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Tesla rodet rund 70 Hektar Wald für nächste Phase der Giga Berlin-Brandenburg

Gerodeter Wald/Symbolbild
Gerodeter Wald/Symbolbild; Quelle: BiggiBe/Pixabay

Elektromobilität. Tesla hat von Freitag bis Montag rund 70 Hektar Wald gerodet, um die nächste Phase seiner Giga Berlin-Brandenburg in Grünheide voranzutreiben.

Zunächst hat sich der US-amerikanische Elektroautobauer die Rodung von weiteren 70 Hektar Wald im nördlichen Bereich des Grundstücks in Grünheide bei Berlin genehmigen lassen. In diesem neuen Bereich sollen weitere Produktionsgebäude entstehen. Kurz nach der Genehmigung hat der Hersteller keine Zeit verloren. Noch vergangenen Freitagabend begannen die Arbeiten, am Montag schien bereits ein großer Teil der Rodung abgeschlossen zu sein.

Schnelle Tesla-Rodung am verlängerten Wochenende

Am Wochenende waren Drohnenaufnahmen direkt über dem Gelände der Giga Berlin-Brandenburg zwar verboten, doch auch von der Seite war deutlich zu erkennen, wie schnell die Harvester die Bäume auf dem Tesla-Gelände gerodet haben. Erste Rodungsarbeiten begannen im Februar 2020. Diverse Klagen und Baumbesetzungen sorgten für Verzögerungen der Rodung von rund 90 Hektar Wald. Nach rund einer Woche beendete Tesla die erste Rodung. Ähnlich schnell liefen weitere Rodungen von 80 Hektar Wald Ende des Jahres.

Dies genügte für die erste Phase der deutschen Gigafactory, die in diesem März mit einer Kapazität von 500.000 Tesla Model Y genehmigt wurde. Als Tesla-Chef Elon Musk Ende März ankündigte, dass weitere Tesla-Modelle aus Grünheide denkbar wären, war klar, dass Tesla in Grünheide noch deutlich mehr vorhat.

Auf früheren Antragszeichnungen war nicht nur ein Hauptgebäude zu sehen sondern gleich vier. Passend dazu war auch ursprünglich die Rede von bis zu zwei Millionen Elektroautos aus der deutschen Fabrik, die sogar 40.000 Mitarbeiter:innen beschäftigen sollte. Da dies zunächst nicht möglich schien, konzentrierte sich der Hersteller auf den Hochlauf der Produktion. Im Juli stoppte Tesla die Produktion in Grünheide, um die Abläufe zu optimieren. Mit Erfolg. Anfang Oktober meldete der Hersteller, dass in der Giga Berlin-Brandenburg innerhalb einer Woche 2.000 Tesla Model Y produziert worden sind. Wenig später berichteten wir davon, dass Tesla mit rund 7.000 Beschäftigten Brandenburgs größter Arbeitgeber sei. Und die Belegschaft solle sogar noch auf 12.000 Mitarbeiter anwachsen.

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Phase zwei scheint nun endgültig eingeläutet zu sein. Bereits am Sonntag war die Rodung weit fortgeschritten. Dies belegten Satellitenaufnahmen des Twitter-Nutzers Tobias Lindh, die das lichte Rechteck nördlich der bisherigen Bauten zeigt. Vergangenen Montag filmte er mit einer Drohne das Grundstück des Elektroautobauers. Die Aufnahmen zeigten zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich, dass große Stücke des angrenzenden Waldes gerodet worden waren. In nur zwei Tagen.

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Zwei weitere Gebäude geplant

Eine lokale Bürgerinitiative hatte zuvor Widerstand angekündigt. Klagen gegen die laufende Rodung waren bis dato allerdings noch nicht bekannt. Für Klagen gegen den Ausbau der Tesla-Fabrik gibt es aber immer noch reichlich Gelegenheit. Wie bei der ersten Phase des Baus benötigt die Erweiterung eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsgesetz einschließlich umfangreicher Bürger-Beteiligung.

Das Fabrikgelände soll laut Ausbau-Plänen zwei weitere Gebäude nördlich des bisherigen Hauptgebäudes bekommen. Die Ausrichtung dieser Gebäude soll um 90 Grad gedreht sein.


Themen des Beitrags:
GrünheideTeslaTesla Model Y

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