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Die richtige Winterpflege für jedes Auto

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Besondere Aufmerksamkeit verdienen in den Winterwochen die Karosserie und der Lack. Weiterhin braucht der Motor eine gewisse Zuwendung, damit Eis und Schnee hier nicht allzu große Spuren hinterlassen und die Lebensdauer einschränken. An dieser Stelle können alle Fahrzeughalter aufatmen, denn umfassende Fachkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Wichtig ist lediglich, dass jeder Autobesitzer auf die richtige Ausrüstung ausweicht.

Autos machen im Winter einiges mit. Die unterschiedlichen Witterungsbedingungen, aber auch das Streusalz auf den Straßen hinterlassen an den Fahrzeugen ihre Spuren, vor allem dann, wenn es ohne Hindernis auf die Materialien einwirken kann. Auch wenn ein Auto nach der Wäsche gerade im Winter oft nicht lange sauber bleibt, sollte es richtig gepflegt werden.

Pflegeleichte Fußmatten und Sitzauflagen vermeiden starke Verschmutzung

Starke Verschmutzung auf Sitzen und im Fußraum lässt sich im Winter kaum vermeiden, vor allem dann nicht, wenn Kind und Haustier mitfahren. Um den Reinigungsaufwand im Winter gering zu halten, sollte auf eine Sitzauflage und Gummimatten im Fußraum zurückgegriffen werden. Die Fußmatten lassen sich leichter reinigen und die Autositzauflagen vermeiden starke Verunreinigungen der Sitzpolster. Im Innenraum ist gerade im Winter darauf zu achten, dass sich Nässe und Feuchtigkeit nicht sammeln, sondern abtrocknen können. Ansonsten kann sich sehr schnell Schimmel bilden. Beim Aussaugen des Innenraums ist darauf zu achten, dass die Türen offen sind. So kann warme Luft schnell entweichen und die Bildung von Kondenswasser wird vermieden. Außerdem lohnt es sich im Winter immer, eine leere Plastikwanne im Kofferraum mitzuführen. In dieser können dann ganz einfach Regenschirm und Handbesen verstaut werden.

Wie oft sollte das eigene Auto im Winter gewaschen werden?

Hier gehen die Meinungen auseinander, zumal es auch keine wirklich pauschale Empfehlung gibt, wichtig ist nämlich auch immer die individuelle Fahrleistung. Im Winter sollten Vielfahrer etwa zweimal wöchentlich das Auto gründlich waschen, sodass die Streusalzreste entfernt werden. Bei Wenig-Fahrern reicht es dagegen aus, wenn die Reinigung ein- oder auch zweimal monatlich vorgenommen wird. Wichtig ist nur, dass es getan wird, denn das gestreute Gut schadet nicht nur der Umwelt, sondern setzt auch dem Auto zu.

Bleibt das Salz auf der Karosserie und wird nicht regelmäßig von dieser entfernt, drohen dort ernstzunehmende Schäden. So kann der Lack rosten, wodurch weitere, deutlich kostenintensivere Schäden die Folge sind. Um das Salz zu entfernen, muss im Winter keineswegs immer auf das teuerste Waschprogramm zurückgegriffen werden. Eine Basiswäsche reicht hier in der Regel vollkommen aus.

Wer nicht in die Waschstraße möchte und lieber selbst Hand anlegen will, greift am besten auf einen Dampfstrahler zurück. Bei der Fahrt durch die Waschstraße muss vor allem an die richtige Trocknung gedacht werden, denn es bleibt immer ein wenig Feuchtigkeit zurück. Um zu vermeiden, dass diese gefriert, sollte die restliche Feuchtigkeit mit einem Tuch aufgenommen werden. Um auch schwierige Stellen zu reinigen, reicht die Waschstraße übrigens nicht aus. Hier muss von Hand mit einem feuchten Lappen nachgearbeitet werden.

Weiche Handbesen verhindern unangenehme Lackschäden

Wird der Schnee vom Auto gefegt, können rasch Lackschäden entstehen, wenn das falsche Werkzeug verwendet wird. Eine gute Lösung sind weiche Handbesen. Diese lassen sich vorsichtig über den Lack bewegen, sodass mit dem Handfeger keine Kratzer entstehen. Selbst kleine Kratzer sind auf dem Lack immer gefährlich, da diese eine Angriffsfläche für Rost darstellen. Wer auf einen Eiskratzer zurückgreift, konzentriert sich hier ausschließlich auf die Scheiben. Auf dem Lack wird nie gekratzt.

Gerade im Winter zahlt sich Vorsicht aus. Ideal ist es daher, wenn die Scheibenwischer schon am Abend nach oben geklappt werden. Dadurch kann in kalten Nächten der Gummi nicht anfrieren. Das Material wird so besonders geschont. Damit die Scheiben immer während der Fahrt gereinigt werden können, muss unbedingt Frostschutzmittel verwendet werden. Frostschutzmittel wird in das Scheibenwischwasser gegeben. Auch im Kühlwasser wird Frostschutz verwendet, um zu vermeiden, dass das Wasser gefriert.

Wer im Winter die Waschstraße besucht, muss das eigene Fahrzeug entsprechend vorbereiten. Nur so lassen sich Schäden vermeiden. Warmes Wasser hilft dabei, um zunächst Dreck, Salzreste und auch Schnee zu entfernen. Viele Autofahrer unterschätzen die Wirkung von Streusalz und Dreck in den Waschstraßen. Dabei hinterlassen diese ähnlich wie Schmirgelpapier gravierende Kratzer auf der Fahrzeugoberfläche. Sinnvoll ist es zudem, dass die Frontscheibe nach der Fahrt durch die Waschanlage auf Heißwachs kontrolliert wird. Dieses sollte entfernt werden.

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