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Werbespot

Super Bowl 2022: Polestar, BMW, GM, Kia, Nissan und Co mit Werbung

Polestar 2
Polestar 2; Quelle: Pressefoto

Business. Elektromobilität. Der Super Bowl 2022 ist vorbei. Auch in diesem Jahr glänzte die Autobranche wieder mit einer Menge Werbung. Polestar, BMW, GM, Kia, Nissan und Co zeigten Werbespots.

Die Autobranche kommt mit Elektroauto-Werbung beim Super Bowl

Wer in diesem Jahr während der TV-Übertragung 30 Sekunden lang werben wollte, bezahlte laut Berichten den Rekordpreis von bis zu sieben Millionen Dollar. Nach Angaben des Senders NBC waren alle Werbespot-Plätze für dieses Jahr ausverkauft.

Bereits in den vergangenen zwei Jahr war während der Pausen viel kreative Werbung für Elektroautos zu sehen. In diesem Jahr kam mit Polestar zumindest der erste reine Elektroauto-Hersteller dazu. Und dieser nutzte die Gelegenheit das Fahrzeug in den Vordergrund zu stellen und einen kleinen Seitenhieb Richtung Tesla zu schießen.

Polestar zählte in seinem Spot alles auf, womit Kund:innen beim Elektroautobauer nicht rechnen müssten. Es gäbe keine Kompromisse, keine leeren Versprechungen, keine geheimen Agendas, kein Dieselgate, kein „Greenwashing“ und dergleichen. Unter anderem gäbe es auch „keine Eroberung des Mars“, was als Seitenhieb gegen CEO Elon Musk und Tesla gewertet werden kann. Musk will mit seinem zweiten Standbein SpaceX nämlich den fernen Planeten besiedeln. Im Anschluss an den Werbespot zeigte Polestar den Polestar 2.

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Auch General Motors warb mit Komik und der Ikone Austin Powers. Oder in dem Fall seinem Widersacher Dr. Evil. Der Titel der Werbekampagne lautete „Everybody In: Dr. EV-il“. Die Marschrichtung des Werbespots war klar: General Motors wollte die Elektroautosparte bewerben und setzte dabei auf die lustige Hollywood-Karte. Tatsächlich kehrte Michael Myers in der Rolle als Dr. Evil zurück. Die Welt scheint, zumindest laut General Motors, die Klimakatastrophe als größte Bedrohung erkannt zu haben. Bevor als der Superschurke die Welt übernehmen kann, muss zunächst die Klimakatastrophe bewältigt werden. Dazu bieten sich natürlich die neuen GM-Elektroautos mit der Batterie-Plattform Ultium an, die zusammen mit LG Energy Solution entwickelt wurde.

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Nissan führt in seinem Spot sogar direkt den Spagat vor, in dem etablierte Hersteller anders als reine Elektroauto-Anbieter wie Tesla oder Polestar stecken: Die Japaner zeigten, was ihr neuer Verbrenner-Renner Z kann. Der Action-Held geht nach der Vorführung allerdings auf den Nissan Ariya zu, also das Elektro-SUV der Marke. Zusätzlich geht Nissan subtil modern vor. Die vordere Reihe des Ariya nehmen nämlich statt des Schauspielers zwei Kolleginnen ein.

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Kia nahm ebenfalls am Werbe-Spektakel zum Super Bowl teil. Anders als Nissan allerdings rein elektrisch und mit Niedlichkeitsfaktor und einem Robo-Hund. Der wartet sehnsüchtig auf ein neues Herrchen und sucht sich dafür den Kia EV6 mitsamt Herrchen aus. Nachdem er dem Elektroauto durch die Stadt hinterherjagt, geht ihm im allesentscheidenden Moment allerdings der Strom aus. Glücklicherweise bietet der EV6 ja optional einen Steckdosen-Ausgang aus seinem Akku. Mit dessen Hilfe der Fahrer den Roboter-Hund wiederbelebt. Im Anschluss fahren sie beide gemeinsam durch die Stadt.

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Bei BMW geht es weniger niedlich zu. Der deutsche Autobauer hat sich Arnold Schwarzenegger und Salma Hayek in den BMW iX geholt. Schwarzenegger, der den Göttervater Zeus spielt, will sich in Kalifornien zur Ruhe setzen. Was aufgrund seiner Fähigkeit Blitze auszusenden nicht gelingt. Erst im iX, der ihm von Hayek als Hera vor die Tür gestellt wird, findet er Glück und Frieden. Zum Schluss blendete BMW noch seinen alten US-Slogan „The Ultimate Driving Machine“ ein, erweitert um ein „Electric“ in der Mitte.

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Es zeigt sich ein klarer Wandel bei den Herstellern. Die Werbespots zum diesjährigen Super Bowl waren der Beweis.



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