Porsche Macan

Hinter dem Porsche Macan versteckt sich ein SUV aus dem Hause Porsche. Das höherpreisige Fahrzeug wurde erstmals am 20. November 2013 präsentiert und ist seit Anfang 2014 im Handel. Der Einstiegspreis beläuft sich in Deutschland unter Berücksichtigung des Jahres 2017 auf 56.264 Euro, gefertigt wird der Macan im Porsche-Werk Leipzig. Der Hersteller plante zunächst einen jährlichen Absatz von 60.000 Stück ein, in Wahrheit konnten aber schon bis Juni 2015 mehr als 100.000 Exemplare vertrieben werden. 2018 folgte ein Facelift mit weitreichenden Änderungen an den Motoren.

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Allgemeine Informationen zum SUV

Der Macan ist im Vergleich zum Porsche Cayenne kleiner. In Zahlen ausgedrückt sind es 4,69 Meter in der Länge, 1,92 Meter in der Breite und 1,62 Meter in der Höhe. Der Radstand liegt bei 2,80 Meter, als Basis dient der Modulare Längsbaukasten (wie auch beim Audi Q5 8R). Vom Design her ist er sofort als Porsche erkennbar, er hat zum Beispiel die typische Scheinwerferform der Marke. Die Insassen können sich außerdem stets sicher fühlen, im Euro-NCAP-Crashtest bekam er die vollen fünf Sterne.

Um ein paar Worte zum Namen zu verlieren: „Macan“ steht übersetzt für „Tiger“ und kommt aus dem Indonesischen. Er wird auf die Modellreihe bezogen auch so ausgesprochen, nämlich „makan“.

Facelift fürs Modelljahr 2019

Auf dem Pariser Autosalon 2018 zeigte Porsche den „neuen“ Macan für den europäischen Markt. Die Änderungen durch die Modellpflege fallen an der Front nur dezent aus, so gibt es beispielsweise neu geformte Lufteinlässe (lassen das SUV breiter aussehen). Deutlicher wird es auf der Rückseite, denn das LED-Heckleuchtenband fand seinen Einzug. Porsche-Kenner werden wissen, dass es dieses schon im Cayenne oder auch im 718 gibt. Die Frontscheinwerfer arbeiten serienmäßig mit LED-Technik, optional kann man sich auch noch das „Porsche Dynamic Light System Plus“ (kurz PDLS Plus) holen.

Frisch dazugekommen sind auch neue Räder in 20 und 21 Zoll und neue Lackierungen. Sie nennen sich unter anderem „Dolomitsilbermetallic“, „Miamiblau“, „Kreide“ und „Mambagrünmetallic“. Genau in die andere Richtung geht es bei den Motoren zur Sache, denn der Macan fürs Modelljahr 2019 ist nur mehr mit Ottomotoren zu haben. Eine Überraschung ist das aber nicht, denn der Hersteller hat schon zuvor den Verzicht auf Dieselmotoren angekündigt.

Die Motorisierungen bis zur Modellpflege 2018

Ottomotoren
Macan (asiatischer Markt) Macan Macan S Macan GTS Macan Turbo Macan Turbo (Performance Paket)
Bauzeit von April 2014 bis August 2018 von Juni 2016 bis August 2018 von April 2014 bis August 2018 von November 2015 bis August 2018 von April 2014 bis August 2018 von September 2016 bis August 2018
Leistung 237 PS (174 kW) 252 PS (185 kW) 340 PS (250 kW) 360 PS (265 kW) 400 PS (294 kW) 440 PS (324 kW)
Höchstgeschwindigkeit in km/h 223 229 254 256 266 272
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in Sekunden 6,9 zwischen 6,5 und 6,7 5,4 zwischen 5,0 und 5,2 zwischen 4,6 und 4,8 4,4
Getriebe Automatikgetriebe mit 7 Stufen (PDK)
Tankinhalt in Liter 65 75
Dieselmotoren
Macan S Diesel 211 (belgischer Markt + Norwegen) Macan S Diesel (italienischer Markt) Macan S Diesel
Bauzeit von September 2014 bis Februar 2018 von April 2014 bis Februar 2018
Leistung 211 PS (155 kW) 250 PS (184 kW) 258 PS (190 kW)
Höchstgeschwindigkeit in km/h 216 230
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in Sekunden 7,7 6,3
Getriebe Automatikgetriebe mit 7 Stufen (PDK)
Tankinhalt in Liter 60

Die Motorisierungen nach der Modellpflege 2018

Ottomotoren
Macan Macan S
Bauzeit seit Oktober 2018 seit Dezember 2018
Leistung 245 PS (180 kW) 354 PS (260 kW)
Höchstgeschwindigkeit in km/h 225 254
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in Sekunden 6,7 5,3
Getriebe Automatikgetriebe mit 7 Stufen (PDK)
Abgasnorm Euro 6d-TEMP