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Änderungen bei Aral Pulse: Diese neuen Preise gelten jetzt

E-Auto-Ladestation
Ladestation für E-Autos, Quelle: E-Go auf Unsplash
    • Aral Pulse senkt zum 1. Juli die Preise im sogenannten „Klassik-Tarif“ für das Laden an den eigenen Ladesäulen in Deutschland.
    • Nutzer der Aral-Pulse-App ohne kostenpflichtiges Abo zahlen künftig in allen Leistungsklassen sieben Cent weniger pro Kilowattstunde.
    • Die Preise der übrigen Tarife bleiben unverändert.

Die Tarife bei Aral Pulse werden in Kürze einer Anpassung unterzogen, wie Branchenmedien unter Berufung auf entsprechende Mitteilungen des Anbieters berichten. Der „Klassik-Tarif“ war im Mai 2025 eingeführt und mit dem Start des kostenpflichtigen „Extra-Tarifs“ im November als Standardtarif bezeichnet worden. Bislang kostete das Laden 0,54 Euro pro Kilowattstunde an AC-Ladepunkten, 0,59 Euro an DC-Ladesäulen bis 50 kW sowie 0,69 Euro an Schnellladesäulen mit mehr als 50 kW.

Ab dem 1. Juli sinken die Preise auf 0,47 Euro pro Kilowattstunde an AC-Ladepunkten, 0,52 Euro an DC-Ladesäulen bis 50 kW und 0,62 Euro an Schnellladesäulen mit einer Leistung von über 50 kW.

Diese E-Auto-Fahrer profitieren besonders

Von der Preissenkung profitieren vor allem Nutzer der leistungsstärkeren DC-Ladepunkte, die den Großteil des Aral-Pulse-Ladenetzes ausmachen. Da das Unternehmen vergleichsweise wenige AC-Ladepunkte und DC-Lader bis 50 kW betreibt, fällt die Ersparnis in diesen Kategorien seltener ins Gewicht.

Unverändert bleibt der kostenpflichtige „Extra-Tarif“. Für eine monatliche Grundgebühr von 2,99 Euro zahlen Kunden weiterhin 0,41 Euro pro Kilowattstunde an AC-Ladepunkten, 0,46 Euro an DC-Ladepunkten bis 50 kW und 0,54 Euro an Schnellladesäulen mit mehr als 50 kW. Durch die Senkung des Standardtarifs schrumpft der Preisvorteil des Abonnements. An Schnellladesäulen beträgt die Differenz künftig acht statt bislang 15 Cent pro Kilowattstunde.

Damit verschiebt sich auch der Punkt, ab dem sich das Abo rechnerisch lohnt. Wer ausschließlich an Schnellladesäulen mit mehr als 50 kW lädt, erreicht den Break-even erst ab einem monatlichen Ladevolumen von rund 38 Kilowattstunden. Bei AC-Ladepunkten und DC-Ladern bis 50 kW liegt die Schwelle bei knapp 50 Kilowattstunden.

Einige Tarife bleiben unverändert

Keine Änderungen gibt es beim Ad-hoc-Laden sowie beim Laden über die App ohne Registrierung. Die Preise bleiben bei 0,59 Euro pro Kilowattstunde an AC-Ladepunkten, 0,69 Euro an DC-Ladepunkten bis 50 kW und 0,79 Euro an Schnellladesäulen über 50 kW. Auch für Nutzer von ADAC e-Charge ändert sich nichts: Sie zahlen an allen Aral-Ladepunkten weiterhin einheitlich 0,55 Euro pro Kilowattstunde, unabhängig von der Ladeleistung.

Mit der Preissenkung reiht sich Aral Pulse in eine Reihe aktueller Tarifänderungen auf dem deutschen Lademarkt ein. Ionity erhöht zum 1. Juli die Preise in weiten Teilen Europas im Durchschnitt um rund vier Prozent. Allego hatte seine Schnellladepreise in der eigenen App bereits um zehn Cent pro Kilowattstunde reduziert. Maingau Energie führt ebenfalls zum 1. Juli neue Preisstufen für das AC-Laden ein: Während die Tarife in der günstigsten Kategorie sinken, steigen sie in den übrigen Preisgruppen.


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