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BMW: Absatz von Elektrofahrzeugen hat sich in Q1 verdoppelt

BMW iX M60
BMW iX M60; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Business. Obwohl der Gesamtabsatz im ersten Quartal um 1,5 Prozent zurückgegangen ist, verkaufte die BMW Group über 64.000 vollelektrische Fahrzeuge. Das sind über 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Absatz von Elektrofahrzeugen der Marke BMW hat sich im ersten Quartal mehr als verdoppelt (112,3 Prozent).

BMW EV-Verkäufe haben sich verdoppelt, weiteres Wachstum erwartet

Die BMW Group inklusive der Marke MINI lieferte in Q1 64.647 reine Elektroautos aus, was einem Anstieg von 83,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gesamtabsatz der Marke MINI ging um fast zehn Prozent zurück. Die Nachfrage nach dem vollelektrischen Mini Cooper SE sei weiterhin hoch. Mitte Februar hat der Hersteller außerdem die Cabriolet-Version des Mini Cooper SE vorgestellt. Mit Blick in die Zukunft bleibt die Marke zuversichtlich. Bis 2030 wird sie vollelektrisch.

Unterdessen stieg der Absatz von Elektroautos der Marke BMW im ersten Quartal auf 55.979 Einheiten und hat sich damit mehr als verdoppelt, während sich viele Elektrofahrzeughersteller durch die ersten drei Monate des Jahres 2023 gekämpft haben.

Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, erläuterte das erhebliche Wachstum, das Elektrofahrzeuge für das Unternehmen bringen, und erklärte in einer aktuellen Pressemeldung: „Vor allem unsere vollelektrischen Fahrzeuge profitieren weltweit von einer hohen Nachfrage. Damit konnten wir das dynamische Tempo unseres Hochlaufs der Elektromobilität im ersten Quartal fortsetzen.“

Die höheren Elektroverkäufe waren auf die Nachfrage nach dem BMW iX, iX3, i4 und der Luxuslimousine i7 in voller Größe zurückzuführen, die im vergangenen November auf den Markt kam, das erste vollelektrische Modell der 7er-Reihe (und das bisher größte in seiner Produktpalette).

BMW i5 Test
BMW i5 Roadtrip, München-Arjeplog/Schweden, Quelle: BMW Pressclub

Mit der Markteinführung seines ersten vollelektrischen BMW i5 im Laufe dieses Jahres, gefolgt vom BMW iX2 und dem vollelektrischen 5er Touring, sagte der Autohersteller, dass er in jedem wichtigen Segment mindestens ein vollelektrisches Modell anbieten wird. Infolgedessen rechne er in den nächsten Jahren mit einem „steilen Wachstumskurs“.

Bis 2026 plant BMW, dass etwa jedes dritte neue Fahrzeug einen vollelektrischen Antriebsstrang hat, um in der sich schnell entwickelnden Automobilindustrie Schritt zu halten.

Elektrische und Premium-Modelle sind Hauptwachstumstreiber

Die BMW Group bereitet sich indes darauf vor, ihr erstes elektrisches Supercoupé der Extraklasse, den Rolls-Royce Spectre, im vierten Quartal auf den Markt zu bringen. Die Prestigemarke geht ebenfalls bis Ende des Jahrzehnts zu einer vollelektrischen Produktpalette über.

Rolls-Royce Spectre
Rolls-Royce Spectre, Bild: Rolls-Royce Pressclub

Nota sagte weiter: „Wesentliche Wachstumstreiber werden unsere vollelektrischen Fahrzeuge sowie Modelle aus dem oberen Premiumsegment sein – wie der neue BMW i7, die neue BMW 7er-Baureihe, der BMW XM und der erneuerte BMW X7.“ Er bleibe weiter zuversichtlich, dass BMW seine Expansion 2023 fortsetzen wird.

Bisher plant BMW einen EV-Verkaufsanteil von 50 Prozent bis 2030. Wenn der Hersteller allerdings in diesem Tempo weitermacht, wird er keine andere Wahl haben, als weit vor der Planung zur vollelektrischen Marke zu werden. Zumindest deuten dies die Verkaufszahlen vollelektrischer Fahrzeuge an.

MINI und Rolls-Royce werden bis 2030 komplett elektrisch fahren. Auch Hersteller wie Mercedes-Benz, Jaguar, Volvo, Cadillac, Alfa Romeo und weitere Autobauer haben die Grenze 2030 für völlige Elektromobilität gesetzt. Bleibt nur die Frage: Warum sträubt sich BMW so hartnäckig dagegen früher vollelektrisch zu werden, wenn doch die Verkaufszahlen dafürsprechen?


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