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Idra Systems meldet neue Druckguss-Maschine für Tesla

Idra Systems 9.000-Tonnen-Giga-Presse
Idra Systems 9.000-Tonnen-Giga-Presse; Quelle: Idra Systems

Business. Elektromobilität. Idra Systems, ein Maschinen-Lieferant von Tesla, hat gemeldet, dass eine weitere 9.000 Tonnen starke Druckguss-Maschine für den Transport nach Asien bereit sei. Dies führte zu wilden Spekulationen um ein kleines Tesla-Modell.

9.000 Tonnen schwere Giga-Presse für Giga Shanghai?

Idra Systems wurde 1946 in Italien gegründet. Der Maschinenbauer gehört seit 2007 dem chinesischen Unternehmen LK Technology Holding. Dank der Verbindung zu Tesla wurde der Maschinenbauer zu einem der bekanntesten auf der Welt. Tesla setzt bereits in allen vier Werken Giga-Pressen mit 6.000 Tonnen Presskraft ein. Dank dieser Pressen werden große Rahmen-Elemente für das Tesla Model Y gefertigt. Auch für den Cybertruck sollten solche Giga-Pressen verwendet werden. Zunächst war die Rede von 8.000 Tonnen Presskraft. Später bestätigte Tesla-Chef Elon Musk, dass sogar eine 9.000 Tonnen-Version bestellt wurde.

Ein weiteres Exemplar könnte bald nach Tesla China geschickt werden. So zumindest interpretierten Beobachter:innen die Idra-Meldung auf LinkedIn, die besagt, dass die nächste 9.000-Tonnen-Presse für den Transport nach Asien bereit gemacht worden ist.

Idra selbst macht aber auch auf Nachfragen keinen Kommentar dazu, wohin genau die Presse unterwegs sei und wer der Abnehmer wäre.

Insofern könnte die neue Maschine auch nach Korea geschickt werden und muss nicht einmal für die Autoindustrie bestimmt sein. Dennoch gehen viele Beobachter davon aus, dass Tesla mit seiner Giga Shanghai die Giga-Presse bestellt haben müsse. Weitere Diskussionen kreisten sich um die Verwendung der 9.000-Tonnen-Presse. Sie könnte unter anderem für den Cybertruck für andere Märkte als Nordamerika oder auch für die Produktion der Luxusmodelle Model S und Model X in China verwendet werden, die bislang ihre Elektroautos aus den USA erhalten.

Viele Elektroautos mit Druckguss

Der Twitter-Nutzer „The Limiting Factor“ tippte stattdessen darauf, dass ein sehr kompaktes Elektroauto, dessen tragender Rahmen sogar am Stück aus der neuen Presse kommen könne, in Planung sein könne.

Ein solches Modell könnte der US-amerikanische Elektroautobauer in China gut gebrauchen. Zuletzt gingen die Verkäufe in China deutlich zurück. Ein mögliches Model 2 dementierte Tesla-Vizepräsidentin Tao Lin allerdings kürzlich in einem ihrer seltenen Interviews.

Wie viel Wahrheit in solch einer Aussage steckt, bleibt abzuwarten. Zuletzt hatte Tesla China sowohl die Preissenkungen als auch die Verringerung der Giga Shanghai Produktion dementiert. Beides kam dann aber doch. Also vielleicht auch ein Tesla Model 2?

Dennoch könnte die neue Giga-Presse auch für einen anderen Autobauer geplant sein. Ein Bernstein-Analyst ging Ende 2021 davon aus, dass künftig rund 50 Prozent aller Elektroautos mit Hilfe solcher Giga-Pressen gefertigt werden könnten.


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