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Auto bei Geldnot beleihen – Worauf ist zu achten?

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Früher oder später kann es jedem einmal passieren, dass er durch verschiedene Umstände in Geldnot gelangt. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Der Verlust des Arbeitsplatzes gehört genauso dazu wie ein privater Rosenkrieg oder ein bestimmtes Suchtverhalten. Das Wichtigste ist in solchen Fällen selbstverständlich die Beseitigung der jeweiligen Ursachen. Dennoch benötigen die meisten in der Zwischenzeit Geld. Eine Möglichkeit dabei ist es beispielsweise, das eigene Auto zu beleihen.

Wer sein eigenes Auto beleiht, bekommt dafür Geld und kann es trotzdem weiterhin nutzen.       

Was ist unter „beleihen“ zu verstehen?

Viele setzen beleihen mit verleihen oder ausleihen gleich. Doch während es bei diesen beiden Begriffen darum geht, sich selbst einen bestimmten Gegenstand von einem anderen Menschen zu borgen beziehungsweise diesen zu verborgen, ist hier etwas anderes gemeint.

Bei der Beleihung geht es darum, sich von jemand anderem Geld zu borgen und dafür etwas aus dem eigenen Besitz als Absicherung herzugeben. Die Rückgabe des jeweiligen Gegenstands erfolgt erst dann, wenn auch das geborgte Geld wieder zurückgezahlt wird.

Bei der Pfandleihe handelt es sich um das älteste Kreditgewerbe der Welt.  Es war bereits vor fast 3.000 Jahren bei den Babyloniern und etwas später auch bei den Römern in Verwendung. Seit dem Mittelalter hat sich das System auch in Deutschland etabliert.

In Pfandleihhäusern kann beispielsweise Schmuck oder andere Gegenstände abgegeben werden. Dafür wird eine bestimmte Summe an Geld ausbezahlt. Die jeweiligen Gegenstände können wieder ausgelöst werden, wenn das Geld inklusive Zinsen an den Pfandleiher zurückbezahlt wird. Die Pfandleiher kamen in der Vergangenheit oft zu trauriger Berühmtheit, weil sie dafür bekannt waren, Wucherzinsen zu verlangen. Auch heute gibt es teilweise noch unseriöse Anbieter, insgesamt handelt es sich in der Zwischenzeit jedoch um eine Branche wie jede andere, die eben nach ihren eigenen Regeln und Gesetzen funktioniert.

Oftmals kommt die Beleihung bei der Finanzierung der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses zur Anwendung. Wird die Wohnung in solchen Fällen beliehen, ist es mit einer entsprechenden vertraglichen Regelung zwar weiterhin möglich, in dieser Wohnung zu wohnen, rechtlich gesehen gehört sie aber dem jeweiligen Kreditgeber. Sie geht erst dann in das persönliche Eigentum über, wenn die komplette Kreditsumme inklusive Zinsen zurückbezahlt wurde. Sollten die Kreditraten über einen längeren Zeitraum nicht rechtzeitig oder gar nicht bezahlt werden, hat der Kreditgeber das Recht, die Wohnung zu versteigern, um zu seinem Geld zu kommen.

Am Immobiliensektor handelt es sich dabei um ein häufig praktiziertes Modell. Was jedoch die wenigsten wissen: Diese Vorgehensweise kann im Rahmen von „Cash and Drive“ auch zur Beleihung des eigenen Fahrzeuges angewandt werden.

Wie funktioniert die Fahrzeugbeleihung?

Am Beginn steht die Suche nach einem seriösen Anbieter. Laut dem Finanzportal des zentralen Kreditausschusses handelt es sich beispielsweise bei Pfando um einen seriösen Anbieter, der dieses Modell innerhalb Deutschlands anbietet.

Das Unternehmen ist an über 25 Standorten in Deutschland präsent, unter anderem auch in großen Städten wie beispielsweise Berlin, Hamburg, Köln und München.

Um einen Autopfandkredit in Anspruch zu nehmen, sind grundsätzlich nur fünf Schritte erforderlich.

