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Elon Musk verrät, worum es in Teslas Masterplan Teil 3 geht

Elon Musk
Elon Musk; Bild: Daniel Oberhaus (2018), CC BY 2.0

Elektromobilität. Tesla-Chef Elon Musk hat während eines neuen unternehmensweiten Treffens mit Mitarbeiter:innen weitere Einzelheiten darüber bekannt gegeben, worum es in seinem Tesla-Masterplan Teil 3 gehen wird.

Der Tesla-CEO fasste den Teil 3 seines Masterplans laut Electrek zusammen: „Wie erreicht man eine ausreichende Größenordnung, um tatsächlich die gesamte Energieinfrastruktur der Erde zu verändern?“

Aber der Reihe nach.

Teslas Masterplan Teil 3

Teil 1 und 2 von Musks Masterplan für Tesla waren wichtige Meilensteine des Unternehmens, die in vielerlei Hinsicht den Weg zum Erfolg der Elektro-Marke ebneten. Bereits im März 2022, also sechs Jahre nach Teil 2, gab Musk bekannt, er würde an Teil 3 seines Masterplans arbeiten. Jetzt, drei Monate später, muss er den Plan noch veröffentlichen. Während eines unternehmensweiten Treffens, das gestern Abend stattfand, wurde Musk von einem Mitarbeiter gefragt, worum es in seinem neuen Plan gehen würde.

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Der CEO antworte: „Beim Masterplan Teil 3 geht es darum, eine ausreichende Größenordnung zu erreichen. Um die gesamte Energieinfrastruktur und Verkehrsinfrastruktur der Erde zu verlagern, muss es einen sehr hohen Maßstab geben. Wir müssen fragen, was ist die tatsächliche Tonnage? Wenn wir von, sagen wir, etwa 300 TWh installierter Kapazität in Fahrzeugen und stationären (Batteriepaketen) rückwärts arbeiten, wie erreichen wir dann diese Tonnage aus Sicht des Bergbaus und der Raffination, aber auch auf nachhaltige Weise?“

In letzter Zeit hat der Elektroautobauer seine Partnerschaften mit Bergbauunternehmen ausgebaut, um die langfristige Versorgung mit kritischen Mineralien für die Batterieproduktion, wie Nickel und Lithium, sicherzustellen. Es heißt sogar, Tesla habe überlegt, direkt in das Bergbau- und Raffineriegeschäft einzusteigen.

Teslas Masterplan Teil 1 und 2

Am 02. August 2006 veröffentlichte Musk einen Blogbeitrag mit dem Titel „The Secret Tesla Motors Master Plan (just between you and me)“. Der Beitrag ist lesenswert. Er endet in einer Zusammenfassung, in der das Kernprinzip in vier Schritten dargelegt wird:

  1. Sportwagen bauen
  2. Dieses Geld benutzen, um ein erschwingliches Auto zu bauen
  3. Dieses Geld wiederum verwenden, um ein noch erschwinglicheres Auto zu bauen
  4. Während der Umsetzung der ersten drei Schritte auch dafür sorgen, dass Optionen zur emissionsfreien Stromerzeugung bereitgestellt werden

Nicht alles davon lief reibungslos ab. Tesla konnte die oben genannten Schritte mit dem Roadster, dem Model S und dann dem Model 3 aber größtenteils erfüllen. 2016 folgte Teslas Masterplan Teil 2.

Teil 2 kam, als Tesla das Model 3 auslieferte und Solar City erwarb. Teil 2 umfasste die Integration von Energiespeicherung mit erneuerbarer Energieerzeugung unter der neuen Division „Tesla Energy“. Auch die Herstellung des Solardaches wurde angekündigt. Der aktualisierte Plan konzentrierte sich auch auf das Full-Self-Driving, das der Elektroautobauer bald darauf zur Priorität machte.

Nach Aussagen von Musk konnte man Teil 2 wie folgt zusammenfassen:

  1. Erstelle atemberaubende Solardächer mit nahtlos integriertem Batteriespeicher
  2. Erweitere die Produktlinie für Elektrofahrzeuge, um alle wichtigen Segmente anzusprechen
  3. Entwickle durch massives Flottenlernen eine autonome Fahrfähigkeit, die 10-mal sicherer ist als manuelles Fahren
  4. Ermögliche deinem Auto, Geld für dich zu verdienen, auch wenn du es nicht benutzt
Tesla Model S, Model 3, Model X und Model Y
Tesla Model S, Model 3, Model X und Model Y; Quelle: Tesla

Unter den anderen im Plan erwähnten Segmenten erwähnte Musk „eine neue Art von Pickup“, der schließlich der Cybertruck wurde; ein kompaktes SUV, das Model Y und ein Schwerlastwagen, der zum Tesla Semi wurde. Alle im Plan angekündigten Fahrzeuge wurden bereits vorgestellt. Einige von ihnen müssen noch zur Produktion gebracht werden. Das Model 3 und das Model beherrschen derweil den Elektroautomarkt. 2020 machten Teslas Elektroautos in den USA noch 79 Prozent der elektrischen Neuwagenzulassungen aus. Selbst 2022 soll diese Zahl trotz diverser neuer Elektromodelle anderer Hersteller immer noch bei 75 Prozent enden. Das Model 3 wurde im März dieses Jahres sogar zu Europas meistverkauftem Auto aller Antriebsarten.

Obwohl der Hersteller zuletzt aufgrund des Produktionsstopps in Shanghai seiner Performance hinterherläuft, ist das Unternehmen dennoch konkurrenzlos. Es bleibt abzuwarten, wann der Cybertruck verfügbar sein wird. Außerdem wartet die Welt noch auf den Safety Score für alle, der zwingend notwendig ist, um in den Beta-Test des Autopiloten aufgenommen zu werden. In der Zwischenzeit will Musk den Hochlauf der Produktion beschleunigen. Dafür sollen vor allem die neuen Fabriken Giga Berlin-Brandenburg in Grünheide und Giga Texas in Austin sorgen. Eine zweite Fabrik in Shanghai ist ebenfalls geplant.


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