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Tesla Roadster hebt ab SpaceX-Version und Straßenmodell für August erwartet

Jahrelang wurde er verschoben, nun soll es so weit sein. Der neue Tesla Roadster steht angeblich kurz vor seiner Weltpremiere. Elon Musk hat offenbar eine spektakuläre Show geplant. Neben einer straßentauglichen Version soll auch ein fliegendes Modell mit SpaceX-Triebwerken präsentiert werden.
Ein Event auf dem Raketentestgelände
Die Gerüchteküche brodelt gewaltig. Nach einem Bericht des US-Wirtschaftsmagazins The Information, der sich auf interne Quellen beruft, plant Tesla noch im August ein großes Event in Texas. Auf dem SpaceX-Raketentestgelände in McGregor, gelegen zwischen Dallas und Austin, soll die lang ersehnte zweite Generation des Tesla Roadster endlich ins Rampenlicht rollen.
Fliegender Roadster mit Raketentechnik
Das Highlight der Präsentation dürfte eine absolute Premiere im Automobilbereich werden. Elon Musk plant laut dem Bericht, eine Sonderversion des Roadsters mit Kaltgastriebwerken seines Raumfahrtunternehmens SpaceX in die Luft steigen zu lassen. Da diese Steuerdüsen extrem laut arbeiten, wird sich niemand im Fahrzeug befinden. Der fliegende Roadster soll komplett ferngesteuert abheben, während das Publikum das Spektakel aus sicherer Entfernung von mehreren hundert Metern beobachten muss. Diese spezielle SpaceX-Edition wird laut Insidern keine Straßenzulassung erhalten. Mit einem erwarteten Preis von mehreren hunderttausend bis hin zu Millionen Dollar richtet sie sich ausschließlich an finanzkräftige Sammler.
Straßenversion und Entwicklungschaos
Für Autofans ist die zeitgleich erwartete Straßenversion deutlich relevanter. Ein fahrbereiter Prototyp des sportlichen Zweisitzers mit markanten Flügeltüren soll bereits Ende 2025 intern fertiggestellt worden sein. Der Weg dorthin war jedoch steinig. Ursprünglich wetteiferten zwei Entwicklerteams um das Konzept. Während eine Gruppe auf die leistungsstarke Plattform des Model S Plaid setzte, arbeitete ein zweites Team an einem völlig neuen Carbon-Monocoque. Musk entschied sich für das teurere Monocoque. Da Tesla jedoch die Erfahrung im Karosseriebau für ein solches Projekt fehlte, wurden externe Spezialisten aus Italien hinzugezogen. Das Design, das anfänglich sehr futuristisch von Kampfjets wie der Lockheed SR-71 Blackbird inspiriert war, soll mittlerweile etwas alltagstauglicher und aerodynamischer geworden sein.
Wann kommt der Tesla Roadster wirklich
Trotz der bevorstehenden Präsentation und den positiven Andeutungen von Chefdesigner Franz von Holzhausen bleibt auf dem Markt eine gewisse Skepsis. Der bereits 2017 erstmals als Studie gezeigte Elektro-Sportwagen sollte ursprünglich 2020 zu den Kunden rollen. Mit versprochenen Beschleunigungswerten von 0 auf knapp 100 km/h in gut zwei Sekunden und einer Reichweite von 1.000 Kilometern dank eines innovativen 200-kWh-Akkus klangen die technischen Daten damals wie heute revolutionär. Nach zahlreichen Verschiebungen in den vergangenen Jahren schreiben wir nun das Jahr 2026. Ob das Event im August dieses Mal tatsächlich von einer greifbaren Markteinführung begleitet wird, bleibt mit großer Spannung abzuwarten.