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Wie berechnet man den Leasingfaktor?

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Neben dem klassischen Kauf eines Autos oder der Finanzierung desselbigen hat sich in den letzten Jahren das Leasing etabliert. Viele sind skeptisch und wissen dabei gar nicht, was Leasing überhaupt ist. In diesem Artikel geht es um Leasing im Allgemeinen, die Funktionsweise sowie den Leasingfaktor. Dieser bietet sich an, um Leasingangebote miteinander zu vergleichen. Wie man ihn berechnet, erfahrt ihr ebenfalls in diesem Artikel.

Blaue Limousine
Blaue Limousine, Bild: unsplash

Was ist Leasing?

Das Wort Leasing stammt aus dem Englischen und kommt vom Verb to lease, was so viel wie mieten oder pachten bedeutet. Genau das ist es, was man bei einem Leasing macht. Leasing ist der Anglizismus, der sich im Deutschen für das Mieten oder entgeltliche Ausleihen eines Gegenstandes eingebürgert hat. Den Begriff Leasing finden wir häufig im Zusammenhang mit Autos. Neben der klassischen Art, ein Auto mit Bargeld oder per Überweisung zu bezahlen oder den Kaufbetrag zu finanzieren, ist das Leasing vor allem für Geschäftsleute zu einem beliebten Modell geworden.

Wie funktioniert Leasing?

Leasing funktioniert in der Regel nach einem immer gleichen Muster. Leasinggeber und Leasingnehmer einigen sich auf eine monatliche Leasingrate, welche durch den Leasingnehmer in einer vorher festgelegten Laufzeit abbezahlt wird. Der Vorteil ist dabei, dass – beispielsweise ein Auto – nie komplett bezahlt wird. Da das Auto nicht den Eigentümer und lediglich den Besitzer wechselt, zahlt der Leasingnehmer konsequenterweise auch nicht den gesamten Neupreis. Leasingverträge laufen im Normalfall 36 Monate und geben das Auto nach Ablauf dieser Zeit an den Eigentümer zurück.

Der Leasingfaktor: Woran erkennt man gute Leasingangebote?

Viele Plattformen werben mit tollen Leasingangeboten. Doch woran erkennt man ein gutes Leasingangebot? Eine gute Vergleichsmöglichkeit ist der sogenannte Leasingfaktor. Mit diesem gelingt es Neulingen in Bezug auf Leasing tatsächlich von vermeintlich guten Angeboten zu unterscheiden. Die Grundformel setzt sich aus zwei Bestanteilen zusammen:

  • Die Monatsrate wird durch den Bruttolistenpreis des Fahrzeugs oder Objekts geteilt.
  • Das Ergebnis wird mit dem Faktor 100 multipliziert.
  • Heraus kommt eine Zahl, die größer, gleich oder kleiner 1 ist.

Diese Zahl gibt das Verhältnis zwischen eingesetztem Wert und dem Gegenwert an, den man dafür vom Auto hat. Ist der Leasingfaktor also genau 1, bekommt der Leasingnehmer für jeden eingesetzten Euro genau einen Euro am Auto. Liegt der Leasingfaktor bei 2, muss der Leasingnehmer also zwei Euro einsetzen, um einen Euro Auto zu bekommen. Ein vergleichsweise schlechter Deal. Anders sieht es aus, wenn der Leasingfaktor unter 1 liegt. Bei einem Leasingfaktor von 0,5 muss der Leasingnehmer nur 50 Cent einbringen, um einen Euro Auto zu bekommen. Wer nun vor der Wahl zwischen mehreren Leasingangeboten steht, sollte immer auf den Leasingfaktor achten. Manche Vergleichsportale – dazu gehört sparneuwagen.de – geben den Leasingfaktor bei den einzelnen Leasingangeboten immer an.

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