Audi RS6

Der Audi RS6 hat eine Besonderheit, er ist das leistungsstärkste Geschoss der Marke und basiert auf dem A6. Zu Hause ist das Audi-Modell in der oberen Mittelklasse, wobei es mittlerweile schon drei Generationen davon gibt. Auf Sparneuwagen findet Ihr passende Leasing-Angebote zu diesem Fahrzeug.

Die erste Generation debütierte im Sommer 2002, außerdem steht der RS6 als Stufenhecklimousine (vier Türen) und als Kombi (Avant) bereit. Hergestellt wird er in Neckarsulm von der Audi-Tochterfirma quattro GmbH.

Audi RS6 C5 – die erste Generation

Mitte 2002 lies der deutsche Hersteller die Katze aus dem Sack und präsentierte den allerersten RS6. Er baut auf dem Audi A6 C5 auf und war das erste Modell der Marke, das einen turboaufgeladenen V8-Motor besaß. Mit einer Leistung von satten 450 PS (331 kW) und einem Drehmoment von 560 Nm (Newtonmeter) fällt die Fahrleistung entsprechend hoch aus, und das trotz des hohen Gewichts von knapp unter zwei Tonnen.

Die Karosserie ist gegenüber der Serienversion (also dem A6) in einigen Punkt verändert worden. Es gibt zum Beispiel breitere Radläufe, Alu-Einstiegsleisten inklusive RS6-Schriftzug und geänderte Seitenschweller. Nicht zu vergessen sind auch die größeren Felgen (18 Zoll) und die verstärkte Karosserie (sie ist dadurch verwindungssteifer).

Mit April 2004 entschied Audi nur noch den Audi RS6 Plus zu bauen und anzubieten. Dessen Verbreitung war allerdings begrenzt, da es eine Limitierung auf 999 Exemplare gab. Außerdem gab es die Plus-Ausgabe bis auf eine Limousine (es war eine rote Sonderedition) nur als Kombi zu haben. Preislich musste man tief in die Tasche in die Tasche greifen, der RS6 Plus verschlang nämlich bereits ohne eine Sonderausstattung 101.050 Euro. Die rote Limousine kostete sogar 132.000 Euro.

Ende 2004 stoppte man nach 8.081 produzierten Exemplaren den Bau der ersten Generation.

Audi RS6 C6 – die zweite Generation

Nach einer kleinen Pause erschien 2008 der Nachfolger. Zum Zeitpunkt der ersten Auslieferungen (April 2008) stand ausschließlich der Avant zur Verfügung, die Limousine kam erst ein paar Monate später (Oktober 2008) beziehungsweise mit dem Facelift des A6 dazu. Der Kombi kostete ab 110.650 Euro, die Limousine war mit 108.400 Euro etwas günstiger.

Plus-Varianten fehlten auch diesmal nicht, allerdings wurden diese erst später auf den Markt gebracht und waren limitiert auf 500 Stück. Eine weitere Änderung betraf die Ausstattungslinien, die jetzt auf zwei Pakete aufgeteilt wurden. Sie bekamen die Bezeichnungen RS6 Plus Sport und RS6 Plus Audi Exclusive. Die erste Option verfügte unter anderem über 20 Zoll große Felgen, Carbonverkleidungen im Motorraum, einer angehobenen Höchstgeschwindigkeit (303 km/h) und über eine in der Mittelkonsole angebrachte Plakette, die auf die limitierte Stückzahl hinweist. Die zweite Option enthält nicht nur alle Eigenschaften vom Sport-Paket, sondern kommt zusätzlich mit einer Lederausstattung für diverse Teile daher (beispielsweise betrifft es die Bedienelemente).

Optisch zeigt sich der RS6 C6 mit großen Lufteinlässen, einem Singleframe-Kühlergrill (Rautendesign) und mit Hauptscheinwerfern, die ein LED-Tagfahrlicht integriert haben. Ende 2010 folgte das Ende der Produktion, wobei insgesamt 4.674 Exemplare gefertigt wurden. 83 Prozent davon waren Kombis und 17 Prozent Limousinen.

Audi RS6 C7 – die dritte Generation

Seit 2013 zeigt sich die dritte Ausgabe des Audi RS6. Marktstart war im Sommer, die offizielle Präsentation hingegen gab es schon im Dezember 2012. Im Vergleich zum Vorgänger sank das Leergewicht um rund 100 Kilogramm, bei der Leistung wiederum ging es nach oben (von 580 PS auf bis zu 605 PS). Dies sorgt für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 3,7 Sekunden, abgeregelt wird dann bei 250 km/h. Dank des „Dynamikpaket plus“ kann jedoch eine Anhebung der Endgeschwindigkeit auf 305 km/h erreicht werden.

Der 4,97 Meter lange und 1,93 Meter breite Audi RS6 C7 beginnt bei 107.900 Euro (auf den Marktstart bezogen) und wiegt etwas mehr als zwei Tonnen.

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