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Klage in Kalifornien

Tesla wegen Diskriminierung vor Gericht

Tesla Model S
Tesla Model S; Quelle: Beat Jau/unsplash

Tesla fürchtet in den USA eine Klage der kalifornischen Regierung wegen Diskriminierung am Arbeitsplatz. Darüber informierte das Unternehmen in einem offiziellen Dokument gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC. Gleichzeitig veröffentlichte das Unternehmen bereits jetzt eine Stellungnahmen und spielt die Vorwürfe herunter.

In Kalifornien gibt es ein Ministerium für gerechtes Arbeiten und gerechtes Wohnen. Dieses leitet offenbar eine Klage gegen Tesla ein, nachdem man zuvor drei Jahre lang Anschuldigungen untersuchte. Man wirft dem Autobauer Diskriminierung und Belästigung vor.

Worum geht es?

Die Untersuchungen der Behörde gehen laut Tesla auf Vorfälle in einem Werk in Fremont zurück. Dort soll es vor Jahren zu Vorfällen gekommen sein, die aber kein Beispiel für die Arbeit von Tesla seien.

Mitarbeiter von Partner in der Produktion in Fremont hätten dafür die Verantwortung.

Tesla veröffentlicht Stellungnahme

Die Vorwürfe nennt Tesla „unfair und kontraproduktiv“. Die Untersuchungen der Behörde hätten keine Belege für institutionelle Diskriminierung bei Tesla gefunden und würden stattdessen auf Vorfälle aus den Jahren 2015 bis 2019 zurückgehen, die nicht Tesla selbst zu verantworten hatte.

Tesla wirft der Behörde und einigen Klägerfirmen vor ohne echte Beweise trotzdem ein Narrativ zu erzeugen. Diese Öffentlichkeit sei jedoch kein faktischer Beleg für Fehlverhalten seitens Tesla. In 50 Fällen, in denen Personen Vorwürfe erhoben hätten, seien keine Beweise gefunden worden.

Wollte Behörde nicht zusammenarbeiten?

Der Elektroautobauer behauptet in seiner Stellungnahme außerdem, dass die Behörde nicht mit Tesla habe zusammenarbeiten wollen und stattdessen direkt den Weg vor Gericht gesucht habe.

Gleichzeitig kündigte man an, sich gegen die Klage zur Wehr zu setzen.

Bei der aktuellen Klage handelt es sich nicht um die erste dieser Art. Das Unternehmen sieht sich mehreren Klagen ausgesetzt, die behaupten, dass dort eine Unternehmenskultur gepflegt wird, die sexuelle Belästigung begünstige.

Im Oktober 2021 ordnete ein Gericht in Kalifornien außerdem an, Tesla möge einem ehemaligen Mitarbeiter 137 Millionen US-Dollar zahlen, weil dieser in seiner Arbeitszeit (zwischen Juni 2015 und Mai 2016) mehrfach rassistisch beleidigt wurde. Der Vorwurf des Klägers lautete, Tesla habe zu wenig getan, um die Vorgänge zu verhindern. Tesla geht jedoch gegen das Urteil vor, da der Kläger nicht Mitarbeiter von Tesla gewesen sei, sondern eines Subunternehmers.


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