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Trotz Widerstand

Grünheide: Tesla darf weiter Abwassergrenzwerte verletzen

Tesla auf dem Gelände der Gigafactory in Grünheide
Tesla auf dem Gelände der Gigafactory in Grünheide, Bild: Maxim/Unsplash

Tesla überschreitet weiterhin die Grenzwerte bei der Abwasserentsorgung, dennoch wird das Abwasser der Gigafabrik in Grünheide vorerst weiter vom zuständigen Wasserverband verarbeitet. Ein Antrag über einen Stopp der Verarbeitung erhielt in der Verbandsversammlung keine Mehrheit.

In Gründheide: Tesla darf weiter machen

Tesla darf offenbar vorerst weiter Grenzwerte bei der Abwasserentsorgung überschreiten, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, der zuständige Abwasserverband hat sich nicht auf einen Stopp der Entsorgung verständigen können.

Die Gigafabrik in Grünheide lässt ihr Abwasser vom Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) entsorgen, dieser hatte wiederholt angemahnt, dass Tesla die zulässigen Grenzwerte für Schadstoffbeimengungen im Abwasser von der Anlage deutlich überschritten wurden.

Verband verhängt vorerst keine Maßnahmen

Der Vorsteher des Wasserverbandes André Bähler hatte daraufhin laut Medienberichten beantragt, die Verarbeitung des Abwassers aus der Gigafabrik vorerst auszusetzen, damit konnte sich der Verbandschef aber nicht durchsetzen.

In nicht öffentlicher Sitzung stimmte eine Mehrheit der 16 Verbandskommunen dem Antrag nicht zu, den der Verbandsvorsitzende eingebracht hatte, nachdem die Gigafabrik regelmäßig etwa die Grenzwerte für die Einleitung von refraktären Phosphor und für Gesamtstickstoff deutlich verletzt habe. Vertreter des Unternehmens wohnten der Sitzung ebenfalls bei.

Stattdessen sollen nun weitere Verhandlungen mit Tesla zu einer Bereinigung der Situation führen. Hierfür hat die Verbandsmehrheit nun einen neuen Zeitrahmen bis Mitte des Jahres gesetzt.

Tesla-Entlassungen auch in Grünheide?

Der Wasserverband sieht die Gigafabrik bereits von Anbeginn ihrer Tätigkeit kritisch. Vor allem die Entnahmemenge des Standorts wurde skeptisch gesehen, darüber hinaus gibt es schon seit Jahren Konflikte über die Abwasserentsorgung.

Zuletzt hatte Tesla mit einer angekündigten weltweiten Kündigungswelle Schlagzeilen gemacht, angeblich sollen auch in Grünheide bis zu 3.000 Mitarbeiter ihren Job verlieren. Hierzu ist allerdings noch keine offizielle Aussage gefallen.

Tesla gerät zuletzt an vielen Fronten unter Druck: Die Auslieferungen des E-Autobauers sind in mehreren Regionen rückläufig oder stagnieren bestenfalls, die proklamierten Wachstumsziele geraten im immer weitere Ferne. Vor diesem Hintergrund zeigt sich auch die Tesla-Aktie seit längerem deutlich mitgenommen. Das Papier steht seit Jahresbeginn um gut ein Drittel im Minus.



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