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So bereitet man sein Auto auf den TÜV vor

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Es ist Pflicht, die Hauptuntersuchung durchführen und die rund hundertsechzig Positionen kontrollieren zu lassen, um die Verkehrstauglichkeit zu überprüfen. Bei Neuwagen ist nach drei Jahren die erste Hauptuntersuchung fällig, danach erfolgt alle zwei Jahre eine Kontrolle. Da der nächste Prüftermin im Fahrzeugschein notiert ist oder auch an der Prüfplakette auf dem hinteren Nummernschild abgelesen werden kann, können rechtzeitig und mit wenig Aufwand einige Prüfpunkte kontrolliert und auch privat oder durch eine preisgünstige Werkstatt repariert werden.

Was wirklich wichtig ist und die Chancen erhöht, die Prüfung zu bestehen, verraten die Experten von der KFZ Prüfstelle in Berlin.

Was kann im Vorfeld kontrolliert werden

Nebst Warndreieck und mindestens einer Warnweste muss ein Verbandskasten im Auto sein. Dieser ist jedoch nur gültig, wenn das Haltbarkeitsdatum aktiv ist. Bei Elektroautos und Plug-in-Fahrzeugen muss das Ladekabel präsent und die Anhängersteckdose in Ordnung sein. Es ist sinnvoll, den Innenraum des Autos ausgiebig zu säubern und eine Wagenwäsche vorzunehmen. Dies macht nicht nur einen guten Eindruck und steigert die Akzeptanz, das Autokennzeichen wird ebenfalls gut sichtbar und lesbar, was ein Muss ist.

Die Scheibenwaschanlage sollte gut funktionieren und die Wischer, sowie auch die Wischblätter, müssen in gutem Zustand sein, damit eine gute und klare Sicht garantiert ist. Die Spiegel müssen intakt sein und dürfen keine Beschädigungen aufweisen. Die Frontscheibe sollte nicht nur in dem Bereich über dem Lenkrad makellos sein, sondern im Ganzen keine Sprünge oder andere Schäden aufweisen. Weiterhin muss die Hupe deutlich funktionieren und die Autobatterie festsitzen, wobei der Pluspol ausreichend abgedeckt sein muss.

Alle lichttechnischen Einrichtungen am Auto müssen einwandfrei funktionieren. Das bedeutet, dass nicht nur alle Lampen leuchten müssen, die Leuchtstärke muss auch die gleiche sein, wobei die Scheinwerfer korrekt eingestellt sind. Das Leuchtgehäuse, die Rückstrahler, sowie auch die Reflektoren der Scheinwerfer müssen in einwandfreiem Zustand sein. Auch die Leuchten und Anzeigen im Fahrerdisplay dürfen keinen Mangel aufweisen. Felgen und Reifen müssen der Anordnung entsprechen. So muss bei Reifen ein Mindestprofil von 1,6 Millimeter vorhanden sein. Inakzeptable Schäden sind hier zum Beispiel Risse, Beulen oder Einschnitte.

Rost und Korrosion bilden eine weitere Problematik, die vermieden werden muss. Hierzu ist es nötig, vor allem den Boden und Unterboden, die Auspuffanlage, den Kofferraum, als auch tragende Teile wie Lastenträger und Schweller, sowie Federbein-Aufnahmen im Motorraum abzusuchen. Auch Flüssigkeiten sollten optimal sein. Nebst ausreichend Scheibenwischflüssigkeit, sollte genug, aber dennoch nicht zu viel Bremsflüssigkeit vorhanden sein. Auch sollte überprüft werden, ob der Motor und das Getriebe dicht sind oder ob Öl austritt.

Weitere Punkte sind die Lenkung und die Bremsen. Zu testen ist hier, ob die Lenkung leichtgängig ist und stehend betätigt werden kann, ohne dass viel Lärm entsteht. Die Kontrolle der Bremsen betrifft die Handbremse, die sich sicher zurückziehen und leicht lösen lassen muss. Es gilt auch zu prüfen, ob die Fußbremse früh genug reagiert und die Gummibeläge auf den Bremspedalen rutschfest und intakt sind.

Sollten Veränderungen am Auto vorgenommen worden sein, müssen diese in den Fahrzeugpapieren verzeichnet sein oder es müssen entsprechende Prüfungszeugnisse vorliegen.

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