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VW will Anfang März den ID.Buzz enthüllen

Volkswagen ID.Buzz
Volkswagen ID.Buzz; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Für Volkswagen ist der ID.Buzz das wichtigste neue Modell des Jahres. Bei der Transportertochter VW Nutzfahrzeuge in Hannover laufen intensive Vorbereitungen für den Produktions- und Verkaufsstart. Am 09. März soll der vollelektrische ID.Buzz offiziell enthüllt werden.

Laut Hersteller soll der elektrische Bulli zeitgleich als ID.Buzz Fünfsitzer und als ID.Buzz Cargo, also als Transporter, kommen. Laut Pressemeldung von VW Nutzfahrzeuge befinden sich die Prototypen aktuell in der letzten Testphase. Mit ein bisschen Glück können Kund:innen den vollelektrischen Bulli gerade in europäischen Großstädten zu Gesicht bekommen. Finale Tests laufen nämlich unter Alltagsbedingungen in Barcelona, Paris, London, Amsterdam, Kopenhagen, Hamburg und Hannover.

„Bevor wir die Serienproduktion des ID. Buzz hochfahren, liefern uns diese abschließenden Erprobungen mit Fahrzeugen, die nahezu dem finalen Serienstand entsprechen, unabdingbare Rückschlüsse für den letzten Feinschliff“, erklärt Kai Grünitz, Leiter der Fahrzeugentwicklung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Vorbild Ur-Bulli T1

Die Prototypen des ID.Buzz sind nur noch leicht getarnt. Erkennbar ist, dass das Styling vom Concept Car 2017 konsequent auf die Serienversion 2022 übertragen wurde. Sowohl der ID-Buzz als Fünfsitzer als auch der ID.Buzz Cargo greifen zudem Stilelemente des Ur-Bullis, also des legendären T1, auf. Dazu gehören extrem kurze Karosserieüberhänge, der maximal genutzte Raum auf einer minimalen Verkehrsfläche, die klassische Einteilung des Karosseriedesigns in eine untere und eine obere Ebene und das unverwechselbare Gesicht mit seiner V-Form.

VW T1 (Kombi) bis 1967
VW T1 (Kombi) bis 1967, Quelle: Pressefoto

Trotz aller Verbindungen in die Historie der Baureihe gibt der avantgardistische ID.Buzz der Elektromobilität des Konzerns ein neues Gesicht, heißt es weiter in der Pressemeldung. Beide Versionen, egal, ob Transporter oder Kleinbus, gelten als Aushängeschild intelligenter Mobilität für private und geschäftliche Besitzer:innen. Sie sind ein weiterer wichtiger Schritt die Klimaschutzziele der EU zu erfüllen.

ID.Buzz kommt mit 82 kWh brutto-Akku

Beide Versionen kommen mit einer Lithium-Ionen-Batterie daher, die einen Bruttogehalt von 82 kWh bietet. Der Akku versorgt einen Elektromotor, der in die Hinterachse integriert ist und 204 PS leisten kann. Bei 145 km/h wird die Höchstgeschwindigkeit abgeregelt. Reichweitentechnisch gibt Volkswagen Nutzfahrzeuge noch nichts bekannt.

„Fakt ist, dass der neue ID.Buzz ein sehr agiles Fahrzeug ist“, verspricht der Hersteller. „Zum einen baut die E-Maschine aus dem Stand heraus ihr maximales Drehmoment von 310 Nm auf. Zum anderen gesellt sich zu dieser dynamischen Komponente ein sehr niedriger Karosserieschwerpunkt, da sich die Batterie weit unten im Sandwichboden befindet. Bauartbedingt spielt der ID.Buzz noch einen weiteren Vorteil aus: Der Wendekreis des elektrischen Bulli beträgt nur knapp über 11,0 Meter.“

Der ID.Buzz und der ID.Buzz Cargo sind 4.712 Millimeter lang. Der Radstand entspricht bis auf zwei Millimeter dem des T6.1. Der E-Bus ist als Pkw 1.938 Millimeter hoch, der Transporter 1.938 Millimeter (Vergleich T6.1 1.970 Millimeter). Beide Versionen sind 81 Millimeter breiter als der T6.1. Sie fahren auf 18- bis 21-Zoll-Rädern auf der Straße.

Der E-Bus verspricht selbst mit allen Passagieren an Bord Platz für 1.121 Liter Gepäck.

Testfahrten des Volkswagen ID.Buzz in Barcelona
Testfahrten des Volkswagen ID.Buzz in Barcelona; Quelle: Pressefoto

Bidirektionales Lade und „Plus & Charge“

Der ID.Buzz erhält die Funktion des bidirektionalen Ladens. Durch diese Technik erhält das Fahrzeug die Möglichkeit, überschüssige Energie aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage tagsüber im ID.Buzz zu speichern und am Abend wieder in das Haus einzuspeisen. Das macht das Auto auch ohne Sonne autark.

Darüber hinaus bekommt das Fahrzeug die smarte Ladelösung „Plus & Charge“. Dabei authentifiziert sich der ID.Buzz per Ladestecker an den Schnellladesäulen (DC/Gleichstrom) vieler Anbieter und tauscht so alle erforderlichen Daten mit dem Ladepunkt aus, was einem deutlichen Komfortplus entspricht.

Wie die anderen ID.-Modelle ID.3, ID.4 und ID.5 kann auch der ID.Buzz Software-Updates „over-the-air“ an Bord holen. Dazu zählen Updates des Infotainmentsystems, im Bereich des Ladens oder der Fahrassistenz. Apropos Fahrassistenz: Erstmals bekommt das Elektro-Bulli die Funktion „trainiertes Parken“, was einem automatischen Ein- und Ausparken gleichkommt. Es wird weitere vernetzte Technologien wie „Car2X“ oder den Travel Assist geben.

Der Produktionsstart soll in der ersten Hälfte des Jahres 2022 anlaufen. Im Herbst solle die europäischen Markteinführung folgen. Zu den Preisen gibt es bisher noch keine Informationen. Es heißt aber, das im Laufe des kommenden Jahres ein verlängerter Radstand mit erweiterten Möglichkeiten im Innenraum hinzukommen soll.


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