Home » News » Elektromobilität » Tesla Supercharger-Netz in Deutschland um 60 Prozent vergrößern

News

Tesla Supercharger-Netz in Deutschland um 60 Prozent vergrößern

Tesla Supercharger
Tesla Supercharger, Bild: Pixabay

Elektromobilität. Derzeit besteht das Supercharger-Netz von Tesla in Deutschland aus 112 Stationen. Der US-amerikanische Autobauer plant dieses 2022 aber um rund 60 Prozent zu vergrößern.

In der Nacht auf Donnerstag wurde die Standort-Karte des Unternehmens um neue geplante Supercharger in Deutschland aktualisiert. Sie werden durch graue Symbole auf der Karte gezeigt. Tesla will den Ausbau des Ladenetzes in Deutschland drastisch erhöhen. Für 2022 sind aktuell 68 neue Stationen geplant. Sollten alle Stationen realisiert werden, würde das eine Ladenetz-Erweiterung um rund 60 Prozent bedeuten.

Tesla schließt Lade-Lücken

Bereits viele der geplanten Standorte waren seit August 2021 schon bekannt. Einmal pro Quartal aktualisiert der Autobauer aber seine öffentliche Planung. Schon damals waren 55 neue Supercharger-Stationen für Deutschland zu sehen. Von denen wurden einige bereits realisiert.

Tesla Supercharger-Karte Deutschland
Tesla Supercharger-Karte Deutschland; Quelle: Tesla

Wer stichprobenartig die neuen Lade-Stationen auf der Karte anklickt, wird schnell sehen, dass für die meisten davon das erste oder zweite Quartal anvisiert wird. Für einige wenige steht nur ein allgemeines 2022. Außerdem darf der aktuelle Standort nicht als letztendlicher Standort angesehen werden. Zum Teil werden neue Supercharger zunächst nur grob nach Bedarf eingeplant. Wo Tesla sie letztendlich baut, hängt davon ab, wo sie einen geeigneten Standort bekommen.

Mittlerweile gibt es in Deutschlands 112 Stationen. Größere Lücken gibt es nicht. Um Großstädte wie Berlin, München und Hamburg herum gibt es bereits mehrere Standorte. Nach der Planung sollen es sogar noch mehr werden. Außerdem werden im Nordwesten bis Mitteldeutschland die Lücken geschlossen. Neue Supercharger sollen in Leer, Osnabrück, Bielefeld, Marburg und Göttingen entstehen.

Weltweit besitzt der Hersteller von Elektroautos, der 2021 zum vierten Mal in Folge die meisten EV weltweit verkauft hat, insgesamt rund 30.000 Supercharger-Stationen.

Supercharger für alle?

Mit der Vergrößerung des Ladenetzes um rund 60 Prozent drückt Tesla ordentlich aufs Gas. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt will Tesla das Netz an Superchargern weiter vergrößern. Auch für fremde Fabrikate sollen die Supercharger bald freigegeben werden. Im November des vergangenen Jahres hat der Autobauer ein solches Pilotprojekt bereits in den Niederlanden getestet. Auf diesen Test folgten weitere in Frankreich und Norwegen.

Besonders spannend: Tesla steht aktuell kurz davor zwei wichtige Ankündigungen zum Ladenetz umzusetzen. Zum einen ist geplant, die aktuelle Leistung der V3-Ladesäulen von 250 Kilowatt auf 324 Kilowatt zu erhöhen. Darüber hinaus plant der Autobauer einen „Magic Dock“, das fremden Elektroautos die Nutzung von Superchargern ermöglicht.


Themen des Beitrags:
TeslaTesla Supercharger

Jetzt leasen!

Citroën ë-C4
Für 112,-- €/Monat netto: Citroën ë-C4 136 Feel • Gewerbe

Citroën ë-C4 Leasing für 112 (362) Euro im Monat netto [Bestellfahrzeug, BAFA]

Verbrauch: kombiniert: 16,2 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0,0 g/km CO2*


Tesla Model 3
Für 652,57 €/Monat brutto: Tesla Model 3 Standard Range Plus • Gewerbe • Privat

Tesla Model 3 Auto-Abo für 649 Euro im Monat brutto [All-inclusive]

Stromverbrauch: kombiniert: 14,9 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0 g/km CO2*


Mazda CX-60
Für 314,01 €/Monat brutto: Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV AWD Prime-Line • Gewerbe • Privat

Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV Leasing für 314 (408) Euro im Monat brutto [Bestellfahrzeug, BAFA]

Verbrauch: kombiniert: 23 kWh/100 km • kombiniert: 1,6 l/100 km* • Emissionen: kombiniert: 33 g/km CO2*