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Durchbruch der E-Autos 2020

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Lange Jahre schon kündigt sich der Durchbruch des E-Autos an, 2020 könnte es endlich so weit sein

Das E-Auto ist absolut beliebt, jedenfalls in der Theorie. Neuheiten auf diesem Sektor werden von der Internet-Gemeinde geradezu aufgesogen, der Global Player Tesla empfing jahrelang Jubelarien. Doch die Käufer halten sich in Deutschland noch ziemlich zurück, der Anteil an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wächst nur sehr allmählich. Ob sich dies 2020 ändern wird? Vieles spricht dafür, einiges aber auch dagegen. Wir nehmen die optimistische Position ein.

Untere Preiskategorien auf dem Vormarsch

Das beliebteste E-Auto ist derzeit der Tesla Model S, er kostet in der Neuanschaffung leider mehr als 80.000 Euro. Als zweitplatzierter Wagen gilt der Nissan Leaf, er schlägt mit vergleichsweise wenigen 32.000 Euro zu Buche. Der KIA Sou liegt ebenfalls gut im Rennen: Wer 34.000 Euro aufbringen kann, der ist mit diesem Wagen gut beraten. Der kompakte e. GO Life schlägt sie preislich alle, ihn gibt es schon für niedrige 21.900 Euro. An dieser Stelle wird schnell klar: Bald dürfte der Kaufpreis kein Hindernis mehr sein, sich ein flottes E-Auto zuzulegen, denn neben den höheren Sparten werden allmählich auch die unteren Preiskategorien bestückt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kosten dieses Jahr weiter purzeln, ist groß.

Bayern München hält 2020 die Flamme hoch

Selbst in der deutschen Fußball Bundesliga sind nun die E-Autos vollkommen angekommen – zumindest beim Rekordmeister Bayern München. Obwohl der Top-Favorit auf den Meistertitel laut Betway spielerisch in dieser Saison noch nicht gänzlich überzeugen konnte, sorgt er anderweitig für Schlagzeilen. Denn außerhalb des Spielfelds setzen die Münchner ein deutliches Signal: Alle Spieler des Rekordmeisters erhalten 2020 einen rein elektrischen Audi e-tron. Im Fokus des nächsten Jahrzehnts steht damit eine strategische Kooperation in den Bereichen innovatives Marketing und Elektrifizierung. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Fans der ungemein beliebten Mannschaft durch diese Vorbildhaltung anstecken lassen, ist groß.

Bundesregierung will Kaufprämien erhöhen

Bisher lagen die staatlichen Kaufprämien für E-Autos bei höchstens 4.000 Euro, doch dieser Anreiz genügte offensichtlich noch nicht. Nun hat die Bundesregierung zugesagt, die Prämienzahlungen nicht nur bis zum Jahr 2025 zu verlängern, sondern auch die finanzielle Belohnung aufzustocken. Elektrisch angetriebene Neuwagen mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro werden demnächst mit 6.000 Euro bezuschusst, während höherpreisige Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis bis zu 65.000 Euro mit 5.000 Euro Prämie gefördert werden. Aktiv ist diese Regelung noch nicht, hinter den Kulissen läuft derzeit ein reger politischer Austausch. Doch wenn tatsächlich, wie geplant, weitere 700.000 geförderte Elektrofahrzeuge in den großen Prämientopf hüpfen sollen, dann kommt der Staat um die neuen Kaufprämien wohl kaum vorbei.

Groß angelegter Ausbau der Ladesäulen steht bevor

Zudem drängt die Regierung darauf, den Ausbau der Ladesäulen voranzutreiben. Geschätzte 21.000 von ihnen gibt es bereits in ganz Deutschland – leider noch zu wenig, um die Massen von der Elektrifizierung zu überzeugen. Die Politik möchte 2020 die Wirtschaft stärker in die Pflicht nehmen, endlich für eine solide Infrastruktur zu sorgen: Das Ganze nennt sich „Masterplan Ladeinfrastruktur“. Was marktgetrieben nicht machbar ist, soll nun auf ordnungsrechtlichem Wege erfolgen.

Demnächst wird es also wahrscheinlich eine Verpflichtung geben, Supermarkt- und Kundenparkplätze mit Lademöglichkeiten auszustatten. Eine Versorgungsauflage soll zudem Tankstellenbesitzer dazu bringen, neben Benzin, Diesel und Gas immer auch Strom anzubieten. Änderungen im Wohneigentumsrecht könnten es ermöglichen, dass auch in privaten Parkgaragen die Elektro-Revolution voranschreitet. Nur durch dieses breit angelegte Maßnahmenpaket können strategisch bedeutsame Ladepunkte in wenig angefahrenen Gebieten entstehen. Die staatliche Förderung bleibt dabei natürlich nicht außen vor, drei Milliarden Euro sollen dafür bis 2023 lockergemacht werden. So geht es mit dem Prinzip Zuckerbrot und Peitsche voran.

Ist-Zustand und angestrebte Ziele

Bis 2030 sollen etwa 7 bis 10 Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen kurven: ein ehrgeiziges Ziel, das sich nur einhalten lässt, wenn unser Land von jetzt an kräftig Gas gibt. Aus den 21.000 Ladepunkten sollen bis dahin eine Million werden. Im August 2019 waren übrigens nur 220.000 E-Autos hierzulande zugelassen, vielleicht lässt sich diese Zahl durch die angekündigten Maßnahmen innerhalb der nächsten zwölf Monate verdoppeln.

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