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Tesla-Verbot: Polizei Berlin untersagt Zufahrt zu Präsidium und LKA

Tesla-Kamera
Symbolbild Tesla-Kamera; Quelle: Tesla

Elektromobilität. Business. Weil die Kameras für das Autopilot-System in einem Tesla auch im Stand Aufzeichnungen machen können, hat die Polizei in Berlin jetzt offenbar durchgegriffen. Ebenso wie in China, wo Teslas Elektroautos die Zufahrt zu militärischen Anlagen verboten worden ist, hat die Polizei Berlin nun die Zufahrt zum Präsidium und zum LKA untersagt.

Berliner Direktionen entscheiden selbst

Zunächst erfuhr die B.Z. vom Tesla-Verbot durch die Berliner Polizei. Im Bericht der B.Z. heißt es, eine Sprecherin der Polizei habe das Tesla-Verbot bestätigt. In einer E-Mail wird demnach erklärt, dass die zuständige Abteilung im Januar auf einen Beitrag des ZDF über den Umgang von Tesla mit Daten aufmerksam gemacht worden ist. Alle Modelle würden „permanent ereignisunabhängige Videoaufzeichnungen des gesamten Fahrzeugumfeldes anfertigen und diese Aufnahmen ausleiten“, schrieb sie offenbar nur auf Grundlage der TV-Informationen. Auf Servern in den Niederlanden werden die Daten gespeichert. Was mit den Daten geschehe, sei für Tesla-Kund:innen nicht nachvollziehbar.

Da solche Aufnahmen von Teslas Kameras für das Autopilot-System „eine sicherheitsrelevante Gefährdung für Mitarbeitende, Dritte (Sicherheit und Datenschutz) sowie die Liegenschaften der Polizei Berlin (Objektsicherheit)“ darstellen würden, wäre das Tesla-Verbot ausgesprochen worden, zitiert der Tagesspiegel aus der Polizei-E-Mail.

Außerdem solle das Verbot der US-amerikanischen Elektroautos nicht ausschließlich fürs Präsidium und das LKA gelten. Jede Direktion solle selbst prüfen, wie sie mit Teslas im Gelände umgehen möchte. Damit sind nicht nur Beamte gemeint, die selbst einen Tesla fahren. Es werde auch überlegt, wie man mit anderen Beamten und Besucher:innen umgehe, die einen Tesla fahren und ob sich für sie spezielle Fahrwege mit Sichtschutz festlegen lassen. Beispielsweise soll der Kamera-Blick auf sensible Objekte wie Munitionslager oder Bereiche von Zivilermittler:innen und Spezialkräften verhindert werden.

Tesla legt ordentlich an Preis zu

Während die Polizei in Berlin ein Tesla-Verbot für das Präsidium und das LKA ausgesprochen hat, müssen sich Käufer:innen in Deutschland und auf der ganzen Welt auf weitere Preiserhöhungen einstellen. Vergangene Woche stiegen die Preise in den USA für einige Modelle sogar um bis zu 6.000 Dollar. Nur wenig später wurde der Preis auch in Deutschland angepasst. Käufer:innen müssen nun in Deutschland bis zu 2.500 Euro tiefer in die Tasche greifen.

Indes konnte der US-amerikanische Autobauer bei seinem Supercharger-Netz den nächsten Meilenstein erreichen. Eigenen Aussagen zufolge hat Tesla nun 35.000 Supercharger im Einsatz. Und das Tolle daran: Das riesige Lade-Netz des Herstellers wurde nun für markenfremde Elektroautos in großen Teilen Europas ausgeweitet. Nicht mehr nur in den Niederlanden, Norwegen oder Frankreich können markenfremde Elektroautos am Supercharger laden. Das Projekt ist so gut angerollt, dass Tesla nun seine Ladestationen auch in Dänemark, Finnland, Deutschland, Luxemburg und die Schweiz freigibt.


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