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Elon Musk: Preise für Tesla könnten sinken, wenn sich Inflation beruhigt

Tesla Model S, Model 3, Model X und Model Y
Tesla Model S, Model 3, Model X und Model Y; Quelle: Tesla

Elektromobilität. Bereits seit Anfang 2021 haben sich die Preise für einzelne Tesla-Elektroautos stetig erhöht. Zunächst in nur kleinen Schritten. Dann stiegen die Preise immer mehr an. Seit knapp einem Monat scheinen die Preise in Europa und Nordamerika aber stabil zu sein. Tesla-Chef Elon Musk schließt sogar auf Twitter nicht aus, dass die Preise für seine Elektroautos wieder sinken, wenn sich die Inflation beruhigt.

CEO Musk erinnert an Teslas Vision

Nachdem 2021 fast monatlich die Preise für diverse Modelle gestiegen sind, verlangsamte Tesla Anfang 2022 den schnellen Preisanstieg bei seinen Elektrofahrzeugen. Es schien, als würde sich die Preispolitik stabilisieren.

Die letzte große Preiserhöhung gab es im März 2022. Zunächst stiegen die Preise international um 3.000 Euro für das Model 3 und das Model Y. Wenig später passte der Autobauer auch die Preise für das Model X und das Model S an. Sogar um bis zu fette 12.500 Dollar für das Model X Plaid. Im April stiegen noch einmal die Preise. Auch Deutschland blieb davon nicht verschont. Sogar für die Basisversion der Mittelklasse-Limousine Model 3 mit Heckantrieb und 491 Kilometer Reichweite wurden die Preise angehoben. Als Endkonsequenz sahen sich Käufer:innen im März und April um einen gestiegenen Preis um teilweise bis zu 10.000 Euro gegenüberstehen.

Zuletzt erhöhte der Elektroautobauer die Preise Mitte Juni. Sogar erstmals in der lokalen Fabrik in Grünheide. Die steigenden Preise taten indes der Nachfrage keinen Abbruch. Von Anfang 2022 bis 2022 steigerte der Hersteller seine Auslieferungen in jedem Quartal. Im vergangenen Jahr konnte sogar ein Rekordgewinn von 5,5 Milliarden Dollar eingefahren werden. Einen ersten Einbruch musste Tesla während der Corona-Lockdowns in China hinnehmen. Im Juni kam dann aber die Wende. Schätzungen zufolge konnte das Unternehmen im Juni sage und schreibe 120.000 neue Tesla produzieren. Und es werden mehr. Bereits Ende Juni hat der Elektroautobauer angekündigt, das Stammwerk in Shanghai für mehrere Wochen zu schließen, um das Werk auf eine Produktionskapazität von 21.000 Elektroautos pro Woche aufzurüsten.

Mit den gestiegenen Preisen stiegen auch die Gewinn-Margen bei Tesla. Für das Unternehmen und seine Aktionäre eine erfreuliche Nachricht. CEO Elon Musk erinnerte am vergangenen Freitag auf Twitter aber an Teslas Vision. Die eigentliche Mission von Tesla sei es nämlich das Leben auf der Erde zu schützen. Daraufhin wurde er auf das Thema Preispolitik angesprochen, worauf er erwiderte, dass bei beruhigter Inflation auch die Preise wieder sinken könnten.

Aktuell sieht es allerdings nicht nach danach aus, als könne sich die Inflation beruhigen. Im Gegenteil: Mit 9,1 Prozent im Juni gegenüber dem Vorjahr haben die US-Verbraucherpreise zuletzt sprunghaft zugelegt, und in der Eurozone sah es mit 8,6 Prozent nur wenig ruhiger aus. Bis also die Preise für die US-amerikanischen Elektroautos wieder sinken, könnte es also noch eine Weile dauern. Allerdings könnten Kund:innen bei anhaltender Inflation auch dann profitieren, wenn die Preise stabil bleiben und nicht weiter steigen: Gemessen am allgemeinen Niveau würden Elektroautos von Tesla dann immer billiger werden.


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