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Tesla Model S mit 1.200 Kilometer Reichweite

Tesla Model S
Tesla Model S; Quelle: Beat Jau/unsplash

Elektromobilität. Das US-amerikanische Batterie-Startup Our Next Energy (ONE) hat den Prototyp seines Gemini-Batteriepacks in ein Tesla Model S eingebaut. Das Ergebnis: Das Tesla Model S hat eine fantastische Reichweite von 1.200 Kilometern erreicht.

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Doppelte Kapazität im Model S

Als Durchschnittstempo bei seinem Test im US-Bundesstaat Michigan Ende Dezember gab ONE knapp 88 Stundenkilometer an. Das normale Model S des US-amerikanischen Autobauers Tesla schafft bei einem Akku mit 103,9 Kilowattstunden Kapazität knapp 647 Kilometer Reichweite. Um mit eben diesem Tesla auf die doppelte Reichweite zu kommen, hat ONE die Kapazität der Batterie beinahe verdoppelt.

Tesla Model S
Demonstrations-Fahrzeug Tesla Model S; Quelle: ONE

Angaben dazu machte der Gründer Mujeeb Ijaz in der Publikation Car and Driver. Die Kapazität des ONE-Akkus beträgt 203,7 Kilowattstunden. Die volumetrische Energiedichte liegt bei 416 Wattstunden pro Liter. Die Batterie von ONE nutzt den gleichen Bauraum im Demonstrations-Fahrzeug wie die Original-Batterie des Tesla Model S Long Range Plus, die auf 103,9 Kilowattstunden kommt. Über das Gewicht oder die gravimetrische Energiedichte gibt ONE nichts preis. Laut eigenen Angaben kamen Zellen mit Kobalt und Nickel zum Einsatz. Diese besitzen eine hohe Energie-Dichte pro Kilogramm.

„Wir wollen die Einführung von Elektrofahrzeugen beschleunigen, indem wir die Angst vor der Reichweite beseitigen, die die meisten Verbraucher heute zurückhält“, sagt Mujeeb Ijaz.

752 Meilen Reichweite
752 Meilen Reichweite; Quelle: ONE

Der nächste Schritt sei es, diese Proof-of-Concept-Batterie, namens Gemini, weiterzuentwickeln. Sie soll 2023 vorgestellt werden und dann in Serienproduktion gehen.

Mit LFP zu Rekord-Reichweiten

ONE konzentriere sich, laut Medienberichten, auf eine Batteriechemie, die „sicherer“ und „nachhaltig“ ist. In der Praxis bedeutet das die Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie (LFP), deren Energiedichte in der Vergangenheit um 30 Prozent niedriger als die der Chemie auf Kobalt- oder Nickelbasis gewesen ist. LFP-Batterien sind allerdings bezahlbarer.

Ende dieses Jahres soll das erste Produkt des Startups in Produktion gehen. Aries ist eine Batterie mit prismatischen LFP-Zellen ohne separate Module (cell to pack), die eine relativ hohe Energie-Dichte aufweisen soll.


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