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Zollkonflikt

E-Auto-Zölle: China und EU wollen zunächst verhandeln

Volkswagen Produktion in China; Quelle: Pressefoto

Im Zollkonflikt zwischen der EU und China stehen die Zeichen zunächst noch auf Verhandlungen. China hatte zuletzt eine entsprechende Bereitschaft signalisiert. Denn vorausgegangen war ein Besuch des grünen Ampel-Wirtschaftsministers in Peking, der recht konfrontativ ausgefallen war.

E-Auto-Zölle noch nicht sicher

Der Zollkonflikt zwischen China und der EU wegen Zöllen auf Elektroautos wird möglicherweise noch nicht sofort weiter eskalieren. Am Wochenende deutete der chinesische Handelsminister Wang Wentao die Bereitschaft zu Verhandlungen an, zuvor hatte der Politiker der chinesischen Führung mit dem EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis lange per Video konferiert.

Im nächsten Schritt soll es nun zu Konsultationen auf Arbeitsebene kommen, wie die beiden Politiker vereinbart haben.

Deutsche Wirtschaft begrüßt Verhandlungsbereitschaft

Die EU hatte zuvor die Strafzölle auf chinesische E-Auto-Importe angekündigt, um damit den fairen Wettbewerb zu sichern. Der wird durch massive staatliche Subventionen der chinesischen Autoindustrie verzerrt, so die Kommission in Brüssel, wie auch zahlreiche Experten. Als Folge davon können die Hersteller ihre Modelle zu absoluten Kampfpreisen auf die europäischen Märkte bringen.

Vertreter der Wirtschaft begrüßten die Bereitschaft der Politik, Verhandlungen zur Vermeidung eines neuen Zollkonflikts aufzunehmen. Vor allem deutsche Autobauer hatten zuvor immer wieder Bedenken geäußert, ein harter Zollstreit könnte zu chinesischen Vergeltungsmaßnahmen führen, die für die eigenen Geschäftsmodelle schädlich wären.

Ampel-Minister sieht Erfolg seines Peking-Besuchs

Erste Verhandlungen seien ein wichtiger Schritt hin zu einem fairen und freien Wettbewerb, so Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Ähnlich äußerte sich Wolfgang Niedermark vom BDI, an einer unkontrollierten Eskalation eines internationalen Zollkonflikts könne niemandem gelegen sein.

Bundeswirtschaftsminister Habeck hatte während seines Peking-Besuchs ungewohnt scharf Kritik an der chinesischen Politik geübt, das deutsch-chinesische Verhältnis als „belastet“ bezeichnet und sieht die neue Verhandlungsbereitschaft Pekings in Bezug auf E-Auto-Zölle mittelbar als Erfolg seiner Intervention.

Mit Agenturen


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ChinaElektrowendePolitik

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