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Pro Verbrenner-Aus: VW und Mercedes begrüßen Plan des EU-Parlaments

VW-Markenchef Ralf Brandstätter
VW-Markenchef Ralf Brandstätter; Quelle: Pressefoto

Business. Nach der Entscheidung des EU-Parlaments, dass Verbrennungsmotoren ab 2035 verboten werden sollen, haben sich auch die Automobilhersteller zu Wort gemeldet. VW und Mercedes begrüßen den Plan des EU-Parlaments und sind Pro Verbrenner-Aus.

Volkswagen hält das angestrebte Verbot von Neuwagen mit Benzin- oder Dieselmotor ab 2035 prinzipiell für durchsetzbar. Es handele sich bei der Entscheidung des EU-Parlaments um ein ambitioniertes Ziel, das aber erreichbar sei.

Volkswagen-Gruppe zieht sich schrittweise aus Verbrenner-Technologie zurück

Ralf Brandstätter, CEO von Volkswagen Passenger Cars, schrieb auf LinkedIn: „Die Wende zur Elektromobilität ist unumkehrbar. Sie ist die ökologisch, technologisch und wirtschaftlich einzig sinnvolle Möglichkeit, um Verbrennungsmotoren schnellstmöglich zu ersetzen.“ Trotz fortschrittlicher Denke habe sich die Volkswagen-Gruppe bisher unter Verweis auf regional unterschiedliche Nachfragebedingungen noch für kein festes, eigenes Datum für einen generellen Ausstieg aus Verbrennerantrieben entschieden. Einige der Marken haben aber bereits bekannt gegeben, sich schrittweise aus der Verbrenner-Technologie zurückzuziehen.

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Entsprechend Volkswagens Strategie „WayToZero“ plant VW sein Elektro- und Hybridangebot in den kommenden Jahren auszubauen. Der Hersteller setzt bei seinen Investitionen ausschließlich auf Batterietechnik. Brennstoffzellentechnik ist für den Autobauer kein Thema. Um den Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland zu beschleunigen, fordert VW, dass das Verkehrssystem entsprechend umgebaut werden müsse.

Dazu sagt Brandstätter in seinem LinkedIn-Post: „Wichtig ist jetzt, dass die politischen Ziele auch durch entsprechende politische Maßnahmen in allen Mitgliedstaaten unterlegt werden. Dazu gehören eine ausreichende Versorgung mit Batteriezellen, ein viel schnellerer Ausbau der Ladeinfrastruktur und eine beschleunigte Energiewende.“

Mercedes-Benz begrüßt die Entscheidung des EU-Parlaments

Der Autobauer Mercedes-Benz, der erst kürzlich seine neue Luxusauto-Strategie bekannt gegeben und dafür Kritik geerntet hat, spricht sich klar für die Entscheidung des EU-Parlaments aus. „Bis 2030 sind wir bereit, überall dort vollelektrisch zu werden, wo es die Marktbedingungen zulassen“, sagte der Leiter des Bereichs Außenbeziehungen des Konzerns, Eckart von Klaeden, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Prinzipiell begrüße die Marke die Entscheidung, so Kladen weiter. Der Beschluss nehme seiner Ansicht nach aber die Politik in die Pflicht, für die erforderliche Infrastruktur zu sorgen.

Am vergangenen Mittwoch hatte eine Mehrheit der EU-Abgeordneten dafür gestimmt, dass Hersteller ab 2035 nur noch Autos und Transporter auf den Markt bringen dürfen, die keine klimaschädlichen Treibhausgase ausstoßen, heißt es in der Automobilwoche. Bevor diese Regelung allerdings in Kraft treten kann, muss sich das EU-Parlament erst noch mit den EU-Mitgliedstaaten einig werden.

Das Verbrenner-Aus ist nach Ansicht der Auto-Verbände eine „Entscheidung gegen die Bürger“ und hat bereits am Donnerstag heftige Kritik auslöst.



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