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Elon Musk: Neben Model Y weitere Elektroautos aus Grünheide möglich

Tesla Model Y
Tesla Model Y; Quelle: Craventure Media/Unsplash

Elektromobilität. Nach dem offiziellen Teil mit den ersten 30 Auslieferungen der Tesla Model Y aus der Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide am Dienstag hielt Tesla-Chef Elon Musk eine Rede vor versammeltem Publikum. Er beantwortete dabei Fragen unter anderem zu den zukünftigen Plänen mit der neuen Gigafactory. Neben der Produktion des Model Y sollen aus Giga Berlin-Brandenburg weitere Elektroautos möglich sein.

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Die Auslieferung der ersten 30 Tesla Model Y Performance begann am Dienstag, direkt am Delivery Day. Alle mit schwarzer Lackierung und schwarzem Innenraum. In ein paar Monaten soll laut Musk die Farbe Crimson-Rot ebenfalls verfügbar sein. Mit 13 Schichten soll sie sogar die beste Lackierung auf egal welchem Serienauto weltweit sein. Neben Crimson-Rot soll auch ein neuer Silber-Ton kommen. Dieser allerdings nur mit acht Schichten.

Auf lange Sicht strebt Musk an, „eine Reihe von spannenden Fahrzeugen“ in der deutschen Gigafactory zu produzieren. Das lässt vermuten, dass auch das Model 3 und weitere Modelle bald vom deutschen Band rollen werden. Darüber hinaus sagte der CEO, dass der Standort Berlin-Brandenburg allgemein ein „Exzellenz-Zentrum für nachhaltige Energie“ werden soll. Denn in Grünheide soll auch die Produktion stationärer Speicher geplant sein.

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Produktionskapazität erhöhen anstatt neuer Modelle und Märkte erschließen

Bevor Tesla neue Märkte und neue Modelle erschließt, strebe das Unternehmen an, die weltweite Produktionskapazität zu erhöhen. Aktuell befinde sich der US-amerikanische Autobauer nämlich in der luxuriösen Situation, dass die Bestellungen die Produktion übersteigen. In dieser Lage mit neuen Modellen in die Breite zu gehen, würde Tesla nur komplexer machen. Musks Plan sei es aber möglichst viele Elektroautos in die Welt zu bringen. Deshalb bevorzuge er die Erhöhung der Produktionskapazität vor der Entwicklung neuer Modelle. Er wolle die Kapazität so steigern, dass sie über der Nachfrage liege.

Wann das soweit sein wird, konnte Musk am Dienstag am Delivery Day nicht prognostizieren. Er zeigte sich aber mit dem bisherigen Wachstum sehr zufrieden. Kein Wunder. Im vergangenen Jahr konnte Tesla unter anderem einen Rekordgewinn von 5,5 Milliarden Dollar einfahren.

Und das Wachstum soll weiter steigen. In zehn Jahren will Musk mit Tesla so weit sein, dass das Unternehmen 20 Millionen Elektroautos im Jahr verkaufe. Ende Februar erst musste Giga Berlin-Brandenburg aber die schlechte Nachricht verkraften, dass die eingangs geplante doppelte Produktionskapazität von zwei Millionen Elektroautos vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben werde.

Trotz diverser Gegner der Giga Berlin-Brandenburg, am Montag soll es einen Brandanschlag auf eine Bahn-Strecke gegeben haben, die vor allem Tesla-Pendler nutzen, erwartet Musk einen Hochlauf in Deutschland.

FSD: Vorsichtig-optimistischer Tesla-Chef

Weil Kund:innen in Europa schon lange darauf warten, wurde der Tesla-Chef am vergangenen Dienstag gefragt, wann mit dem europäischen Start der Beta-Software FSD zu rechnen sei. Möglichweise könne man die FSD-Software den EU-Aufsichtsbehörden in zwei bis drei Monaten vorlegen, blieb Musk daraufhin wage. Anschließend gebe es aber noch viel Arbeit, um die Software auf die gegebenen Verhältnisse anzupassen. Vieles hänge von entsprechenden Regulierungen ab, die das Unternehmen mit der Software erfüllen müsse. Musk sei aber vorsichtig-optimistisch. Der Start des Autopiloten könne wahrscheinlich noch in diesem Jahr starten. Bisher nehmen bereits 60.000 Fahrzeuge am Beta-Test teil.



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