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Quartalszahlen

Polestar: Eine Milliarde Dollar Umsatz in sechs Monaten

Polestar
Polestar; Quelle: Pressefoto

Business. Elektromobilität. Der schwedische Elektroautobauer Polestar hat seinen Umsatzbericht für das erste Halbjahr 2022 herausgegeben. Dabei wird deutlich: In den ersten sechs Monaten des Jahres konnte Polestar eine Milliarde Dollar generieren.

Das entspricht einem Wachstum um 100 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021, geht aus besagtem Umsatzbericht von Polestar hervor. Polestar macht ein weiteres Mal deutlich, dass der EV-Hersteller bereit ist, ein wichtiger Konkurrent auf dem EV-Markt zu werden.

Obwohl Polestar ein ziemlich junges Unternehmen ist, gilt es bereits jetzt als unter dem Radar schleichendes Schwergewicht von Elektrofahrzeugen, die Stil, Funktionalität und Nachhaltigkeit bieten. Emissionslosigkeit und Klimaneutralität sind das Hauptaugenmerk des Autobauers, der in den kommenden Jahren seine vollelektrische Modellpalette erweitern wird.

100 Prozent recycelbar

Bereits im Oktober feiert das elektrische Performance-SUV Polestar 3 seine Weltpremiere. Es soll sich in einem Preissegment zwischen 75.000 und 110.000 Euro bewegen. Im kommenden Jahr soll dann der Polestar 4, ein Elektro-SUV-Coupé, folgen. Ab 2024 möchte der Hersteller dann den Polestar 5 vertreiben. Bereits jetzt für Furore sorgt außerdem der Polestar 6, ein elektrischer Roadster, der auf dem im März 2022 vorgestellten Polestar O₂-Konzeptfahrzeug beruht und 2026 auf den Markt kommen soll. Die ersten 500 Produktionsslots für die limitierte Erstausgabe sind bereits innerhalb einer Woche ausverkauft.

Polestar 6 Elektro-Roadster
Polestar 6 Elektro-Roadster, Bild: Polestar

Bei der Entwicklung der gesamten Modellpalette verfolgt der Hersteller seit Beginn an einen erfrischenden Ansatz zur Begrenzung von Abfall und Emissionen während des gesamten Designs, der Produktion und der Lebensdauer. Polestars Ziel: Ein Elektroauto fertigen, das zu 100 Prozent recycelbar ist.

Dieser Unternehmensethos grenzt den Autobauer bereits jetzt von der Konkurrenz ab könnte ein großes Plus bei umweltfreundlichen Verbraucher:innen bedeuten.

Obwohl Polestar aktuell nur zwei Elektrofahrzeuge auf dem Markt hat, wovon eines noch immer auf Verbrennung setzt, hat Polestar bereits jetzt beachtliche Erfolge eingefahren. Um nur einen zu nennen: Polestar konnte im April dieses Jahres einen Großauftrag mit dem US-amerikanischen Autovermieter Hertz landen. Hertz wird dabei in den kommenden fünf Jahren bis zu 65.000 Elektroautos von Polestar kaufen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein des Unternehmens ist die Börsennotierung an der Nasdaq in New York, die am 24. Juni 2022 erfolgte.

Die kommenden brandneuen Elektroautos des Herstellers sollen Polestar vom Schwergewicht in den Elektro-Olymp befördern. Nach unserer Ansicht keine Unmöglichkeit.

Umsätze steigen, Bruttogewinne hinken hinterher

Zwei Monate nach Abschluss des zweiten Quartals 2022 hat Polestar detaillierte Finanzzahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht und einen Umsatz von 1,04 Milliarden Dollar gemeldet. Verglichen mit 534,8 Millionen Dollar in der ersten Jahreshälfte 2021 wird die EV-Marke mit einer Veränderung von 95 Prozent. Weniger prickelnd sind die beinahe 988 Millionen Dollar, die Polestar für den Verkauf ausgegeben hat, wodurch sein Bruttogewinn im ersten Halbjahr 2022 auf gerade einmal 53,4 Millionen Dollar geschrumpft ist. Obwohl das immer noch ein Gewinnwachstum von fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist, verursacht das nicht unbedingt Jubelausbrüche. Die Bruttogewinne hinken trotz Erfolgen noch immer hinterher.

Polestar Umsatzbericht; Quelle: Polestar
Polestar Umsatzbericht; Quelle: Polestar

Dennoch bleiben die Aussichten für Polestar in Bezug auf die Produktionszahlen vielversprechend.

„Wir haben im ersten Halbjahr 2022 wichtige Fortschritte gemacht, als wir Umsatz und Volumen verdoppelten und erfolgreich an der Nasdaq-Börse in New York notierten. Darüber hinaus haben wir unsere starke Dynamik bei unserem weltweiten Auftragseingang beibehalten und erwarten, in diesem Jahr 50.000 Autos an unsere Kunden auszuliefern und damit unsere Verkaufsprognose für 2022 zu erfüllen. Mit mehreren bahnbrechenden Autos, die noch kommen werden, ist Polestar für eine Phase schnellen Wachstums gerüstet“, erklärt Polestar-Chef Thomas Ingenlath.

Die liquiden Mittel des Unternehmens betragen 1,38 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies liegt zum einen an der Börsennotierung an der Nasdaq und zum anderen an der massiven Bestellung von Hertz. Die ersten Auslieferungen des Herstellers an Hertz sind bereits Anfang Juni gestartet.

Die Weltpremiere des Polestar 3 soll im Oktober 2022 in Kopenhagen erfolgen. Die nächsten Finanzergebnisse werden zum 11. November erwartet.


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