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Rimac übernimmt Super-Stromer für Bugatti, Ferrari und Porsche

Taycan Cross Turismo, Rimac Nevera, Bugatti Chiron
Taycan Cross Turismo, Rimac Nevera, Bugatti Chiron; Quelle: Porsche AG

Elektromobilität. Das kroatische Startup Rimac will ein weltweit führender Zulieferer für hochwertige Elektroauto-Technik werden. Parallel arbeitet das Unternehmen auch an Supersportlern. Unter anderem übernimmt Rimac die Super-Stromer für Bugatti, Porsche und Ferrari.

Neben Boliden unter dem eigenen Markennamen kooperiert Rimac nun mit Porsche. In dieser Zusammenarbeit sollen nicht nur Super-Stromer für Porsche entstehen, sondern auch die Luxusmarke Bugatti elektrifiziert werden. Auch Ferrari befände sich in der Vorbereitung der Elektrifizierung mit Rimac, heißt es in der Automobilwoche.

Porsche und Rimac stellen Bugatti neu auf

Die Sportwagenmarke Bugatti gehört wie Porsche zum Volkswagen-Konzern. Aktuell wird die französische Marke in einem Gemeinschaftsunternehmen von Porsche und Rimac neu aufgestellt. Der Plan sieht vor, den Verbrenner Chiron zum ersten elektrifizierten Modell von Bugatti zu machen. Dafür hat sich Rimac die Dienste von Cosworth gesichert. Entsprechend heißt es, dass der britische Motorenhersteller einen neuen Verbrenner mit 800 bis 1.200 PS entwickeln und bauen soll.

Ursprünglich war ein V12-Motor für das elektrifizierte Modell vorgesehen. Dank der zusätzlichen Elektrotechnik genügt nun aber ein Achtzylinder. Laut Bericht schafft das hauseigene Aggregat von Rimac bis zu 1.200 PS. Zusammen mit dem Benzinaggregat ergibt das eine Systemleistung von insgesamt bis zu 2.000 PS. Der komplexere Hybridantriebsstrang bringt mehr Gewicht mit sich, soll aber durch ein Kohlefaser-Monocoque, eine Leichtbau-Radaufhängung und adaptive Aerodynamik wettgemacht werden.

Vollelektrischer Porsche könnte folgen

Laut Rimac könnten auf den teilelektrifizierten Bugatti ein rein batteriebetriebens Derivat von Porsche folgen. Diesbezüglich sei aber noch nichts fest beschlossen. Was aber beschlossen ist: Mit Porsches Batterie-Partner Customcells soll Rimac die E-Komponenten für den Sportler Porsche 911 entwickeln. Ab 2025 soll der 911 erstmals als Hybrid angeboten werden. Bis zum Ende des Jahrzehnts könnte der 911 dann dank Rimac auch als Vollstromer kommen.

Ferrari plant in Kooperation mit Rimac einen Nachfolger des von 2013 bis 2018 gebauten Super-Hybridautos LaFerrari mit der weltweit ersten Hochleistungs-Festkörper-Batterie zu realisieren. Zellchemie, Leistungselektronik, Motoren, Inverter und das Kühlkonzept liefert Rimac.


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Bugatti RimacPorscheRimac

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