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Dienstwagen statt Gehaltserhöhung – Lohnt sich der Deal?

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Wer gute Arbeit leistet und dabei viel Einsatz zeigt, der bekommt in der Regel eine Gehaltserhöhung, die die Anerkennung der erbrachten Leistung ausdrückt. Jedoch spiegelt sich diese nicht immer auf dem Konto wider. Nach Abzug der Steuern sowie Sozialabgaben ist der Nettolohn oftmals nur geringfügig höher. Deshalb wird eine Umwandlung des Gehalts in andere Leistungen immer beliebter. Viele Firmen bieten deshalb ihren Mitarbeiten zum Beispiel Dienstwägen an. Doch lohnt sich dieser Deal für beide Seiten wirklich?

Geschäftsleasing
© Emirul Adzwan/shutterstock

Diese Vorzüge hat ein Firmenfahrzeug

Wer als Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung einen Dienstwagen mit Privatnutzung bekommt, der spart sich die Anschaffungskosten für ein eigenes Fahrzeug. Diese übernimmt in diesem Fall das Unternehmen. Zusätzlich kommt der Betrieb auch für alle laufenden Kosten des Fahrzeugs auf. Dazu zählen:

  • Sprit
  • Reparaturen
  • TÜV
  • Versicherungen
  • Reifen
  • KFZ-Steuer
  • Inspektionen
  • Weiteres Verbrauchsmaterial

Neben diesen Ausgaben entfällt für einen Mitarbeiter, der einen Dienstwagen von seiner Firma gestellt bekommt, auch der Aufwand für Werkstatttermine. Um solche muss er sich nicht – wie bei einem Privatfahrzeug – selbst kümmern, sondern das Unternehmen übernimmt die Organisation sowie Abwicklung solcher Termine. Oftmals dürfen neben dem Angestellten selbst auch dessen Familienmitglieder den Geschäftswagen nutzen. Somit spart sich der Mitarbeiter die Anschaffung eines weiteren Autos für die Familie, den damit verbundenen Aufwand sowie die Kosten.

Doch auch für das Unternehmen selbst kann Vorteile daraus ziehen, seinen Mitarbeiten Dienstwägen zu stellen. So bindet es durch diese Leistung die Angestellten fest an den Betrieb. Weiterhin zählen Leasingraten zu den Betriebsausgaben und senken somit den Gewinn des Unternehmens. Sämtliche laufenden Kosten sorgen für eine Verringerung der Umsatzsteuerlast, da diese vorsteuerabzugsfähig sind. Ein weiterer Vorteil für den Unternehmer ist, dass die Lohnnebenkosten durch die Bereitstellung eines Firmenwagens sinken. Oftmals befürchten Betriebe jedoch einen erheblichen Mehraufwand bezüglich der Buchung. Doch mithilfe einer geeigneten Software-Lösung für Finanzen und die Buchhaltung lässt sich dieser ohne weitere Probleme erfassen.

Diese Nachteile gilt es abzuwägen

Neben den zahlreichen Vorteilen kann ein Firmenwagen auch Nachteile für den Angestellten mit sich bringen. Oftmals lohnt sich ein solches Fahrzeug verglichen mit einer Lohnerhöhung kaum. Ist ein Mitarbeiter dazu verpflichtet, ein Fahrtenbuch zu führen, so kommt durch diese Aufgabe ein Mehraufwand auf ihn zu. Zusätzlich sollten Fragen bezüglich der Versicherung abgeklärt werden, um böse Überraschungen zu vermeiden. Oft hat der Arbeitnehmer im Schadensfallen eine vorab festgelegte Selbstbeteiligung zu übernehmen. Deshalb sollte vorher unbedingt über die Höhe dieser Summe gesprochen werden. Weiterhin sollte der Angestellte bedenken, dass er bei einem geringeren Verdienst weniger Sozialabgaben leistet. Das bedeutet jedoch auch, dass dieser im Falle einer Arbeitslosigkeit geringere Leistungen erhält.

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