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Tesla Autopilot-Beta: 1 Jahr unfallfrei?

Tesla
Tesla, Bild: Pixabay

Geht es nach Elon Musk, dann ist die aktuelle Betaversion der Autopilot-Software seit einem Jahr unfallfrei. Das hängt mitunter aber auch an den Tester:innen selber.

Tesla arbeitet, wie einige andere Autobauer, an einem vollkommen autonomen Autopiloten. Mittels Software wird das Fahrzeug quasi ferngesteuert, unter Zuhilfenahme der Daten, die aus Sensoren und Kameras ausgelesen werden.

Autopilot im Betatest

Neben einigen Fahrassistenzsystemen gibt es auch einen „echten“ Autopiloten bei Tesla. Dieser läuft unter der Bezeichnung „Full Self-Driving Beta“ oder kurz FSD Beta. Daran teilnehmen können derzeit nur ausgewählte Tesla-Fahrer:innen, die das Unternehmen auswählt, entweder eigenständig oder über eine Punktewertung, die sich aus der Fahrleistung der Nutzer:innen ergibt. Die Wertung erfolgt anhand eines Algorithmus, der Medienberichten zufolge allerdings nicht immer fair zu bewerten scheint.

FSD Beta ohne Unfall?

Der Autopilot bringt Fahrzeugführer:innen über die Navigation an ein eingegebenes Ziel. Allerdings muss der/die Fahrer:in jederzeit die Kontrolle über den Tesla wiedererlangen können. Entsprechend prüft das Auto während der Fahrt, ob der/die Fahrer:in unter anderem mindestens eine Hand in Lenkradnähe hat.

Der Autopilot ist seit Oktober 2020 im Test. Mittlerweile verwenden ihn einige tausend Tesla-Fahrer:innen. Nun hat Investor Ross Gerber auf Twitter die Frage an Elon Musk gestellt, ob es richtig sei, dass seit der Einführung des Betatests tatsächlich keine Unfälle damit geschehen seien. Der Tesla-Chef bejahte dies.

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Ein Grund dafür, dass der Autopilot bislang keine Unfälle gebaut hat, sind aber die Fahrer:innen selbst. Denn im Notfall greifen diese ein. Da Tesla bislang nur solche Fahrer:innen ausgewählt hat, die tatsächlich eine „weiße Weste“ in Verbindung mit der Nutzung der übrigen Fahrassistenzsystemen hatten, verwundert es nicht, dass es nicht zur Katastrophe kam.

Unbestätigter Bericht über Unfall

Im November 2021 soll es allerdings zu einem Unfall in den USA gekommen sein, in den ein Teilnehmer der FSD Beta involviert war. Der Fahrer des Teslas gab an, den Autopiloten genutzt zu haben. Doch die Angaben des Fahrers konnten weder durch Tesla noch durch die lokale Verkehrsbehörde bestätigt werden, wie es bei Electrek heißt. Es ist möglich, dass dieser den Autopiloten lediglich als Ausrede für eigenes Fehlverhalten nutzen wollte.


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