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Wasserstoff-Elektroautos 2021 um 84 Prozent gestiegen

Toyota Mirai
Toyota Mirai; Quelle: Pressefoto

Business. Elektromobilität. Wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Elektroautos bekommen in der deutschen Automobillandschaft kaum Beachtung. Vollstromer mit Batterie hingegen boomen trotz Halbleitermangel und langer Lieferzeiten wie eh und je. Für Erstere hat der Marktbeobachter Jato Dynamics dem Portal Motor1 Zahlen für das vergangene Jahr aufbereitet.

Die Auswertung zeigt, dass der weltweite Absatz von Wasserstoff-Brennzellen-Elektroautos im Jahr 2021 um 84 Prozent gestiegen ist. Das entspricht einem Gesamtabsatz von 15.500 Einheiten. Über die Hälfte, 55 Prozent, des weltweiten Volumens kam in Südkorea auf die Straßen. Dort stiegen die Verkaufszahlen von 5.800 Einheiten im Jahr 2020 auf über 8.500 Einheiten im Jahr 2021.

Magere Fahrzeugangebote im globalen Markt

98 Prozent des Verkaufsvolumens von Wasserstoff-Stromern geht dabei auf nur zwei Modelle zurück. Das südkoreanische SUV Hyundai Nexo und die japanische Limousine Toyota Mirai decken beinahe den kompletten Absatz an Wasserstoffbetriebenen Elektroautos ab. Die restlichen zwei Prozent entfielen auf den auslaufenden Honda Clarity und auf Testfahrzeuge der Marken BMW, Peugeot, Renault und Maxus. Das meistverkaufte Wasserstoffauto ist der Hyundai Nexo. Insgesamt 9.208 Exemplare konnte der Hersteller im vergangenen Jahr absetzen. Der Mirai rund 5.000 Fahrzeuge ab.

Seit 2011 wurden laut Marktbeobachter Jato Dynamics circa 41.700 Wasserstoff-Elektroautos verkauft. Zum Vergleich: Rund 4,2 Millionen batteriebetriebene Elektroautos verließen allein 2021 die Verkaufsläden der Händler. Woran das liegt, ist auf einen Blick leicht erklärt. Es gibt kaum Wasserstoff-Tankstellen. Ende 2021 kam man auf die beschauliche Anzahl von 685 Tankstellen. Außerdem ist die Auswahl an Fahrzeugen gering. Noch dazu sind diese Modelle dann auch noch verhältnismäßig teuer. Wohingegen heute nahezu jede Marke mindestens ein vollelektrisches, batteriebetriebenes Fahrzeug anbieten kann. Und das Ladenetz breitet sich aus. Tesla besitzt global bereits über 30.000 Supercharger. Noch dazu können in diversen Ländern auch noch Markenfremde Elektroautos an den Ladestationen des US-amerikanischen Autobauers andocken. Außerdem geht es scheinbar recht schnell, eine solche neue Ladestation aufzubauen. Anfang März wurde innerhalb von acht Tagen in Florida ein Supercharger aufgebaut. Auch Anbieter wie Ionity legen an Tempo zu. Gemeinsam mit Porsche beschloss Ionity Ende 2021 den Hochlauf der Elektromobilität durch die Erweiterung des Ladenetzes voranzutreiben.

Nutzfahrzeuge-Segment baut auf Wasserstoff

Vor allem Toyota will trotz Batterie-Auto-Offensive auch Wasserstoff-Autos weiter voranbringen. BMW plant in diesem Jahr zumindest eine Kleinserie eines wasserstoffbetriebenen SUV. Die anderen Hersteller konzentrieren sich in Zukunft vor allem auf das Nutzfahrzeuge-Segment. Dort gilt Wasserstoff nämlich als vielversprechende Antriebsart. Der Stellantis-Konzern ist unter anderem einer der Konzerne, der kleinere Wasserstoff-Transporter vorantreibt.


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