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Stellantis erzielt Rekordgewinn: 13,4 Milliarden Euro Nettogewinn Pro forma

Stellantis überrascht mit Rekordgewinn
Stellantis überrascht mit Rekordgewinn; Quelle: Pressefoto

Business. Stellantis hat 2021 Rekordergebnisse erzielt. Pro forma verbucht der Konzern einen Nettogewinn von 13,4 Milliarden Euro.

Das starke Geschäft in den USA und milliardenschwere Kostenvorteile durch die Fusion haben dem Opel-Mutterkonzern Stellantis zu einem Rekordgewinn verholfen. Der operative pro-forma-Gewinn verdoppelte sich nahezu auf 18 Milliarden Euro, berichtete Stellantis in einer Pressemeldung am Mittwochmorgen. Die bereinigte operative Marge klettert von 6,9 Prozent im Vorjahr auf 11,8 Prozent. Für einen Massenhersteller ist das ein sehr hoher Anstieg und liegt deutlich über dem, was das Management in Aussicht gestellt hatte.

In Nordamerika konnte Stellantis mit den Marken Jeep, Dodge und Ram eine Rekordrendite von 16,3 Prozent verbuchen.

Stellantis gut positioniert

Auf Konzernseite stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 152 Milliarden Euro an.

„Die heutigen Rekordergebnisse beweisen, dass Stellantis gut positioniert ist, um selbst in den unsichersten Marktumgebungen eine starke Leistung zu liefern“, sagte Konzernchef Carlos Tavares.

Stellantis-Chef Carlos Tavares
Stellantis-Chef Carlos Tavares; Quelle: Pressefoto

Gemeint ist damit wohl die Chipkrise, durch die der Konzern gut 1,6 Millionen Fahrzeuge weniger gebaut hatte als geplant. In einigen Werken hatte Stellantis wegen der Lieferprobleme bei Halbleitern sogar vorübergehend die Produktion eingestellt. Rund drei Monate standen beispielsweise unter anderem die Fließbänder im Opel-Werk in Eisenach still, bevor Anfang Januar 2022 die Arbeit wieder aufgenommen werden konnte.

Der Konzern konzentriere sich auch weiterhin darauf, die Pläne auf dem Weg zu einem nachhaltigen Mobility-Tech-Unternehmen umzusetzen.

Zehn neue Modelle 2021 verhelfen zum Erfolg

Im Jahr 2021 führte Stellantis mehr als zehn neue Modelle ein. Darunter der Citroën C4, der Fiat Pulse, der DS 4, der Jeep Grand Cherokee, der Jeep Wagoneer, der Maserati MC20, der Opel Mokka, der als Elektro-Variante das „Goldene Lenkrad“ gewinnen konnte, der Opel Rocks-e, den es für einen Einstiegspreis von 7.990 Euro gibt, und der Peugeot 308.

Opel Rocks-e
Opel Rocks-e; Quelle: Opel

In diesem Jahr will der Konzern seine Spitzenpositionen halten und weiter ausbauen. Und das mit einem Jubiläum bei Opel. Vor 160 Jahren legte Adam Opel nämlich den Grundstein für den Automobilhersteller. In diesem Jahr kommen weitere spannende Modelle zum Portfolio des Konzerns dazu. Zum einen kommen 2022 die Besteller Astra und Astra Sports Tourer. Der Jeep Grand Cherokee 4xe kann ab sofort reserviert werden, während der Jeep Renegade und der Jeep Compass mit e-Hybrid-Antrieb bestellbar sind. Seit Mitte Januar ist außerdem der neue Peugeot 308 bei den Partnern verfügbar. 2022 wird also genauso spannend wie das Vorjahr.

Opel Astra Sports Tourer
Opel Astra Sports Tourer; Quelle: Pressefoto

Im Bereich der emissionsarmen Fahrzeuge (LEV) konnte der Konzern dank 34 Modelle den Verkauf um 160 Prozent steigern, was 388.000 Einheiten entspricht. Das Unternehmen erreichte außerdem die Spitzenposition bei den batterieelektrischen Transportern in Europa.

Globale Übersicht der Stellantis-Erfolge

  • In Nordamerika wurde der Jeep Wrangler 4xe 2021 zum meistverkauften Plug-In-Hybrid-Fahrzeug im US-Autohandel.
  • In Südamerika war der Konzern mit einem Anteil von 22,9 Prozent Marktführer. Bei den Nutzfahrzeugen lag Stellantis mit einem Marktanteil von 30,9 Prozent ebenfalls vorn.
  • Im erweiterten Europa konnte Stellantis mit einem Marktanteil von 33,7 Prozent bei den Nutzfahrzeugen (EU-30) überzeugen. Der Peugeot 2008 war die Nummer eins im B-SUV-Segment.
  • Die konsolidierten Auslieferungen im Nahen Osten und in Afrika stiegen um sechs Prozent.
  • In Indien und im asiatisch-pazifischen Raum bereitet das Unternehmen die Markteinführung des Citroën C3 vor, der in Indien entwickelt und produziert wird.
  • In China hat konnte die Dongfeng Peugeot Citroën Automobile Co. Ltd (DPCA) ihr jährliches Verkaufsvolumen im Vergleich zu 2020 mit 100.000 Einheiten mehr als verdoppeln. Das Umsatzwachstum stieg um circa 30 Prozent.
  • Der weltweite Marktanteil von Maserati stieg auf 2,4 Prozent. Die Marktanteile in Nordamerika und China lagen 2021 sogar noch darüber.

Heute sollen in einem Live-Webcast und einer Telefonkonferenz die Ergebnisse vom Geschäftsjahr 2021 präsentiert werden.


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