Home » News » Elektromobilität » Tesla-Mitarbeiter entlassen, weil er FSD-Kollision auf YouTube veröffentlichte

News

Tesla-Mitarbeiter entlassen, weil er FSD-Kollision auf YouTube veröffentlichte

Tesla Model 3
Tesla Model 3; Quelle: capitalstreet_fx06/pixabay

Elektromobilität. Technologie. Seit Februar 2021 berichtet der YouTube-Kanal Al Addict über seine Erfahrungen als Beta-Tester der Autopilot-Software FSD von Tesla. Er zeigte dabei, dass die immer wieder neuen Versionen noch immer grobe Fehler machen. Mit FSD 10.10 von letztem Monat rammte er sogar einen Plastik-Poller. Diese Kollision scheint die erste filmisch festgehaltene Kollision mit der Tesla-FSD überhaupt zu sein. Damals arbeitete der YouTuber noch beim US-amerikanischen Autobauer. Nun wurde ihm gekündigt und seine Beta-Teilnahme gestrichen.

Al Addict pausierte nach Tesla-Entlassung

Der YouTuber zählt mit 12.500 Abonnenten nicht unbedingt zu den größten YouTubern. Sein Video mit der FSD-Kollision von Anfang Februar wurde trotzdem 200.000-mal angesehen und mehrfach in Ausschnitten anderweitig verwendet. Im Anschluss an das Video pausierte der YouTuber, bevor er Anfang März in seinem Kanal wieder mit einem neuen Video an den Start ging. Thema des neuen Videos war diesmal fernab von Tesla. Es ging um die Vorstellung des VW ID.4.

Auf Nachfrage bestätigte Al Addict, der John Bernal heißt, dass er in Zukunft wieder neue Tesla-FSD-Testvideos veröffentlichen würde. Am vergangenen Dienstag machte er diese Ankündigung mit einem neuen Beitrag mit dem Titel „Tesla FSD-Beta Stresstest in San Jose“ wahr. Zu Beginn des Videos verkündete Al Addict, dass er bei Tesla entlassen worden war. Der Grund: Sein YouTube-Kanal. CNBC berichtete darüber.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.

Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.


Bernal berichtete außerdem, er könne keine FSD-Videos mehr drehen. Kurz nach der Entlassung Ende Februar habe Tesla seine Teilnahme am Beta-Test beendet. Aktuell gibt es über 60.000 Tesla im Beta-Test. Das Kuriose: Er habe vorab keinerlei Warnungen wegen unsachgemäßer Nutzung erhalten. Glücklicherweise befinde sich Bernal im Silicon Valley, wo es genügend FSD-Tester gebe. Einer davon ließ ihn offenbar ans Steuer seines Elektroautos. Dadurch konnte Bernal seine Test-Reihe fortfahren.

FSD schaffe jetzt den Plastik-Poller

Im neuen Video vom vergangenen Dienstag ist zu sehen, dass die Tesla-Software die Ecke mit dem Plastik-Poller nun meistere. Ebenso zeigt Bernal aber weitere Patzer der Software. Anfang Februar hat Tesla rund 54.000 Elektroautos wegen der FSD-Funktion zurückgerufen, weil diese mit Stopp-Schildern lax umgegangen sind. Sein neues Testfahrzeug halte bei vermeintlichen roten Ampeln an, als es an einem Gebäude mit einem quadratischen Firmen-Logo in Orange vorbeikomme.

Bernal gibt an, ihm sei eine ehrliche Berichterstattung wichtig. Nur so könne man bedeutende Fehler finden und beheben, erklärt er die fortgesetzten Tests.

In seinem aktuellen Video ließ er außerdem verlauten, er habe bereits einen neuen Job.


Themen des Beitrags:
TeslaTesla FSD

Jetzt leasen!

Tesla Model 3
Für 429,-- €/Monat netto: Tesla Model 3 • Gewerbe

Tesla Model 3 Leasing für 429 (554) Euro im Monat netto [Vorbesteller, BAFA]

Verbrauch: kombiniert: 16,8 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0,0 g/km CO2*


Jaguar I-Pace
Für 458,-- €/Monat netto: Jaguar I-Pace EV400S • Gewerbe

SOFORT VERFÜGBAR! Jaguar I-Pace Leasing für 458 (583) Euro im Monat netto [Lagerwagen]

Verbrauch: kombiniert: 23,0 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0,0 g/km CO2*


Opel Mokka
Für 439,-- €/Monat brutto: Opel Mokka-e • Gewerbe • Privat

Opel Mokka-e Auto-Abo für 439 Euro im Monat brutto [All-inclusive]

Verbrauch: kombiniert: 16,2 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0,0 g/km CO2*