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Hypercars für die Zukunft

Bugatti-Rimac: Porsche mischt im Joint Venture mit

Taycan Cross Turismo, Rimac Nevera, Bugatti Chiron
Taycan Cross Turismo, Rimac Nevera, Bugatti Chiron; Quelle: Porsche AG

Business. Seit dem 1. November 2021 hat das Joint Venture Bugatti-Rimac seine Geschäftstätigkeit aufgenommen. Der Familienkonzern Porsche hält daran 45 Prozent der Anteile. Darüber informieren die betroffenen Parteien in einer Pressemitteilung.

Die Marke Bugatti, die seit 1998 zum VW-Konzern gehört, tritt ab sofort mit dem kroatischen Rimac-Konzern in ein Joint Venture. Dabei übernimmt die Porsche AG eine führende Rolle als strategischer Gesellschafter. Außerdem ist die Firma seit 2018 Anteilseigner bei Rimac (24 %).

Elektrosportwagen

Ziel des Joint Ventures ist die Produktion von Elektrosportwagen der Zukunft, sogenannten Hypercars. Bugatti soll dabei vorrangig das weltweite Händlernetz und weitere Expertise einbringen, während Rimac Know-how im Bereich der Elektromobilität beisteuert.

Die ersten beiden Projekte des Unternehmens werden der Bugatti Chiron und der rein elektrischen Rimac Nevera.

Bugatti-Rimac mit Hauptsitz in Kroatien

Hauptsitz des Joint Ventures wird laut Pressemitteilung die Stadt Sveta Nedelja bei Zagreb. Zu Beginn werden dort 300 Mitarbeiter:innen werkeln.

In Kroatien entsteht außerdem ein neues Firmengelände. Auf den „Rimac Campus“ will man im Jahr 2023 umziehen. Dort soll auf einem Gelände von 200.000 Quadratmetern auch Forschung und Entwicklung betrieben werden. Die Investitionskosten betragen 200 Millionen Euro. Auf dem kommenden Areal sollen später 2500 Mitarbeiter:innen arbeiten.

Porsche AG hält 45 Prozent von Bugatti-Rimac
Porsche AG hält 45 Prozent von Bugatti-Rimac; Quelle: Porsche AG

Mate Rimac wird Geschäftsführer

Kopf des neuen Unternehmens wird der Rimac-Gründer Mate Rimac. Zum 31. Oktober trat dafür der Bugatti-Geschäftsführer Stephan Winkelmann zurück und kümmert sich in Zukunft um seine Rolle als Präsident von Lamborghini.

Chief Operating Officer (COO) bei Bugatti-Rimac wird Christophe Piochon. Er war bislang Produktionsleiter und Mit-Geschäftsführer von Bugatti Automobiles.

Chief Financial Officer (CFO) wird Larissa Fleischer. Sie leitete zuletzt bei Porsche das Controlling in den Bereichen Digitalisierung und Aufbau neuer Geschäftsmodelle.

Die Rolle als Chief Technology Officer (CTO) übernimmt Emilio Scervo. Er kommt von McLaren.

Standort in Molsheim bleibt

Der Bugatti-Standort in Molsheim (Frankreich) soll erhalten bleiben. Die 135 Mitarbeiter:innen dort werden auch in Zukunft Fahrzeuge zusammenbauen.


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