Tesla
Trotz sinkender Absatzzahlen: Teslawerk Grünheide steigert Gewinn

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- Tesla hat das Geschäftsjahr 2025 an seinem Standort Grünheide mit einem höheren Gewinn als im Vorjahr abgeschlossen.
- Dies gelang, obgleich die Umsätze aufgrund sinkender Produktionszahlen zuletzt rückläufig waren.
- Zugleich bereitet der Elektroautobauer einen deutlichen Ausbau der Fahrzeugproduktion sowie den Aufbau einer eigenen Batteriezellfertigung vor.
Tesla erwirtschaftete im letzten Jahr am Standort Grünheide mehr, als im Vorjahr. Wie aus dem Geschäftsbericht der Tesla Manufacturing Brandenburg SE hervorgeht, stieg der Jahresüberschuss auf 77,1 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen 56,8 Millionen Euro erzielt. Die Umsatzerlöse gingen dagegen von rund 7,7 auf 7,1 Milliarden Euro zurück.
Auch die Fahrzeugproduktion fiel geringer aus. Im Werk Grünheide wurden 2025 rund 202.000 Fahrzeuge gefertigt, etwa 9.000 weniger als im Vorjahr. Die Auslastung der Produktionskapazitäten sank von 56 auf 54 Prozent. Hintergrund waren nach Medienberichten unter anderem Umbauten der Fertigung für neue Varianten des Model Y, darunter das Model Y Performance sowie eine Exportversion für den kanadischen Markt. Während der Umstellung kam es zeitweise zu Produktionsunterbrechungen. In Grünheide wird weiterhin ausschließlich das Model Y produziert. Ende 2025 beschäftigte Tesla dort rund 11.000 Mitarbeiter einschließlich Leiharbeitskräften.
Fertigung legt wieder zu
Für das laufende Jahr rechnet Tesla mit einer deutlich höheren Produktion. Nach Unternehmensangaben soll die Fertigung schrittweise auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche steigen. Hochgerechnet entspräche dies einer Jahresproduktion von bis zu 375.000 Fahrzeugen. Dafür plant der Hersteller laut Medienberichten auch einen Ausbau der Belegschaft. Nach einer ersten Erweiterung um 1.000 Stellen sollen weitere 1.000 Mitarbeiter für die Fahrzeugproduktion eingestellt werden. Zudem will Tesla zusätzliche internationale Absatzmärkte beliefern. Nach eigenen Angaben liefert das Werk bereits Fahrzeuge in mehr als 30 Länder.
Tesla errichtet eigene Batteriezellproduktion in Grünheide
Parallel treibt Tesla den Aufbau einer Batteriezellfertigung in Grünheide voran. Während der Geschäftsbericht zunächst von einer geplanten Jahreskapazität von bis zu acht Gigawattstunden ausgeht, kündigte das Unternehmen inzwischen eine Erweiterung auf 18 Gigawattstunden an. Dafür sollen weitere 250 Millionen US-Dollar investiert werden. Zusätzlich plant Tesla rund 1.500 neue Arbeitsplätze in diesem Bereich. Der Produktionsstart der Batteriezellen ist für die erste Jahreshälfte 2027 vorgesehen.
Im Geschäftsbericht weist Tesla zugleich auf Risiken hin. Dazu zählen geopolitische Spannungen, mögliche Störungen der Lieferketten sowie wirtschaftliche Unsicherheiten, die den weiteren Ausbau der Batteriezellproduktion beeinflussen könnten. Ungeachtet dessen verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Standort Grünheide sowohl bei der Fahrzeugfertigung als auch bei der Batterieproduktion deutlich auszubauen und künftig einen größeren Teil der Wertschöpfung vor Ort abzudecken.
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