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Elektroauto-Krise: Volkswagen muss Strategie neu ausrichten

VW ID.BUZZ mit langem Radstand
VW ID.BUZZ mit langem Radstand, Quelle: Pressefoto

Der Volkswagen-Konzern scheint große Probleme damit zu haben, die steigende Nachfrage an Elektroautos für sich nutzen zu können. Während VW-Markenchef Schäfer einen Ausgabenstopp verhängt, muss Audi auf Bauteile aus China zurückgreifen.

Tesla und BYD marschieren, VW fällt zurück

Wir berichteten bereits darüber, dass der Markt für Elektroautos zunehmend an Größe gewinnt. Im vergangen Monat betrug der Zuwachs der Sparte im Vergleich zum Vormonat 1,5 Prozent. Insgesamt liegt der Anteil elektrischer Fahrzeuge unter den Neuzulassungen in Deutschland bei 18,9 Prozent. Von diesem Trend profitiert hier vor allem Tesla. Das Tesla Model Y ist im Juni 2023 das beliebteste Elektroauto der Deutschen gewesen. Auch der chinesische Hersteller BYD drängt auf den deutschen Markt, spielt aktuell allerdings noch keine große Rolle.

VW kürzt Produktion, Audi muss ausweichen

Wie verschiedene Quellen berichten, ist VW aktuell auf Sparkurs. Dem Manager Magazin zufolge hat VW Markenchef Schäfer den Konzern zum Sparen aufgerufen. In seiner englischen Rede vor 2.000 zugeschalteten Managern setzte er zur Brandrede an, „the roof is on fire“ soll Schäfer gesagt haben, seine Brandrede sei „der letzte Weckruf“. Grund für die schwierige Situation sei die ausbleibende Nachfrage nach Modellen der VW ID.Familie.

Auch VW-Tochter Audi hat aktuell mit Problemen zu kämpfen. Der versprochene Elektro-Baukasten aus dem Mutterkonzern verspätet sich nämlich. Ursprünglich war die Einführung für 2026 geplant, den Zeitplan kann VW Berichten zufolge nicht halten. Nach den Kürzungen von Produktionen plant VW den kompletten Neustart seiner Elektrostrategie. Bis 2029 soll das neue System jetzt fertig gestellt werden. Demzufolge sieht sich Audi nach einer unkonventionellen Alternative um. Helfen sollen Baukästen Systeme aus China. Bestätigt hat Audi das noch nicht, hinter den Kulissen scheint jedoch einiges im Argen zu liegen. Nachdem VW erst kürzlich die Marktführung in China an BYD verloren hat, könnte ein ähnlicher Verlauf bei Elektroautos folgen.

Quellen


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