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Tesla Autopilot: Safety Score bald für alle?

Tesla Model 3
Tesla Model 3; Quelle: capitalstreet_fx06/pixabay

Elektromobilität. Technologie. Wer an dem Beta-Test des Autopiloten von Tesla teilnehmen möchte, muss sich zunächst einmal bewerben und bewähren. Im vergangenen September führte der US-amerikanische Autobauer den Safety Score ein, der das Unfall-Risiko der einzelnen Fahrer:innen bewerten soll. Bei einer hohen Punktzahl besteht die Chance, in den FSD-Test aufgenommen zu werden. Aktuell gilt das nur für die USA. In anderen Ländern ist die Software noch nicht veröffentlicht. Aber zumindest der Safety Score könnte bald für alle kommen.

Mit Safety Score ins Beta-Programm

Seit November 2021 gibt es das FSD Beta 10.5. Die Beta-Version darf aber nur von Fahrer:innen mit einem Sicherheitsindex ab 98 genutzt werden. Dieser Safety Score wird von Tesla anhand von fünf Faktoren berechnet. Darunter zählt unter anderem die Anzahl der starken Bremsungen oder die Geschwindigkeit beim Durchfahren von Kurven. Für die FSD-Aufnahme in den USA brauchte es anfangs 100 Punkte. Später wurden Fahrer:innen zugelassen, die 99 oder 98 Punkte vorweisen konnten. Dieser Sicherheitsindex ist entscheidend für den Beta-Test. Erst kürzlich bestätigte CEO Elon Musk auf Twitter, dass die aktuelle Beta-Version bereits seit einem Jahr unfallfrei unterwegs sei.

Außerhalb der USA kann man auch mit noch so vorsichtiger Fahrweise nicht in den FSD-Test kommen, weil es dort dafür weder die Aufnahme-Prüfung noch die Software gibt. Schon bei der Einführung des Safety Scores wünschten sich manch europäische und selbst amerikanische Tesla-Fahrer:innen zumindest auch diese Information in der App zu bekommen. Beispielsweise zum Üben für eine spätere Betatest-Einführung oder einfach weil es interessant ist.

Anfangs ging Tesla-Chef Musk auf diese Fragen nicht ein. Dann aber reagierte er auf Twitter. Ein Tesla-Club verlangte, dass Fahrer:innen, die den normalen Autopilot ohne das kostenpflichtige Upgrade nutzen, den Sicherheitsindex ebenfalls sehen können sollen. Darauf antwortete Musk mit einem kurzen „Ok“. Dieses Statement muss sich nicht unbedingt auf alle Kund:innen weltweit beziehen. Könnte es aber. Und anders als die FSD-Software erfordert der Sicherheitsindex keine besondere Software, die installiert werden müsste. Der Safety Score dürfte nämlich weitestgehend unabhängig von nationalen Regeln und Bedingungen funktionieren.

Im letzten Tweet von Musk am 17. Januar zeigt sich zumindest, dass in den kommenden zwei bis vier Wochen Der Autopilot FSD Beta in Kanada an den Start gehen wird. Und wer weiß, wie lange es braucht, bis die Software die ganze Welt erreicht.


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