Jahr kommt Hamilton erst im Laufe der Zeit so richtig in Hochform. Am Ende des Tages hieß der Sieger der letzten Jahre stets Lewis Hamilton. Derzeit stehen die Chancen gut, dass sich an dieser Tradition auch im Jahr 2019 nichts ändern wird. Doch noch ist nicht aller Tage Abend, schließlich war der einzige Fahrer, den Hamilton in den letzten fünf Jahren nicht besiegen konnte, sein eigener Teamkollege Nico Rosberg. Medien, wie der TV-Sender N-TV, sehen jedenfalls schon einen „Krieg der Sterne“ aufziehen.

Keine Ablöse in Sicht?

Fünf Jahre Werksteam Mercedes bedeuten für Lewis Hamilton vier Weltmeistertitel und fünf Konstrukteurs-Titel hintereinander. Er hat damit, gemeinsam mit Mercedes, eine neue Ära in der Formel 1 geschaffen. Ein Ende der gemeinsamen Dominanz ist nicht absehbar, das bewies der Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne deutlich. Die Traumpaarung Hamilton/Mercedes ist womöglich noch für viele weitere Titel gut. Was kaum jemand für möglich gehalten hätte, scheint nun denkbar. Lewis Hamilton hat das Potential Michael Schuhmachers Rekorde zu brechen.

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