  • Schritt 1: Einen Termin in einer der Filialen vereinbaren. Das funktioniert entweder telefonisch, per E-Mail oder über das entsprechende Online-Formular auf der Webseite.
  • Schritt 2: Die entsprechenden Unterlagen gemäß der Checkliste zusammensuchen, die bei der Terminbestätigung mitgeschickt wird oder auf der Webseite heruntergeladen werden kann.
  • Schritt 3: Das Fahrzeug wird vor Ort kostenlos von einem Mitarbeiter begutachtet und der Wert bestimmt.
  • Schritt 4: Innerhalb von 60 Minuten wird der entsprechende Betrag ausbezahlt.
  • Schritt 5: Das Auto kann durch die Zahlung einer monatlichen Miete weiterhin genutzt werden.

Wird der entlehnte Betrag zurückbezahlt, kann das Auto wie vor der Beleihung weiterhin genutzt werden und die monatliche Miete entfällt wieder. Im Normalfall wird das Auto für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten beliehen. Optional ist auch eine Verlängerung der Laufzeit möglich.

Grundsätzlich ist dieses Pfandmodell bei allen Arten von Fahrzeugen möglich. Es ist also egal, ob es sich dabei um einen PKW, einen LKW oder ein Wohnmobil handelt. Die einzige Einschränkung: Der Mindestwert des jeweiligen Fahrzeuges muss mindestens 3.500 Euro betragen.

Die Auszahlung des Geldes bei der Beleihung erfolgt in den meisten Fällen rasch und unkompliziert.

Welche Vorteile bietet ein Autopfandkredit?

Der Vorteil bei Pfando besteht im Gegensatz zu anderen Pfandleihern vor allem darin, dass das Fahrzeug während der Beleihung weiterhin verwendet werden darf. Es kommt in diesem Zeitraum also zu keinerlei Einschränkung bei der Mobilität.

Darüber hinaus stellt dieses System eine Möglichkeit dar, an Bargeld zu kommen, ohne dass dabei eine Schufa-Anfrage gestellt wird. Die eigene Bonität wird somit nicht zusätzlich belastet. Wer also zukünftig wieder einmal ein Fahrzeug per Leasing oder Kredit finanzieren möchte, muss sich aufgrund der Beleihung keine Sorgen machen, dass der Antrag deshalb abgelehnt wird.

Bei anderen Kreditgebern dauert es oft mehrere Wochen, bis endlich das Geld ausbezahlt wird. Bei der Beleihung des Autos funktioniert das hingegen blitzschnell.

Was kostet die Beleihung des eigenen Fahrzeugs?

Die gute Nachricht: Die Angebotserstellung ist völlig kostenlos und unverbindlich. Wer mit dem angebotenen Betrag nicht zufrieden ist, geht also nicht das Risiko ein, dass er trotzdem für diese Leistung bezahlen muss, obwohl er das Angebot in weiterer Folge nicht in Anspruch nimmt.

Die Kosten lassen sich nicht mit einem klassischen Kredit vergleichen. Um sich dennoch einen guten Eindruck machen zu können, hilft folgendes Beispiel: Angenommen, Pfando zahlt für das Auto einen Pfandsumme in der Höhe von 10.000 Euro aus. Während des Nutzungszeitraums werden daraufhin folgende Zahlungen fällig:

  • 1 Prozent Zinsen pro Monat (in diesem Fall also 100 Euro)
  • Mietkosten von 3,5 Prozent pro Monat (in diesem Fall 350 Euro)
  • Eine Standgebühr von 90 Euro pro Monat

Die Kosten sind zwar höher als bei anderen Finanzierungsformen. Der große Vorteil bei diesem System liegt jedoch darin, dass das Geld sehr schnell ausbezahlt wird und die Weiterfahrt mit dem eigenen PKW möglich ist. Es ist deshalb vor allem für all jene Personen geeignet, die wirklich dringend Geld benötigen und keine andere Möglichkeit haben, um einen günstigen Ratenkredit zu bekommen.

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