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Supercharger mit 387 Kilowatt Leistung?

Tesla Supercharger
Tesla Supercharger, Bild: Pixabay

Elektromobilität. Anfang Januar stellte Tesla noch in Aussicht, die Leistung seiner V3-Ladesäulen auf 324 Kilowatt zu erhöhen. Bis dato ist von der Umsetzung noch nichts bekannt. Eine App-Entdeckung führt jetzt aber zu Spekulationen. Wird es Supercharger auch mit 387 Kilowatt Leistung geben?

387 Kilowatt lautet die Angabe für den Supercharger Boisbriand in der kanadischen Provinz Quebec, die ein Twitter-Nutzer am vergangenen Samstag als Screenshot aus seiner Tesla-App heraus veröffentlichte. Das wären rund 50 Prozent mehr, als bei Tesla normalerweise an einem Supercharger möglich ist. Seit 2019 kann die Supercharger-Generation V3 250 Kilowatt leisten.

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Mehr Ladeleistung als in der Umgebung

Der Supercharger in Boisbriand, nahe Montreal und damit an der Grenze zu den USA, soll zwölf Säulen mit 387 Kilowatt Ladeleistung bieten. Ungewöhnlich. Laut App werden für die restlichen Stationen in der Nähe lediglich Ladeleistungen von 75 bis 150 Kilowatt erzielt. Deshalb richtete der Twitter-Nutzer auch seine Frage „Ist das echt?“ auch direkt an Tesla-Chef Elon Musk. Dieser antwortete zunächst nicht. Stattdessen gingen wilde Spekulationen los. Die einfachste Erklärung lautete, dass sich jemand bei der Eingabe des Kilowatt-Wertes vertippt hatte. Laut supercharge.info gibt es den Standort Boisbriand bereits seit Ende 2021. Und zwar mit 12 Chargern mit 250 Kilowatt. Die Diskrepanz zwischen App und das, was auf der Seite von Tesla steht, scheint real zu sein. Von Europa lässt sich das Ganze allerdings nicht nachvollziehen. Die App zeigt nur Ladepunkte in der Nähe.

Musk kündigte 350 Kilowatt an

Spätestens ein Ladetest direkt vor Ort sollte Klarheit bringen. Allerdings nur bedingt, denn man bräuchte auch ein Fahrzeug, dass die höhere Ladeleistung verträgt. Ein Kandidat dafür kann aktuell nur aus den eigenen Reihen kommen. Denn markenfremde Elektroautos können momentan nur in den Niederlanden, Frankreich und Norwegen an Superchargern laden. Ende März kündigte Tesla die Öffnung der Supercharger für alle Elektroautos auch in Großbritannien an.

Ein hausinterner Kandidat für den Top-Charger in Kanada wäre das aufgefrischte Model S. Denn das wurde bislang mit 250 Kilowatt ladend beobachtet. Außerdem konnte diese Einheit auch den Höchstwert am längsten halten. Das Model S aber auch das Model X sind die heißesten Lade-Kandidaten für einen Supercharger mit 387 Kilowatt Leistung. Bei der ersten Übergabe der ersten Model S Plaid im Jun kündigte Tesla-CEO Musk jedenfalls ohne Zeitangabe eine Erhöhung der Ladeleistung auf 280, 300 und dann 350 Kilowatt an.

Bis 2023 will der US-amerikanische Elektroautobauer sein Ladenetz verdreifachen. 2021 kamen weltweit 10.000 neue Supercharger hinzu. Dieses Jahr will Tesla auch in Deutschland nachrüsten. Für 2022 sind dort 60 Prozent mehr Ladepunkte geplant. Der einzige Nachteil: Mitte April stellten diverse Tesla-Fahrer:innen auf der ganzen Welt gestiegen Preise fest.

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