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Agora-Studie

Verkehrswende: Abwarten kommt uns teurer als Handeln

Deutscher Bundestag
Deutscher Bundestag, Quelle: Christian Lue, Unsplash

Ein zentrales Thema unserer Zeit ist die angestoßene Verkehrswende. Die Transformation aus dem fossilen Zeitalter in eine Zukunft der erneuerbaren Energien hängt auch maßgeblich mit einer neuen Art zusammen, wie wir Verkehr denken. Um lokal emissionsfrei und damit vor allem in Ballungszentren gesundheitsschonender zu werden, soll der Verkehr in Zukunft elektrischer Natur sein. Darauf haben sich die EU-Mitgliedsstaaten mit dem Verbrenner-Aus ab 2035 geeinigt. Die „Agora Verkehrswende“ hat nun in einer Studie die Kosten der Verkehrswende durchgerechnet. Das Ergebnis: Je länger wir warten, desto teurer wird die Verkehrswende.

„Politisches Zögern hat einen Preis“

Die Studie beschäftigt sich mit zwei zentralen Fragen: Wie schafft Deutschland die Verkehrswende und wie teuer wird das? Zur Beantwortung legt die Denkfabrik drei Szenarien zu Grunde. Die aktuellen Pläne der Bundesregierung sehen vor, dass der Verkehrssektor bis 2045 klimaneutral wird. Die Autoren der Studie bezweifeln die Umsetzbarkeit des Vorhabens und nennen Alternativen. Den Berechnungen nach senkt Deutschland seine Emissionen im Verkehr bis 2030 auf 111 Millionen Tonnen, bis 2045 auf 15 Millionen Tonnen – was weit entfernt von den angepriesenen null Tonnen ist.

Alternativ schlägt die Agora Verkehrswende vor, bereits 2025 oder 2030 massiv zu investieren. Je früher die Verkehrswende ernsthaft umgesetzt werde, desto höher sei zwar die Anfangsinvestition. Die Gesamtkosten werden aber geringer ausfallen, so die Autoren.

Was bedeutet Verkehrswende?

In den beiden alternativen Szenarien spielt der öffentliche Verkehr eine größere Rolle. Das heißt, dass Bus- Bahn-, Rad- und Fußverkehr an Bedeutung zunehmen, während im aktuellen Szenario der Bundesregierung der Autoverkehr bis 2045 sogar zunimmt. In einer früheren Meldung berichteten wir, dass der Verkehrssektor die Klimaziele 2030 und 2045 ausbremse.

„Würde die Bundesregierung nach volkswirtschaftlicher Logik handeln, müsste sie beim Klimaschutz im Verkehr schnell alle Hebel in Bewegung setzen“, sagte Wiebke Zimmer, Vize-Direktorin von Agora Verkehrswende. „Das Ergebnis unserer Studie ist eindeutig. Politisches Zögern hat einen Preis. Der Preis bemisst sich entweder in Geld oder in Treibhausgasen, mit all den damit verbundenen Risiken.“


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