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Das erste eigene Auto – worauf ist zu achten?

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Wer schon einmal in einem Film junge Leute in einem alten Cadillac, Chevrolet oder Ford Mustang über einen Highway durch die amerikanischen Weiten hat heizen sehen, wird nicht länger Papas langweilige Familienkarre als langersehnten Traum im Sinn haben. Doch beim ersten eigenen Auto gehen Träume selten in Erfüllung. Einige wichtige Aspekte sollten beim ersten Autokauf aber keineswegs unter den Tisch fallen.

Verkehrszeichen- und regeln haben sich fest eingebrannt, das mysteriöse Geheimnis des Kuppelvorgangs hat sich als doch nicht unlösbar herausgestellt, die Theorieprüfung ist geschafft und schließlich ist auch das letzte Hindernis hinter sich gebracht und der Prüfer händigt den Führerschein aus. Endlich fahren, ohne dabei den Fahrlehrer auf dem Beifahrsitz zu haben! Der nächste Schritt ist dann für viele ein eigenes Auto, um auch von den Eltern abhängig sein zu können, die den Wagen immer dann brauchen, wenn man selbst fahren möchte, ihr Kind trotz Führerschein nicht alleine fahren lassen wollen oder das Auto nach jeder Fahrt penibel auf mögliche Schrammen inspizieren. Und wer spät mit seinem Führerschein angefangen hat, lebt vielleicht gar nicht mehr in der Nähe der Eltern. Aber worauf sollte eigentlich beim Kauf des ersten eigenen Autos geachtet werden?

Wer sich ein erstes eigenes Auto zulegen möchte, kann häufig keine großen finanziellen Sprünge machen. Statt eines Neuwagens läuft es meist auf einen Gebrauchtwagen hinaus, womit auch ein technisches Downgrade einhergeht: Moderne Hilfsapparaturen wie die Rückfahrkamera, der Tempomat oder die Einparkhilfe, die während der Fahrstunden noch genutzt werden konnten, fallen weg, ganz alte Fahrzeuge kommen ebenfalls ohne ABS oder Airbag aus.

Safety first

Viele hätten gerne natürlich einen coolen Wagen, der den eigenen Vorstellungen eines Traumautos sehr nahekommt. Das scheitert nicht selten am lieben Geld. Und so sehr beispielsweise ein Oldtimer auch Eindruck auf den Freundeskreis machen würde, sollte, neben der Tatsache, dass Oldtimer auch einer intensiveren Pflege bedürfen, beim Autokauf in erster Linie aber die Sicherheit im Vordergrund stehen. Das gilt übrigens auch bei den Kosten: Es sollte nicht an den falschen Stellen gespart werden. Bei Autos, die ungefähr in den letzten zehn Jahren in Deutschland auf den Markt gekommen sind, gehören ABS, ESP und Airbags zum Standard – Systeme, auf die niemand mehr verzichten sollte, besonders als Fahranfänger nicht.

Probefahren

Wer sich ein Auto zulegt, sollte das Fahrzeug probefahren, bevor er zuschlägt – dabei ist es allerdings nicht damit getan, einmal um den Block zu fahren. Wer einfach drauflosfährt, kann schnell sein blaues Wunder erleben, denn auch bei der Probefahrt kann es zu einem Unfall kommen. Der ADAC rät deswegen, vorher eine Regelung über die Höhe der Selbstbeteiligung zu treffen, da diese sonst bei bis zu 750 Euro liegen kann. Ebenso muss der Händler Wagen und Zeitpunkt der Fahrt in den zum roten Versicherungskennzeichen passenden Papieren festhalten, die bei der Probefahrt unbedingt dabei sein sollten. Um einen Eindruck vom Fahrverhalten zu bekommen, gibt der ADAC weiter den Tipp, nicht nur durch die Stadt zu fahren, sondern auch über Überlandstraßen und die Autobahn. Wer kann, sollte außerdem einen Fachmann mitnehmen, der das Fahrzeug professionell unter die Lupe nimmt, bzw. ein Gutachten anfertigen – wer autoaffine Verwandte oder Freunde hat, fährt immer noch besser, wenn er sie an seiner Seite hat, statt den Autokauf auf eigene Faust abzuwickeln.

Die TÜV-Plakette

Das größte Schnäppchen der Welt nützt nichts, wenn es einen Monat später beim TÜV durchfällt und die Kosten in die Höhe schießen, damit das Auto überhaupt für die Straße zugelassen wird. Optimal ist es, wenn der Wagen gerade frisch den TÜV bestanden hat und erst in knapp zwei Jahren das nächste Mal hinmuss. Allerdings sollte sich nicht nur auf die Plakette verlassen werden, denn beim TÜV wird das Fahrzeug zwar auf Herz und Nieren getestet, ein Komplett-Check ist die Prüfung allerdings nicht, das heißt, das Mängel dennoch auftauchen können. Und nicht immer wird das Auto beim Händler erworben. Bei Privatpersonen greift die Sachmängelhaftung nicht.

Versicherungen

Ohne eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland ein Auto nicht für den Straßenverkehr zugelassen, sie ist Pflicht für jeden Autobesitzer. Und obwohl sie für Fahranfänger relativ teuer sein kann, sollte auch über weitere Versicherungen nachgedacht werden, denn die Haftpflicht deckt nur Schäden an anderen Fahrzeugen sowie Personen- und Vermögensschäden ab. Schäden am eigenen Auto deckt sie ebenso wenig ab wie beispielsweise Beschädigung durch Unwetter. Hierfür werden Teil- bzw. Vollkaskoversicherungen angeboten, die vor unliebsamen finanziellen Überraschungen schützen. Ebenso wichtig – nicht nur im Straßenverkehr – ist auch das eigene Wohl. Besonders die Gruppe junger Fahrer, zu denen naturgemäß die Fahranfänger gehören, haben ein erhöhtes Unfallrisiko. Sich gegen Berufsunfähigkeit abzusichern ist eine gute Idee, da nicht nur Unfälle, sondern auch Erkrankungen berücksichtigt werden. Interessierte finden hilfreiche Tipps über das Konzept der Berufsunfähigkeitsversicherung auf wefox.de. Das Portal hilft auch bei der Entscheidungsfindung und der Auswahl der passenden Versicherung. So ärgerlich ein Totalschaden am Auto auch sein mag, kann dieses notfalls ersetzt werden. Deswegen sollte der Fokus zuallererst immer bei der eigenen Sicherheit liegen.

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